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.NET-Blogs Archiv Januar 2013

Git Integration in TF Service und Visual Studio

31.01.2013 17:39:00 | Christian Binder

Team Foundation Server wird als Versionsverwaltung nicht nur TFSVC (CVCS) sondern auch Git (DVCS) unterstützen. Teams können nun zwischen beiden Konzepten je nach Anforderungen wählen. Auf der Serverseite unterstützt TF Service schon jetzt Git als alternatives Repository. Der TFS wird diese Funktionalität mit dem nächsten Release erhalten. Für Visual Studio selbst gibt es nun mit dem Visual Studio Update 2 CTP Git Support. Brian Harry hat in einen sehr ausführlichen Blog viele Fragen beantwortet wie:  Warum DVCS? Warum Git? Was ist mit TFSVC?

CVCS und DVCS sind unterschiedliche Konzepte und haben damit auch Vor- und Nachteile, aber vor allem erfordern Sie unterschiedliche Arbeitsweisen. Ich finde diesen Schritt absolut richtig und konsequent, da er Teams die Flexibilität gibt, die Sie brauchen und passt zu einer moderne ALM Plattform.

So sieht das nun im Überblick aus:

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Übrigens für bis zu 5 Usern ist Team Foundation Service mit folgenden Features kostenfrei ohne daraus ein Public Project machen zu müssen!

  • Unlimitierte Anzahl von Projekten
  • Version Control (TFVC oder Git)
  • Work Item Tracking
  • Agile Planning Tools
  • Feedback Management
  • Build (in preview)

Und so bekomme ich mein Git Repository auf TF Service
(Minimale erste Schritte für Einsteiger)

Hinweis für TFS Anwender : In der ersten Version fehlt noch z.B. die Integration mit den Work Items, wie in TFVCS.

Account auf TF Service erstellen.  
Im Dialog “Recent Projects and Teams” einfach New Team Project + Git wählen:

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Noch die Details für das Project angeben und Erstellen lassen:

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Danach in den Bereich “Code” wechseln, der eine Anleitung zum Clonen via git clone zeigt. Alle die schon mit dem Git Client oder anderen IDSs arbeiten, wissen was dann zu tun ist.

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Ich hab’s via VS 2012 gemacht. VS 2012 Update 2 CTP Installieren und dann die Visual Studio Tools for Git

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In das erstellte Team Project wechseln und das lokale Git Repository Clonen.

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Fertig. Ich habe jetzt ein lokales Repository auf meinem Rechner unter dem lokalen Pfad C:´\Users\blablabla…

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Eine bestehende oder neue Solution in dem lokalen Repository (lokaler Pfad) erstellen. Zum Beispiel im Solution Explorer die Solution mit Add to Source Control hinzufügen. In der Ansicht Git Changes könnt Ihr dann den Commit [Add] in das lokale Repository durchführen.

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In der Solution sieht man dann an den Schlössern, dass der Commit in das lokale Repository erfolgreich war.

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Jetzt sollen meine Kollegen ja auch was davon haben. Dazu in die Ansicht Commits wechseln und via Push in das TF Service Repository schieben.

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Nun ist die Solution im TF Service und Kollegen können sich jetzt das Repository Clonen.

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Weitere lokale Änderungen, können durch ein Commit im Solution Explorer initiiert werden.

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Der dann den Changes Dialog öffnet und der Commit erfolgen kann.

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oder halt alles mit der Command Line..

Viel Spass

LESS is more

30.01.2013 01:51:01 | Jürgen Gutsch

Der Titel ist inzwischen auch schon abgegriffen, aber dennoch passend…

Um was geht es? Um die Vereinfachung von CSS in Webprojekten. Besonders um CSS einfacher zu erstellen und einfacher zu warten.

Mehr zu LESS gibt es hier zu lesen: http://lesscss.org/

Kurz zusammengefasst: LESS ist eine Sprache, mit der CSS um Variablen, Berechnungen, Art von Methoden (sog. “Mixins”), Operationen und Regeln erweitert wird. Dadurch wird CSS ein stückweit dynamischer.

Farben, Bilder, etc. lassen sich so z. B: in Variablen an zentraler Stelle anlegen und verwalten. Mixins sind ganze Blöcke von CSS Angaben die sich wiederverwenden lassen und Parameter zur Berechnung der CSS Werte zulassen. Werte (wie Breitenangaben) lassen sich berechnen.

Auch schön sind die Funktionen um mit Farben zu rechnen, so lassen sich Farben nun multiplizieren, addieren, verdunkeln, erhellen, etc. So ist es möglich, mit einer einzigen Farbangabe ganze Farbpaletten zu gestalten die immer zusammenpassen.

Üblicherweise wird LESS per Javascript in interpretierbares CSS “kompiliert”. Dazu wird die less.js (http://lesscss.org/images/download-button.png) im HTML eingebunden, welche LESS interpretieren und übersetzen kann. LESS kann so plattformübergreifend in allen Webprojekten genutzt werden.

Nun, die .NET-Community wäre nicht die .NET-Community, wenn es nicht irgendjemanden geben würde, der den LESS-Parser in .NET nachbaut. Und tatsächlich gibt es mit dotless (http://dotlesscss.org) eine Bibliothek, die es ermöglicht LESS Serverseitig zu interpretieren und als ehtes CSS an den Client zu senden. Dazu wird einfach ein HTTP-Handler in der Web.config registriert, der alle Dateien mit der Endung .less direkt verarbeitet:

<add type=" dotless.Core.LessCssHttpHandler ,dotless.Core" validate="false" path="*.LESS" verb="*" />

LESS und MVC4

Da ich nun sein einiger Zeit mit ASP.NET MVC4 arbeite, möchte ich natürlich LESS auch dort auf die MVC-Art nutzen. Klar, der HTTP-Handler würde auch mit MVC funktionieren, allerdings gibt es ein interessantes NuGet Package, dass LESS direkt in die MVC CSS Bundles integriert: https://nuget.org/packages/BundleTransformer.Less/

Ein weiteres Hilfsmittel ist ein Must-Have für alle Webentwickler die mit Visual Studio arbeiten. Ds sind die Web Essentials 2012 die als Erweiterung für Visual Studio installiert werden. Die Web Essentials bringen einen LESS Editor für das Visual Studio mit, das Syntax Highlighting, IntelliSense, eine Vorschau und einiges mehr mitbringt.

Nach der Installation des NuGet Packages, können die LESS Dateien in der MVC4 BundleConfig wie folgt eingebunden werden:


var css = new Bundle("~/bundles/css")
    .Include("~/Content/site.less", "~/Content/menu.less");
css.Transforms.Add(new CssTransformer());
css.Transforms.Add(new CssMinify());
css.Orderer = new NullOrderer();
bundles.Add(css);

Der CssTranformer sorgt hier für die Übersetzung des LESS in CSS. Der Minifyer ist der aus System.Web.Optimiation, der dafür sorgt, dass das CSS komprimiert (von unnötigen Whitespaces und Kommentaren befreit) wird. Der NullOrderer sorgt lediglich dafür, dass die Files in der angegebenen Reihenfolge verarbeitet werden, bzw. überschreibt den DefaultOrderer der die Files alphabetisch sortieren würde.

Nachdem das Bundle erstellt ist, kann es wie gehabt als CSS Bundle in der View eingebunden werden:

@Styles.Render("~/css/site")

So sieht der LESS Editor aus den Web Essentials 2012 im Visual Studio aus:

Anfänglich hatte ich mich gegen diese Einmischung in mein CSS etwas gewehrt, aber inzwischen weiß ich die eindeutigen Vorteile von LESS zu schätzen. Mehr zu LESS und den seinen Möglichkeiten sind hier zu finden: http://lesscss.org/#docs

Just About – Hendrik Lösch

29.01.2013 18:42:09 | Hendrik Loesch

Hallo, ist da noch wer? Gibt es tatsächlich Leute die auf dieses Blog finden? Laut Google schon… Ein wenig wundert mich das ja schon, war ich doch seit Oktober scheinbar ein wenig faul und davor auch nicht gerade auf das Ziel dieses Blogs fixiert. Auch dieses Post wird daran nichts ändern. Soll, aber zunächst auf […]

ADC C++ 2013 - Die Konferenz für C++ Entwickler

29.01.2013 18:09:00 | Christian Binder

Am 7-8 Mai findet in Bad Aibling die dritte ADC C++ 2013 statt.

Die ADC C++ ist die Konferenz für C++ Entwickler und dieses Jahr konnte ich für die Keynote wieder Steve Teixera Director of Program Management, Visual Studio Platform gewinnen. Steve leitet jetzt die Visual Studio Plattform und das C++ Team. Alle die letztes Jahr dabei waren, werden sich erinnern, dass wir den fehlenden XP Support in VS 2012 auf dem Panel so nachdrücklich diskutiert haben, dass dieser jetzt im VS 2012 Update1 nachgeliefert wurde. Steve hat das Ganze möglich gemacht, aber vor allem ist es der Verdienst der C++ Community. Und genau das ist was die ADC C++ ausmacht, besser kann man es eigentlich nicht beschreiben. Auch freut mich, dass Tarek Madkour Group Program Manager, Visual C++ dabei sein wird. Tarek ist einer meiner absoluten Favoriten aus dem C++ Team. Aber ganz besonders habe ich mich über die Teilnahme von Michael Wong (IBM) gefreut, der Kanadische Repräsentant im C++ Standard war schon bei der ersten ADC C++ dabei und wird uns wieder die aktuellsten Informationen aus dem C++ Standard vorstellen und wie sich die Sprache weiter entwickeln wird. Hier mal ein Quote von Michael zur ADC C++ „I love coming to ADC++. It is honestly my favorite conference.”

Mit dabei bekannte Sprecher wie Bernd Marquardt, Gunter Logemann, Thomas Trotzki, Oliver Niehus, Holger Kolb, Alexander Wechsler, Reiner Gerczuk, Sprecher von Intel, die unter anderem eine Session zum neuen Processor Xeon Phi für C++ Entwickler machen werden, ich..

Die Agenda ist noch nicht live, die Sprecherliste nicht komplett, aber eine erste Version wird in Kürze online sein, bis dahin einfach schon mal den 7. und 8. Mai vormerken. Hier schon mal die Schwerpunkte, die wir aufgreifen werden. Wir haben aber noch einige Specials dabei, so dass wir ohne eine dritten Track wahrscheinlich nicht hinkommen werden.

  • Code Quality / Debugging
  • C++ 11 / C++ 14/17
  • Windows Development
  • Embedded
  • Visual Studio 2012 / Team Development / Cloud
  • Parallel Development

Wir freuen uns schon jetzt auf die C++ Community!

PS: Hab ich in unserem Schrank gefunden. Visual C++ PowerTools for MSDOS and Windows 1.52c Smiley

 

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Verfügbar : OData Service für Team Foundation Service

29.01.2013 08:51:00 | Christian Binder

In diesem Beitrag habe ich über den OData Service für Team Foundation Server kurz berichtet, der es Device Typen wie Windows 8 Tablets oder SmartPhones ermöglicht, Daten aus dem TFS zu konsumieren. Bisher nur verfügbar für den TFS. Nun ist der OData Service auch auf dem TF Service verfügbar. Mehr unter https://tfsodata.visualstudio.com.

Als Beispiel gibt es eine Windows 8 Store App unter folgendem Link. Die App ist ein TFS Dashboard, nutzt den OData Service und dient als einfaches Beispiel mit Quellcode. Die Installation geht via Sideloading Infos dazu gibt es in der Readme. Danach kann man sich direkt mit seinem Projekt auf dem TF Service verbinden:

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LightCore 1.5 Release

25.01.2013 00:28:00 | Peter Bucher

Die Version 1.5 von LightCore wurde eben veröffentlicht.

Folgend ein Auszug aus dem Changelog:

  • OpenGeneric to ClosedImplementation is now possibile to use with XML (e.g.
    IRepository{1}, FooRepository).
    - Extended Generic Syntax in XML, with Alias Support for generic Arguments like Unity does.
  • Bugfixes:
    Fixed ResolveAll throws InvalidOperationException bug.
    see: (http://www.mycsharp.de/wbb2/thread.php?threadid=87886).
  • Fixed ThreadSingleton does not release references after thread exit bug.
    see: (http://www.mycsharp.de/wbb2/thread.php?threadid=87567&hilight=lightcore).
  • Fixed ReflectionActivator uses non public constructors bug.
    see: (http://www.mycsharp.de/wbb2/thread.php?threadid=87839).
  • Fixed LazyRegistrationSource does not assign ContractType property.
  • Fixed Direct type comparison makes a given concrete type as a constructor argument invalid.
    Solution: Instead of type == type, usage of type.IsAssignable(type).
  • Fixed: Invalid reuse of previous cached arguments (caching of runtime arguments are now disabled).
  • Fixed: DefaultScope which was altered by code, is working with all kinds of
    activators. And autonome activators working regardless this DefaultScope.
  • Fixed: RegistrationSources (generic ones, Func<T>, Lazy<T>, ...
  • Fixed: Made RegistrationContainer threadsafe.


LightCore ist unter http://lightcore.ch/ erreichbar.

 

Was kostet LightCore?

Die Binaries von LightCore dürfen in jeglicher Art von Projekten (privat, kommerziell, ...) kostenlos genutzt werden.
Der Quellcode von LightCore steht unter der MS-PL-Lizenz.

Wann kommt das Surface Pro nach Deutschland?

24.01.2013 08:39:11 | Mathias Gronau

Seit November ist Microsofts erster eigener Tablet PC mit Windows RT auf dem Markt. Eigentlich sollte das Surface Pro mit Windows 8 Pro im Januar erscheinen. Dieser Launch-Termin wurde von Microsoft auf den 9. Februar verschoben. Allerdings gilt auch dieser Termin nur für die USA und Kanada. Ein Termin für Deutschland wurde bislang noch nicht genannt. Im Gegensatz zum Surface RT wird das Surface Pro aber nicht nur in den Microsoft-Stores und Microsofts Onlineshop vertrieben, sondern auch über die Einzelhandelsketten Staples und Best Buy. Auch das neue Gerät kommt in zwei Varianten mit 64 bzw. 128 GB auf den Markt und wird 899 bzw. 999 Dollar kosten. Das Touchcover schlägt zusätzlich noch mit gut 100 Dollar zu Buche. Und noch ein Produkt vertreibt Microsoft nur in den USA: drei neue Touch Cover, die Microsoft für das Surface in limitierter Sonderauflage veröffentlicht.

Atari stellt in den USA Insolvenzantrag

22.01.2013 19:25:58 | Mathias Gronau

Wie dpa berichtet, hat das seit 40 Jahren bestehende Unternehmen Atari in den USA Insolvenzantrag gestellt. Bekannt wurde Atari als Pionier der Computerspiele mit Pong oder Asteroids. Zumindest Asteroids ist bis heute bekannt und wurde auch auf verschiedene Smartphone-Plattformen portiert. Nach seiner Blütezeit in den 1980er Jahren kämpft das Unternehmen mit finanziellen Problemen und will jetzt versuchen, sich mit Hilfe des Chapter 11 zu sanieren und das Bestehen des Unternehmens zu sichern. Zum 40jährigen Unternehmensjubiläum des Videospielepioniers hat Microsoft für eine Neuauflage der beliebtesten Klassiker gesorgt: Gemeinsam mit Atari hat Microsoft Super Breakout®, Pong®, Missile Command® & Co. touch-optimiert für Internet Explorer 10 neu erfunden. Statt per Joystick lassen sich insgesamt acht Atari-Spiele mit einem entsprechenden Gerät einfach per Fingereingabe bedienen, aber auch mit Tastatur und Maus. Dank HTML5 und der Hardwarebeschleunigung in Internet Explorer laufen die Spiele im Browser so schnell und flüssig, als wären sie auf dem PC installiert. Und wie schon bei den Konsolenspielen sind auch die Web-Versionen Multi-Player-Games und erlauben den gemeinsamen Spielspaß mit Freunden in Echtzeit. Perfekt für das kurzweilige Vergnügen zwischendurch. Sie finden die Spiele unter http://atari.com/arcade#!/arcade/atari-promo.

Die Farben sind zurück : Visual Studio 2012 Color Theme Editor

21.01.2013 16:09:00 | Christian Binder

Mit Visual Studio 2012 gibt es zwei Farbschemata zu Auswahl Hell oder Dunkel. Bei den ersten Vorstellungen von Visual Studio 2012, bin ich absolut überrascht gewesen wie intensiv die limitierte Farbauswahl diskutiert wurde. Ich selbst bin da ja eher sehr pragmatisch und hab mich mit der hellen Variante gleich angefreundet. Dennoch verstehe ich alle Entwickler, die täglich mit Visual Studio arbeiten und den Wunsch haben, auch mal andere Farbvarianten einzustellen. Nun gibt es Abhilfe, der Visual Studio 2012 Color Theme Editor, der über die Visual Studio Extensions installiert werden kann.

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Der Theme Editor liefert einige neue Farbschemata mit wie Grün, Rot, Blau, Lila usw. mit. Die sich auch entsprechend verwalten lassen.

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Wem diese nicht gefallen, kann selbst Hand anlegen und sein eigens Schema definieren.

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Nachdem draußen Schnee liegt, und seit Wochen keine Sonne zu sehen war. Habe ich mich auch mal daran probiert und wollte ein sonnengelbes Visual Studio bauen…. leider bin ich noch nicht so recht zufrieden. Ich würde mich allerdings sehr freuen, wenn einer von Euch ein mal ein richtig cooles sonnengelbes Schema baut und an cbinder@microsoft.com schickt. Smiley 

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Hier das lila Schema, was an VS 2010 erinnert.

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Viel Spass mit den neuen Farben!

Samsung: vorerst keine Windows RT-Geräte in den USA

20.01.2013 18:45:39 | Mathias Gronau

In Deutschland und auch in Großbritannien ist Samsung bereits seit einiger Zeit mit dem Ativ mit Windows RT auf dem Markt. Nun hat US-Manager Mike Abary des Unternehmens mitgeteilt, dass Samsung den Vertrieb des Geräts in den USA derzeit nicht plane. Es habe sich gezeigt, dass die Nachfrage nach solchen Geräten in den USA im Moment zu gering sei. Einen Grund für die geringe Nachfrage sieht Abary in der Unklarheit in der Abgrenzung zwischen Windows 8 und Windows RT, die bei den Anwendern herrsche. An diesem Punkt sieht Samsung noch deutlichen Aufklärungsbedarf. Nun kenne ich den durchschnittlichen Anwender in den USA nicht, aber gefühlsmäßig und nach meinen Erfahrungen in Deutschland kann ich die Argumentation durchaus nachvollziehen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Anfragen ich von iOS- und Android-Käufern erhalten habe, die versucht haben, MS Office auf ihren Geräten zu installieren und damit selbstverständlich gescheitert sind. Und wenn dann noch zwei miteinander nicht kompatible Windows-Versionen auf dem Markt sind, dürfte die Verwirrung wohl perfekt sein. Bislang ist es mir auch noch nicht gelungen, von Microsoft eine klare Aussage zu den Unterschieden zwischen Windows 8 und Windows RT zu bekommen. Ich befürchte, dass spätestens wenn Surface RT auch im Handel angeboten wird viele enttäuschte Käufer durch die Gegend laufen werden. Mike Abary ließ aber die Frage offen, ob zukünftige Geräte mit Windows RT auch in den USA angeboten werden.

Microsoft: Nutzer der Office 2013 Preview können das Ablaufdatum ignorieren

20.01.2013 18:00:31 | Mathias Gronau

Mit Hilfe der Office 2013 Preview können sich Nutzer schon einmal vor dem offiziellen Start der neuen Office-Version mit den neuen Features vertraut machen. Wie in dieser Abbildung zu sehen ist, läuft die Preview am heutigen Tage ab. Für alle Nutzer der Preview sieht dies zunächst nicht allzu positiv aus. Die RTM-Version von Office 2013 ist noch nicht verfügbar und wer will schon auf Office 2010 zurückfallen? Es gibt aber gute Nachrichten. Wie Microsoft John Callaham vom Onlinemagazin neowin.net mitteilte, müssen wir uns aber keine Gedanken machen. Die Laufzeit der Preview verlängert sich automatisch, so dass sie noch 60 Tage nach der allgemeinen Verfügbarkeit der endgültigen Version verfügbar sein wird. Gerüchten zufolge soll Office 2013 ab dem 29. Januar verfügbar sein. Diese Gerüchte, die Microsoft bislang noch nicht bestätigt oder dementiert hat, gründen sich auf der Tatsache, dass an diesem Datum Microsoft in verschiedenen Ländern Pressekonferenzen zu Office 2013 durchführt, so auch in Deutschland. An der Presseveranstaltung in Hamburg werde ich auch teilnehmen.

Microsoft gibt Vorschau auf den Stand auf der CeBIT

20.01.2013 17:23:52 | Mathias Gronau

Auch im Jahr 2013 werfen wieder große Ereignisse ihre Schatten voraus. So findet auch in diesem Jahr erneut in Hannover die CeBIT statt, diesmal vom 5. bis 9. März. Partnerland ist in diesem Jahr Polen (es lohnt sich so ganz nebenbei bemerkt auch, sich mit diesem Land im Zusammenhang mit dem nächsten Urlaub zu beschäftigen) und ein zentrales Thema wird die Shareconomy sein, ein Kunstwort, das die gemeinsame Nutzung von Wissen und anderer Ressourcen beschreibt. Wie in jedem Jahr gab es Mitte Januar in Hamburg und München bereits jeweils eine Preview auf das kommende Event. In seiner Keynote im Rahmen der CeBIT Preview beschreibt Dr. Christian P. Illek, Mitglied des BITKOM Hauptvorstands und Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland, eine Zeitenwende in der Industrie. Die neue Ära ist durch das Bedürfnis der Menschen gekennzeichnet, Dinge miteinander zu teilen und sich “mitzuteilen”. Die CeBIT fasst das treffend in ihrem Motto “Shareconomy” zusammen. “Das verändert die Erwartungshaltung der Nutzer an heutige Technologien, an Software, Services und Endgeräte: Diese müssen einfach, intuitiv und geräteübergreifend nutzbar sein. Genau dieser Aspekt der intuitiven Nutzung von Kontakten, Daten und Informationen über unterschiedliche Endgeräte und Cloud-Services hinweg, steht deshalb auch im Zentrum des Messeauftritts von Microsoft in Halle 4 auf Stand A26. Technologie richtet sich zunehmend am Individuum aus – und nicht umgekehrt!Microsoft macht in den so genannten Live-Szenarien die “Shareconomy” und die dahinterliegenden IT-Prozesse erlebbar – egal ob Zuhause oder im Büro, ob im Rechenzentrum, am Manager-Arbeitsplatz, am IT Pro-Arbeitsplatz, im Wohn- und im Arbeitszimmer oder unterwegs. Auf Bing Maps ein Fahrrad in der Nähe finden, per Smartphone und NFC (Near Field Communication) das Schloss öffnen und automatisch bezahlen: Hinter diesem Service verbirgt sich die fiktive Fahrradverleihfirma Contoso. Sie zeigt auf dem Microsoft Messestand die Herausforderungen eines komplexen Big Data Szenarios und wie IT-Entscheider die Microsoft Plattform auch für ihr eigenes Business einsetzen können. Im Hintergrund des Szenarios übernimmt ein cloud-basiertes Datacenter das Ticketing-System und das gesamte Datenmanagement. Die kompletten IT-Prozesse des Live-Szenarios werden am Stand über einen großen Bildschirm visualisiert. Im Mittelpunkt steht ein digitales Erlebnis, das die Grenzen von Ort und Zeit, Hardware und Software überwindet. Ein Highlight: Mit einer speziellen Business Intelligence Anwendung lässt sich die persönliche Ökobilanz der Kunden verfolgen, die mit jedem gefahrenen Meter auf ein spezielles CO2-Konto einzahlen.Kay Mantzel, Enterprise Marketing Manager bei Microsoft Deutschland: “Wir waren auf der Suche nach einem realistischen Szenario, das die neuen Möglichkeiten des Microsoft Ecosystems für Businesskunden demonstriert. Egal ob im Datacenter, im Büro, unterwegs oder Zuhause – mit unserem Fahrradverleih-Szenario zeigen wir, wie unsere Kunden noch produktiver werden und dass der Mensch bei jeder Lösung im Mittelpunkt steht. ‚One size fits all’ passt nicht mehr in unsere Zeit – stattdessen richtet sich Technologie nach dem Prinzip ‚All fits one’ am Individuum aus. Menschen können eine ganze Armada unterschiedlicher Geräte spontan bedienen und sich dabei auch noch hochkomplexe Technologien wie Cloud, Big Data oder Collaboration Tools mühelos zu eigen machen.”Dialog und Ausprobieren als Grundprinzip des StandauftrittsNach dem sehr positiven Echo im letzten Jahr steht auch [...]

Microsoft gibt erste Einblicke in Surface Pro

20.01.2013 11:26:03 | Mathias Gronau

Microsoft hat auf der CES zwar keinen eigenen Messeauftritt, lässt es sich aber trotzdem nicht nehmen, am Rande der CES einige ausgewählte Journalisten einzuladen und ihnen das kommende Surface Pro vorzustellen. Das Onlinemagazin TheVerge.com war dabei und veröffentlicht die dort genannten Informationen. Alle Bilder und Infos in diesem Beitrag stammen von TheVerge. Ähnlich wie das Surface RT verfügt auch das Surface Pro über einen ausklappbaren Ständer. Allerdings hat Microsoft die Neigung des aufgestellten Geräts leicht verändert, von 22° auf 26°. Diese Änderung ist auf den ersten Blick kaum merkbar und sicher wäre Microsoft gut beraten gewesen, dem Wunsch vieler Anwender nach einem Ständer mit mehreren Stufen zu entsprechen. Das 10,6″-ClearType Full HD-Display bringt eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln mit, eine Auflösung, über die nur wenige Tablets verfügen. Außerdem hat Microsoft dem Display eine 10 Finger-Touchunterstützung spendiert. Nicht zu vergessen – für das Surface Pro gibt es auch einen Stylus. Der Stylus wird magnetisch im der Ladebuchse an der Seite des Surface gehalten. Auch die Ladebuchse wurde gegenüber dem Surface RT verbessert; sie ist jetzt magnetisch und soll auf diese Weise den Anschluss des Ladekabels vereinfachen und das versehentliche Herausreißen verhindern. Außerdem merkt das Surface, wenn der Stift dort “geparkt” wird. Ob der Stylus auch mit dem Surface RT funktioniert ist leider nicht bekannt. Falls ja, würde die auch in Windows RT vorhandene Handschrifterkennung endlich eine Funktion bekommen. Auch in OneNote RT handschriftliche Notizen machen zu können wäre wirklich hilfreich. Ansonsten gibt es nicht viel Neues zu vermelden. Dass das Surface Pro mit Windows 8 Pro ausgestattet ist, ist bereits bekannt. Dass das Surface Pro mit dem Intel-Prozessor und dem vollwertigen Betriebssystem mehr Strom für den Betrieb und damit einen größeren Akku benötigt und damit etwas dicker und schwerer ist als das Surface RT, liegt in der Natur der Sache. Über die Laufzeit lassen sich derzeit wohl noch keine seriösen Aussagen machen. Microsoft gibt sie mit ca. 4,5 Stunden an, aber Mary Jo Foley hat bereits aufgrund von Insiderinformationen spekuliert, ob die nächste Prozessorgeneration von Intel bereits ins Surface eingebaut wird. Da die neuen Prozessoren sparsamer mit der Energie umgehen, ist es durchaus möglich, dass die Akkulaufzeit des Surface länger sein wird als von Microsoft angegeben. Aber wie gesagt, das ist derzeit noch Spekulation.  

DNUG Braunschweig - Appentwicklung jenseits des Programmieren

18.01.2013 01:00:00 | Lars Keller

Die DNUG Braunschweig trifft sich am 29.01.2013 um 19:00 im Restaurant Zucker (Tagungsraum). Dieses Mal hält unser Mitglied Holger Mester einem Vortrag zum Thema “Appentwicklung jenseits des Programmieren”.

Abstract:
Durch den zentralen Verkauf von Programmen über die App-Stores ergeben sich für den Entwickler heute neue Möglichkeiten, seine Werke unter die Leute zu bringen. Doch mit IDE und Quelltext allein ist es nicht getan, es steckt mehr Arbeit dahinter, die nichts mit Programmierung zu tun hat: man braucht eine amerikanische Steuernummer, die App muss aussagekräftig im Marketplace erscheinen und man tritt in Dialog mit dem Käufer und muss schlechte Bewertungen wegstecken.

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit allen Tätigkeiten jenseits des Programmierens: von den ersten Vorbereitungen, der App-Planung und -Veröffentlichung bis hin zum Marketing und der Kundenbetreuung. Der Schwerpunkt liegt klar auf Windows Phone, jedoch können die Erfahrungen des Autors aus den letzten beiden Jahres auch für Entwickler anderer Plattformen von Interesse sein.

Vita:
Holger Mester studierte an der FH Lausitz Medieninformatik und arbeitet bei der operational services GmbH. Über ein Projekt in der Markenplanung kam er zu .NET, welches ihn bis heute begleitet. Heute erstellt er Reports auf Basis von ITIL-Daten in Silverlight für das Team HP Service Manager bei der FSAG. Nebenberuflich versucht er sich mit orbb.NET im Marketplace für Windows Phone und dem Windows Store.

Wie immer ist die Veranstaltung kostenlos! Weitere Informationen zur DNUG Braunschweig können hier gefunden werden: http://www.dotnet-braunschweig.de

Microsoft hat am 14.01.2013 ein kritisches Sicherheitsupdate veroeffentlicht

15.01.2013 08:52:13 | Kay Giza

Microsoft hat am 14.01.2013 ein kritisches Sicherheitsupdate außerhalb des regelmäßigen Zyklus der Microsoft Sicherheitsupdates veröffentlicht. Das Bulletin MS13-008 behebt die in der Sicherheitsempfehlung (2794220) beschriebene Schwachstelle in den Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorer. Die aktuellen Versionen Internet Explorer 9 und 10 sind nicht betroffen. Bislang... [mehr Informationen in diesem Blogeintrag auf Giza-Blog.de]

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Office 365 fuer 30 Minuten sofort testen - ohne Registrierung

14.01.2013 10:45:21 | Kay Giza

Office 365 - in 30 Sekunden, 30 Minuten lang testen? Ja - diese Möglichkeit besteht seit Anfang Dezember 2012. Die Idee dahinter, die wir damit realisieren, ist - Office 365 in unserem 30 Minuten Sofort-Test umfangreich und vorkonfiguriert testen zu können. Sie können sich einen einen ersten Eindruck verschaffen, selbstverständlich kostenlos und ganz ohne Registrierung. Der Unterschied zur normalen "Testversion" von Office 365, der sogenannten Office 365 Trial, ist folgender... [... mehr in diesem Blogeintrag auf Giza-Blog.de]

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Windows 8 – Verkaufshit oder Ladenhüter?

14.01.2013 09:35:22 | Mathias Gronau

Eine der ersten Aussagen, die ich vor langer Zeit über Windows 8 gelesen habe, war die Aussage von Steve Ballmer, dass Windows 8 das größte Risiko in der Geschichte von Microsoft darstelle. Seit der ersten Developer Preview von Windows 8 spalten sich denn auch die Geister – während die einen begeistert sind von Windows 8, können oder wollen die anderen damit nichts anfangen. Wie auch immer, am 26. Oktober 2012 ist das neue Betriebssystem erschienen. Nun sagte Tami Reller, für das Windows Marketing zuständige Managerin bei Microsoft in Redmond, am Rande der CES in Las Vegas, dass in den etwa zweieinhalb Monaten, die seitdem vergangen sind, immerhin 60 Millionen Lizenzen über die Ladentheken gegangen seien. Nach Stückzahlen seien fast so viele Windows 8-Lizenzen verkauft worden wie Windows 7-Lizenzen im gleichen Zeitraum nach Erscheinen. OK, das ist nicht weiter verwunderlich, wenn wir uns den Upgradepreis von nur 30 Dollar/Euro ansehen, der bis Ende Januar gilt. Darüber haben aber so viele Autoren sich die Finger blutig getippt, dass ich keinen Sinn darin sehe, das Thema hier noch einmal wiederzukäuen. Sehen wir uns lieber an, was Tami Reller nach einem Bericht der Computerwoche auf der CES in einem öffentlichen Gespräch mit einem Analysten der Investmentbank JP Morgan äußerte. Sie bedauerte, dass es offenkundig noch einen Engpass bei den Endgeräten sowie Mängel in den Distributionsketten gebe. Einige Tablets mit Windows RT, die Windows-8-Version für die preiswerteren ARM-Prozessoren, seien nicht optimal vermarktet worden. Wenn Sie ein Paradebeispiel für einen Euphemismus suchen können Sie diese Aussage sicher verwenden. Ich habe bei Saturn in Essen und Media Markt in Berlin nachgesehen – in beiden Läden hatte der Engpass gnadenlos zugeschlagen, so dass ich beide Male kein einziges Gerät finden konnte. Aber selbst wenn die Geräte im stationären Handel angeboten würden, bliebe immer noch die Frage, ob sie gekauft würden. Seien wir ehrlich – der durchschnittliche Anwender sieht zunächst nur den Formfaktor. Und wenn wir einmal von den Convertibles absehen, die es wohl nur mit Windows gibt, sehen die Geräte erst einmal sehr ähnlich aus. Damit steht der kaufwillige Anwender zunächst einmal vor der Wahl, ob er ein Android-Gerät für 200 Euro, ein iPad für 600 Euro oder ein Windows-Gerät für 900 Euro kaufen möchte. Für sehr viele Käufer ist die Wahl damit bereits getroffen. Selbst wenn der Anwender einen Shop findet, der die Möglichkeit bietet, Geräte mit allen drei Betriebssystemen nebeneinander auszuprobieren, hilft ihm das nicht wirklich weiter. Unter mehr oder weniger optimalen Lichtverhältnissen mal fünf Minuten auf jedem Gerät rumzutatschen hilft bei der Auswahl des perfekten Geräts nicht wirklich. Schließlich handelt es sich trotz des sehr ähnlichen Formfaktors um zwei unterschiedliche Geräteklassen. iPad und Android-Geräte stehen eindeutig in der Tradition der PDAs aus den 1990er Jahren. Damals gab es verschiedene mobile Betriebssysteme, Beispiele dafür waren HP95LX, Newton oder Windows CE. Diese Betriebssysteme liefen auf kleinen tragbaren Rechnern mit Touch- oder Stiftbedienung. Später bekamen einige dieser Betriebssysteme noch Telefonfunktionalitäten und bildeten damit die Grundlage für die ersten Smartphones. Am Ende des ersten Jahrzehnts des neuen Millenniums entfernten [...]

CES: Panasonic stellt sein Toughpad FZ-G1 vor

13.01.2013 08:24:01 | Mathias Gronau

Eigentlich steht CES bekanntlich für “Consumer Electronic Show” und daher würde ich dort in erster Linie Geräte für die privaten Nutzer erwarten. Diese Erwartung hat Panasonic enttäuscht und in Las Vegas das Toughpad FZ-G1 für den Einsatz in rauen Umgebungen vorgestellt. Das Windows 8-Gerät ist mit einem 10 Zoll-Display ausgerüstet, das eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixel aufweist. Angetrieben wird es mit einem 1,9 GHz Intel Ivy Bridge Prozessor und ist mit einer 128 GB SSD und 8 GB Arbeitsspeicher ausgerüstet. Die Kamera auf der Vorderseite löst mit 1,3 Megapixel auf, die Kamera auf der Rückseite mit 13 Megapixeln. Mit seinem 5720 mAh-Akku soll eine Laufzeit von bis zu acht Stunden möglich sein. Kosten soll das Gerät, das im Mai auf den Markt kommen soll, etwa 2900 Dollar. Hier die Daten auf einen Blick: •10-Zoll Touchscreen-Display mit Full-HD Auflösung von 1920 x 1200 Pixel•Windows 8 Pro Betriebssystem•1.9GHz Intel Ivy Bridge Core i5-3437U vPro Prozessor•128GB SSD (Maximal 256GB SSD)•Bis zu 8GB Arbeitsspeicher•Bluetooth 4.0, WLAN 802.11a/b/g/n•Optional: LTE/3G•Gehäuse nach MIL-STD 810G geschützt•Akkulaufzeit bis zu acht Stunden•Optional: MicroSD-Kartenslot Auf YouTube hat Panasonic noch ein kurzes Video zum neuen Toughpad veröffentlicht:

Gruppierung von Unit Tests im Test Explorer mit Visual Studio 2012 Update 1

12.01.2013 14:35:00 | Christian Binder

Mit Visual Studio 2012 wurde das Unit Test Framework in Visual Studio neu überarbeitet. Vor allem die Möglichkeit der Einbindung verschiedener Unit Testframeworks, wie z.B. NUnit,,XUnit oder native C++ Unit Tests, sind klare Vorteile gegenüber VS 2010. Der Unit Test Explorer wurde ebenso neu Entwickelt, wobei hier die Community mit Recht die Möglichkeit vermisst hat, Unit Tests im Explorer nach Eigenschaften ähnlich der Testlisten in VS 2010 Gruppieren zu können. Mit dem Visual Studio Update 1 sind jetzt neue Funktionen dazu gekommen, um Unit Tests nach Project also Test Projekten in der Solution und Traits zu gruppieren.

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Die Gruppierung nach Project ist ja quasi selbst erklärend, so dass ich auf die Möglichkeiten mit Traits eingehen möchte. Als erstes Beispiel sollen Test Kategorien definierten werden. Hierzu wird der Test Methode des Unit Tests das Attribut TestCategory hinzugefügt.  In diesem Fall mit dem Wert “Integration”:

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Gruppiert man nun im Unit Test Explorer nach Traits, werden die Unit Tests entsprechend der definierten TestCategories gruppiert im Test Explorer dargestellt. Werden neue TestCategories im Code definiert, werden diese Änderungen beim nächsten Build automatisch erkannt und ergänzt.

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Hierbei gilt zu beachten, dass ein Unit Test, für welchen mehrere TestCategories definiert wurden, auch unter jeder definierten Kategorie im Unit Test Explorer dargestellt wird. Dies ist bewusst so implementiert, da man z.B. eine Kategorie “Spezial” definieren könnte, um so nur ganz bestimmte Tests auszuführen, welche aber auch gleichzeitig z.B. in einer Funktionalen Kategorie enthalten sein sollen:

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Die selektive Ausführung ist dann möglich, indem man den Trait selektiert und Run Selected Tests wählt, dies gilt auch wenn man nach anderen Kriterien, wie z.B. Duration oder Project gruppiert.

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Der Unit Test Explorer verfügt über eine Filter Option um die angezeigten Unit Test einzugrenzen. Dies ist besonders hilfreich, wenn man sehr viele Unit Tests hat, aber nur einen Teil ausführen möchte. Ein “Run All” führt dann nur die durch den Filter definierten Tests aus. Für Traits kann man auch einen Filter definieren, der z.B. nur eine bestimmte Kategorie, hier “Integration” selektieren soll.

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Stellt man ein “-“ vor den Filter, kann man auch eine bestimmte Kategorie ausblenden. In diesem Fall die “Reader Tests” und “Integration”. Die Definition mehrerer Filter ist wie ein logisches AND der einzelnen Ausdrücke zu verstehen.

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Weitere Informationen zur Anwendung von Filtern gibt’s hier.

Außer der TestCategory gibt es auch noch andere Attribute wie Owner, Priority und TestProperties, welche optional definiert werden können.
TestProperties
sind frei definierbare Wertepaare und ermöglichen somit flexibel Traits zu definieren. Hier ein Beispiel:

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Hinweis: Häufig besteht die Anforderung nur die [TestClass] mit Attributen zu versehen, so dass alle [TestMethoden] diese erben. Für MSTest fehlt leider aktuell diese Möglichkeit. Einzig der XUnit Test Adapter erlaubt die Dekoration der TestClass und vererbt diese in der aktuellen Version. Die Unterstützung ist also Abhängig vom Test Adapter. In folgenden Post finden sich weitere Beispiele für Traits mit anderen Unit Test Frameworks wie NUnit, XUnit, MBUnit und nativem C++ und welche Funktionalität mit welchem Adapter zur Verfügung steht. Update:

Update: Mit dem Visual Studio Update 2 wird es auch die Möglichkeit geben, nach TestClass zu gruppieren:

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Happy Testing

Microsoft gibt erste Einblicke in Surface Pro

12.01.2013 11:55:55 | Mathias Gronau

Microsoft hat auf der CES zwar keinen eigenen Messeauftritt, lässt es sich aber trotzdem nicht nehmen, am Rande der CES einige ausgewählte Journalisten einzuladen und ihnen das kommende Surface Pro vorzustellen. Das Onlinemagazin TheVerge.com war dabei und veröffentlicht die dort genannten Informationen. Alle Bilder und Infos in diesem Beitrag stammen von TheVerge. Ähnlich wie das Surface RT verfügt auch das Surface Pro über einen ausklappbaren Ständer. Allerdings hat Microsoft die Neigung des aufgestellten Geräts leicht verändert, von 22° auf 26°. Diese Änderung ist auf den ersten Blick kaum merkbar und sicher wäre Microsoft gut beraten gewesen, dem Wunsch vieler Anwender nach einem Ständer mit mehreren Stufen zu entsprechen. Das 10,6″-ClearType Full HD-Display bringt eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln mit, eine Auflösung, über die nur wenige Tablets verfügen. Außerdem hat Microsoft dem Display eine 10 Finger-Touchunterstützung spendiert. Nicht zu vergessen – für das Surface Pro gibt es auch einen Stylus. Der Stylus wird magnetisch im der Ladebuchse an der Seite des Surface gehalten. Auch die Ladebuchse wurde gegenüber dem Surface RT verbessert; sie ist jetzt magnetisch und soll auf diese Weise den Anschluss des Ladekabels vereinfachen und das versehentliche Herausreißen verhindern. Außerdem merkt das Surface, wenn der Stift dort “geparkt” wird. Ob der Stylus auch mit dem Surface RT funktioniert ist leider nicht bekannt. Falls ja, würde die auch in Windows RT vorhandene Handschrifterkennung endlich eine Funktion bekommen. Auch in OneNote RT handschriftliche Notizen machen zu können wäre wirklich hilfreich. Aber zurück zum Surface Pro. Der Stylus bietet nach dem Bericht von TheVerge keinerlei Überraschungen, sondern die Standardfunktionalitäten, die wir bereits seit Windows XP kennen – Druckempfindlichkeit, eine Taste, die den Rechtsklick simuliert und ein “elektronisches Radiergummi” an der der Spitze gegenüberliegenden Seite. Und ansonsten? Das Surface Pro ist mit 13,46 mm etwa einen halben Zentimeter dicker als das Surface RT und es ist auch etwas schwerer. Diese kleinen Nachteile sind in erster Linie dem höheren Stromverbrauch der Intel-CPU sowie des hoch auflösenden Displays geschuldet, die einen leistungsfähigeren Akku erfordern. Kurz und gut – die restlichen Features des Surface Pro dürften Ihren Erwartungen entsprechen, wenn Sie das Surface RT kennen. Der Berichterstatter von TheVerge war jedenfalls sehr angetan vom Surface Pro und auch ich freue mich bereits darauf, es einmal in den Händen halten zu dürfen. Die Gerüchteküche besagt, dass es ab dem 29. Januar verschickt werden soll, aber da am gleichen Tag Office 2013 gelauncht wird, halte ich das für recht unwahrscheinlich. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass Microsoft einmal zwei wichtige Launches auf ein und denselben Tag gelegt hätte.

Entwicklung moderner Line-Of-Business Win8 Apps

11.01.2013 13:03:10 | Christian Binder

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Windows bietet die ideale Plattform für Unternehmen den Desktop mit modernen Apps zu ergänzen und mit bekannten Werkzeugen effizient zu Betreiben. Darin liegt die Chance, mit modernen Business-Apps Kunden und Mitarbeiter zu begeistern. Informieren Sie sich über die wichtigsten Konzepte, Technologien und Tools am Beispiel eines Showcases und erfahren Sie, wie Sie und Ihr Team in die Entwicklung moderner Business-Apps einsteigen können.

Zur Anmeldung geht’s hier.

Die Angriffe auf Windows RT nehmen zu

11.01.2013 11:07:36 | Mathias Gronau

Wenn nicht versucht wird, ein Betriebssystem zu hacken, muss es ziemlich unbedeutend sein. So ist es auch kein Wunder, dass sich rund um Windows RT eine muntere Hackerszene zu bilden scheint. Am 6. Januar war es nun so weit – der Hacker clrokr von den XDA-Developers hatte den Sicherheitsmechanismus von Windows RT gefunden und ihn in seinem Blog veröffentlicht. Tatsächlich handelt es sich um lediglich ein Byte, das festlegt, wie eine App signiert sein muss, um ausgeführt werden zu können. Das Byte kann einen der vier Werte Unsigned(0), Authenticode(4), Microsoft(8) oder Windows(12) annehmen. Auf den traditionellen X86-Maschinen enthält das Byte den Wert 0, was bedeutet, dass jede Anwendung auf dem Gerät ausgeführt werden kann, auf ARM-Maschinen beträgt der Standardwert 8. Dieser Wert kann im Speicher geändert werden, aber nicht permanent, was bedeutet, dass die Änderung einen Neustart nicht überlebt. Bis zum Neustart lassen sich aber nicht signierte Modern UI-Apps auf dem Gerät ausführen. Bis hierhin ist mit diesem Hack nicht allzu viel anzufangen, aber immerhin hat der Hacker das Einfallstor für weitere Angriffe aufgezeigt. Eine wirkliche Bedrohung sind diese Erkenntnisse nicht. Dementsprechend souverän reagierte auch Microsoft. Das Unternehmen gratulierte dem Hacker zu seiner harten Forschungsarbeit, die er für die Erlangung und Dokumentation dieser Erkenntnisse investiert habe und betonte, dass diese Veröffentlichung keine Bedrohung der Sicherheit darstelle. Trotzdem garantiere Microsoft nicht, dass diese Lösung in späteren Versionen von Windows RT noch funktionieren wird. Selbstverständlich könnte Microsoft dieses Einfallstor mit dem nächsten Update schließen. Dann müsste ein Anwender dieser Methode nach jedem Update Windows RT wieder in den Originalzustand versetzen, um das Tool weiter zu nutzen und würde damit auf alle Erweiterungen und Sicherheitsupdates verzichten. Aber immerhin hat clrokr das Einfallstor für Angreifer gefunden und veröffentlicht. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass gestern Netham45, der ebenfalls bei den XDA-Developers aktiv ist, ein Tool zum Download bereitgestellt hat, mit dem die für den Jailbreak erforderlichen Schritte nach einem Neustart des Systems durch einen einfachen Befehl durchgeführt werden. Zumindest theoretisch wäre es mit diesem Tool auch möglich, Desktop-Anwendungen für Windows RT zu entwickeln und diese auf dem System auch auszuführen. Zwar hat Microsoft einen Großteil für die Entwicklung von RT-Desktopanwendungen erforderlichen Bibliotheken aus Visual Studio entfernt, aber auch da sind die XDA-Developers bereits aktiv. Ich würde trotzdem jedem abraten, einen Jailbreak für Windows RT auszuführen, da auf diese Weise ein guter Teil der Sicherheitsmechanismen ausgehebelt werden.

Workshop : Testen und Test Management mit Visual Studio 2012

10.01.2013 17:38:26 | Christian Binder

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Mit Visual Studio 2012 gibt es gerade im Bereich Testen und Qualitätsmanagement einige Neurungen. Die kostenlose Veranstaltung bietet eine gute Möglichkeit sich fundiert zu informieren. Der Workshop gibt einen guten Einblick in praxisbezogene Strategien und umfangreiche Tipps, wie Softwaretests unterstützen, die Qualität der Software sicherzustellen. Gerade durch die Erweiterbarkeit der Plattform ergibt sich auch die Möglichkeit heterogene Anwendungen zu Automatisieren, da es ja ein Vielzahl von UI Frameworks gibt. Zudem möchte ich die Gelegenheit nutzen, aus meinem Team Frank Maar vorzustellen, der sich stark auf das Qualitätsmanagment & Testing mit Visual Studio fokussiert und bei Fragen direkt via Frank.Maar@microsoft.com zu erreichen ist.

Zur Anmeldung geht’s hier.

 

Zeitraum

Vortrag

Referent

10:00-11:00 Uhr

Application Lifecycle Management für Testing

Nico Orschel
AIT

11:00-12:00 Uhr

Neuigkeiten aus der Produktentwicklung von Microsoft

Frank Maar
Microsoft

12:00-13:00 Uhr

  Pause

13:00-14:00 Uhr

Testdatenmanagement mit dem Team Foundation Server

Ronny Handro
Gfb

14:00-15:00 Uhr

Testautomatisierung heterogener Anwendungen

Christoph Preschern,   Ranorex

15:00-15:30 Uhr

  Kaffeepause

15:30-16:30 Uhr

Praxiserfahrung in der Testautomation mobiler und eingebetteter Anwendungen – Testautomatisierung mit Ranorex

Dirk Beinert

infoteam Software AG

16:30-17:00 Uhr

  Fragen & Diskussionen

Einladung: Konferenz Antrieb Mittelstand am 26.02.2013 [Kostenlose Anmeldung]

10.01.2013 15:11:58 | Kay Giza

'Holen Sie mehr aus Ihrem Unternehmen heraus!', so lautet der Slogan der Konferenz. Stimmt das wirklich? Ich habe - insbesondere - in den letzten Wochen und Monaten feststellen und wahrnehmen können, wie wichtig es ist, sich "face to face" oder entsprechend vor Ort auszutauschen und zu informieren. Gut - man kann auch hier nicht alle 7.000 Fragen die man eventuell hat, klären, aber kann sich a) ausreichend informieren b) die wichtigsten Antworten bekommen c) weitergehende Maßnahmen vereinbaren und d) - für mich persönlich immer der wichtigste Faktor - über den Tellerrand schauen und Innovationen entdecken. Mir persönlich ergeht es manchmal so, ich merke erst vor Ort - durch den Besuch eines Vortrags oder einer "Session", dass ich ein Problem habe, dass ich etwas viel schneller und einfacher realisieren kann oder - ein nicht minder wenig wichtigtiger Faktor - gar Geld sparen kann. Also: Sie brauchen Anregung und Unterstützung für Ihr kleines oder mittelständisches Unternehmen beim nächsten Schritt ins Online-Zeitalter? Dann kommen Sie zur Veranstaltung der Initiative „Antrieb Mittelstand – Die digitale Wachstumsinitiative“ am Dienstag, den 26. Februar 2013 im Kongresszentrum Luise-Albertz-Halle in Oberhausen... [... mehr in diesem Blogbeitrag auf Giza-Blog.de]

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Zahlen, Zahlen…

10.01.2013 13:05:35 | Mathias Gronau

Ab und an veröffentlicht Microsoft Zahlen, meist einen ganzen Haufen auf einmal. Nun war es mal wieder so weit. Einige der veröffentlichten Zahlen will ich hier kurz vorstellen. Waren Anfang Dezember bereits 40 Millionen Windows 8-Lizenzen verkauft, waren es zu Beginn des neuen Jahres schon 60 Millionen. Diese Zahl setzt sich aus den Verkäufen über das vergünstigte Upgrade-Angebot sowie den Absätzen über die OEMs zusammen. Da Microsoft nur dann konkrete Zahlen nennt, wenn das Unternehmen damit zufrieden ist, dürften die Verkaufszahlen wohl dem Ziel von Microsoft entsprechen. Und dies, obwohl der Handel immer noch munter Rechner mit Windows 7 verkauft. Als ich kürzlich einmal eine Saturn-Filiale in Essen besuchte, war die Hälfte der angebotenen Laptops noch mit der älteren Windows-Version bestückt. Die Geräte standen immer schön im Wechsel: eines mit Windows 7, dann eines mit Windows 8, dann wieder Windows 7… Der Windows Store zählte inzwischen 100 Millionen Downloads. Das klingt zwar auf den ersten Blick viel, aber wenn wir einmal nachrechnen sind das mal gerade 1,66 Downloads pro verkaufter Lizenz. Es wäre sicher interessant zu erfahren, woran das liegt. Nehmen die Nutzer die Modern UI nicht so richtig an und arbeiten lieber mit den vorhandenen Desktop-Anwendungen? Oder liegt es einfach daran, dass der Store in der Zwischenzeit recht unübersichtlich geworden ist? Große Mengen Apps stehen da in einige Kategorien aufgeteilt nebeneinander und es gibt keine Suchfunktion. Irgendwie will beim Suchen im Store bei mir keine richtige Freude aufkommen. Da sollte Microsoft wirklich einmal nachbessern. Außerdem wäre es auch einmal ganz interessant zu erfahren, wie viel der durchschnittliche Entwickler an seiner App verdient. Das Ponemon Institut hat in einer von Microsoft in Auftrag gegebenen internationalen Studie herausgefunden, dass bereits 66 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen die Cloud nutzen. Da es sich dabei um eine recht neue Technologie handelt (erst 2009 hat das National Institute for Standards and Technology (NIST) eine allgemein akzeptierte Definition veröffentlicht) und die Presse ständig gebetsmühlenartig die Gefahren der Cloud beschwört, ist das ein wirklich beachtliches Ergebnis. Wann sonst war ein neuer Markt nach so kurzer Zeit bereits weitgehend aufgeteilt? Forrester hat im vierten Quartal 2012 eine Umfrage durchgeführt, nach der 32 % der Büroangestellten ein auf Windows basierendes Tablet einem Tablet mit Android oder iOS vorziehen würden. Besonders diese Zahl würde ich aber mit Vorsicht genießen, da sich dieses Ergebnis durch die Fragestellung sehr einfach manipulieren lässt. Insbesondere stellen sich viele Anwender und potentielle Käufer die Frage, ob sie ihre gewohnten Programme auf dem Tablet verwenden können, insbesondere geht es vielen Menschen um das Office-Paket. Hier im Tabletpcblog beziehen sich zwölf von den zwanzig Top-Suchbegriffen, mit denen Leser diesen Blog gefunden haben, auf die Installation und Verwendung von Office 2007 und 2010 auf dem Tablet PC. Wie viele Mails ich bereits erhalten habe mit entsprechenden Fragen kann ich nicht mehr nachvollziehen. Und zum Schluss noch eine Information: die Hamburger Verwaltung will ihre Mitarbeiter mit Windows 8-Tablets ausstatten. Diese sollen mit den Geräten dann Zugriff auf 1.500 Fachanwendungen haben, von der einfachen Datenbankanwendung bis hin zum [...]

Stift verwandelt normalen Bildschirm in Touch-Device

09.01.2013 12:36:54 | Mathias Gronau

Die Firma Targus stellt auf der CES in Las Vegas den Touch Pen vor. Mit diesem Gadget lässt sich ein normaler Laptop wie ein Convertible der ersten Tablet PC-Generation verwenden. Diese Geräte kannten noch keine Touch-Bedienung, sondern wurden mit dem Stylus gesteuert. Viele Nutzer befürchten, dass sie mit einem normalen Laptop Windows 8 nicht vernünftig nutzen können. Auch wenn diese Befürchtungen weitgehend unbegründet sind, wird diesen Anwendern mit diesem Zusatzgerät geholfen. Das Gerät besteht aus zwei Teilen – dem eigentlichen Eingabestift und einem kleinen Empfänger, der am Rand des Bildschirms befestigt wird. Dazu kommt selbstverständlich der eigentliche Stift. Der Empfänger kommuniziert per USB mit dem Laptop und überträgt auf diesem Weg die Lage des Stifts sowie dessen Interaktion mit dem Display, das maximal 17 Zoll groß sein darf. Da die Oberfläche eines normalen Laptop-Displays hierfür nicht geschaffen ist, schützt sie der Stift sie durch weiche Borsten an der Spitze. Wenig überraschend ist, dass vor der Verwendung des Touch Pens eine Kalibrierung erforderlich ist. Anschließend sollen laut Anbieter alle Gesten von Windows 8 möglich sein. Das Onlinemagazin TheVerge hat den Touch Pen auf der CES bereits kurz testen können. Bei diesem Test funktionierte die Geste zum Schließen einer App nicht. Der Kommentar von Targus war, dass es sich um ein Vorserienmodell handele, an dem noch Verbesserungen vorgenommen würden. Mit einer Auslieferung könne nicht vor dem 2. Quartal gerechnet werden. Als Preis werden knapp 100 Dollar angepeilt.

Verfügbar : OData Service für Team Foundation Server v2 Beta

09.01.2013 11:35:36 | Christian Binder

Da das TFS Client Object Model nicht auf allen Device Typen wie Tablets oder SmartPhones nativ verfügbar ist, gibt es einen OData Service für den TFS, der es ermöglicht via HTTP Informationen aus dem TFS zu konsumieren. Hierbei nutzt der Service das TFS Client Object Model, um mit dem TFS zu kommunizieren und die App konsumiert den ODATA Service via HTTP. Die V2 Beta enthält einige Verbesserungen und der Download enthält auch eine TFS Dashboard als Win8 Store App als Beispiel. Im Prinzip können auf diesen Weg alle Devices und Application Stacks, die HTTP unterstützen, Informationen aus dem TFS konsumieren.

Da sich im TFS als Development Plattform, auch Java Projekte via Team Explorer Everywhere und Xcode Projekte via GIT-TF integrieren lassen, liegt es nahe, dass man auch von anderen Plattformen auf z.B. Backlog oder Bug Informationen zugreifen können möchte.

Download der Beta

Feedback TFSOData@Microsoft.com

Erste Eindrücke des Nokia Lumia 820

08.01.2013 16:16:41 | Mathias Gronau

OK, jetzt geht es mal überhaupt nicht um Tablet PCs, sondern um mein neues Mobiltelefon. Vor mittlerweile fast zwei Wochen ist das Gerät bei mir angekommen. Auch wenn mein Gesamteindruck positiv ist, bleiben doch einige Punkte übrig, an denen Nokia und Microsoft nachbessern sollten. Aber der Reihe nach. Ach dem Auspacken macht das Gerät einen sehr soliden und eleganten Eindruck. Es ist unauffällig und liegt gut in der Hand. Aber wo kann ich es öffnen, um die SIM-Karte einzulegen? Auskunft gibt die beiliegende Gebrauchsanleitung: “Drücken Sie Ihren Fingernagel an einer der oberen Ecken des Mobiltelefons in den Spalt zwischen Bildschirmrahmen und dem rückseitigen Cover. Drücken Sie das Cover nach außen, bis sich ein Seitenspalt öffnet. Wiederholen Sie den Vorgang für die andere Ecke und entfernen Sie das Cover.” Auf diese Weise vorzugehen war allerdings keine allzu gute Idee. Bei dem Versuch, genau nach Gebrauchsanleitung vorzugehen, habe ich mir gleich einmal die Nägel beider Daumen abgebrochen. Dabei habe ich doch schon so kräftige Fingernägel, meine Frau nennt sie Klauen. Dabei wäre es ganz einfach gegangen, hätte Nokia nur die korrekte Vorgehensweise beschrieben: einfach die Daumennägel in den beschriebenen Spalt und anschließend auf die rückwärtige Kamera drücken. Dann hätte es eigentlich losgehen können, wenn denn meine SIM-Karte gepasst hätte. Das Nokia 820 erfordert eine Micro-SIM-Karte, die normale SIM-Karte, die ich vorher in meinem LG verwendet hatte, war etwas zu groß. Also gleich einmal bei meinem Provider eine neue SIM-Karte bestellt. Dabei hatte ich eigentlich gehofft, dass das neue Format erforderlich ist, weil die Technologie verbessert wurde und auf diese Weise sichergestellt wird, dass nur die richtigen Karten eingelegt werden können. Aber weitgefehlt – die neue Karte konnte ich wahlweise für das Standard- oder das Microformat herausbrechen. Offensichtlich hat sich in er Technik nichts geändert und beim neuen Format handelt es sich wohl um eine Charityaktion für notleidende SIM-Kartenhersteller. Egal, es wäre aber nett gewesen, wenn ich das vorher gewusst hätte. Nachdem ich nun die neue SIM-Karte hatte konnte es endlich richtig losgehen. Das Display besticht durch kräftige Farben, einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln und einer hervorragenden Helligkeit. Damit dürfte auch einer Lesbarkeit im hellen Sonnenlicht nichts im Wege stehen. Dank des 1,5 GHz-Dualcore-Prozessors lassen sich auch umfangreiche Apps flüssig bedienen. Mehr Leistung ist derzeit wohl nicht von Nöten und würde außerdem auf Kosten der Akkulaufzeit gehen. Da ich mit den mitgelieferten Kopfhörern nicht wirklich zufrieden war, habe ich andere angeschlossen, die ich auch bereits an meinen früheren Telefonen verwendet habe. Anschließend ließ der Sound absolut nichts mehr zu wünschen übrig. Aber wo ich gerade beim Sound bin: Es hat mich erstaunt und auch etwas verärgert, dass das Telefon keinen UKW-Empfänger beinhaltet. Dieser Empfänger ist seit den ersten Smartphones mit Windows Mobile Standard, weshalb ich vorausgesetzt hatte, dass auch das Lumia 820 damit ausgestattet ist. Für mich ist das nicht gar so wichtig, aber meine Frau verwendete in der Vergangenheit immer meine abgelegten Telefone und die hört regelmäßig Radio mit dem Smartphone. Der brauche ich mit diesem Gerät nicht zu kommen. [...]

Vorträge der Visual Studio ALM Days 2012

04.01.2013 10:34:00 | Christian Binder

Die Vorträge der ALM Days 2012 sind unter folgendem Link verfügbar. Rückfragen gerne auch direkt an mich :-)

 

 

Clickjacking und was man dagegen tun kann

03.01.2013 11:03:00 | Martin Hey

"Unsere neue Webanwendung ist anfällig für clickjacking" - nachdem ich diese Information bekam, musste ich zugegebenermaßen erstmal ganz scharf überlegen, was man mir damit sagen wollte.

Was steckt dahinter?
Lädt man eine fremde Seite in einem iframe, so kann man darüber transparente Steuerelemente legen. Der Benutzer denkt nun, er interagiert mit der eigentlichen Anwendung, klickt aber in Wahrheit auf die transparenten Elemente und löst so Aktionen aus, die er nicht auslösen möchte. Ein eher harmloses Beispiel dafür wäre ein transparenter Like-Button für eine fremde Facebookseite der z.B. über einem Google-Suchformular liegt und so statt der Suche erst einmal den Like auslöst.

Wie begegnet man nun diesem Problem?
Es gibt mehrere Ansätze, die man verfolgen kann. Eine in meinen Augen sehr gute Zusammenfassung dafür bietet dieser Blogpost. Erste Möglichkeit ist es, JavaScript zu verwenden und so dem Browser das Laden der Seite im iframe zu verbieten. Neuere Browser (lt. Wikipedia Internet Explorer ab 8.0, Firefox ab 3.6.9, Opera ab 10.50, Safari ab 4.0 und Chrome ab 4.1.249.1042) unterstützen zudem den X-Frame-Options-Header, den man in der Antwort mitsenden kann, um so die Darstellung im iframe zu unterbinden.

Eine Möglichkeit, dies in ASP.NET-Anwendungen zu verwirklichen findet man in diesem Artikel zum Thema Security. Und wenn man einmal dabei ist, an den Headern herumzuschrauben, kann man auch gleich noch einen Blick auf die anderen Header werfen, die automatisch hinzugefügt werden.

Clickjacking und was man dagegen tun kann

03.01.2013 10:03:00 | Martin Hey

"Unsere neue Webanwendung ist anfällig für clickjacking" - nachdem ich diese Information bekam, musste ich zugegebenermaßen erstmal ganz scharf überlegen, was man mir damit sagen wollte.

Was steckt dahinter?
Lädt man eine fremde Seite in einem iframe, so kann man darüber transparente Steuerelemente legen. Der Benutzer denkt nun, er interagiert mit der eigentlichen Anwendung, klickt aber in Wahrheit auf die transparenten Elemente und löst so Aktionen aus, die er nicht auslösen möchte. Ein eher harmloses Beispiel dafür wäre ein transparenter Like-Button für eine fremde Facebookseite der z.B. über einem Google-Suchformular liegt und so statt der Suche erst einmal den Like auslöst.

Wie begegnet man nun diesem Problem?
Es gibt mehrere Ansätze, die man verfolgen kann. Eine in meinen Augen sehr gute Zusammenfassung dafür bietet dieser Blogpost. Erste Möglichkeit ist es, JavaScript zu verwenden und so dem Browser das Laden der Seite im iframe zu verbieten. Neuere Browser (lt. Wikipedia Internet Explorer ab 8.0, Firefox ab 3.6.9, Opera ab 10.50, Safari ab 4.0 und Chrome ab 4.1.249.1042) unterstützen zudem den X-Frame-Options-Header, den man in der Antwort mitsenden kann, um so die Darstellung im iframe zu unterbinden.

Eine Möglichkeit, dies in ASP.NET-Anwendungen zu verwirklichen findet man in diesem Artikel zum Thema Security. Und wenn man einmal dabei ist, an den Headern herumzuschrauben, kann man auch gleich noch einen Blick auf die anderen Header werfen, die automatisch hinzugefügt werden.

Expression Studio – ein Nachruf

01.01.2013 19:48:46 | Mathias Gronau

In der Regel werden Nachrufe bekanntlich nur für Persönlichkeiten verfasst, und da auch nur für wirklich hoch gestellte. Aus diesem Grund habe ich auch lange nachgedacht, ob es angemessen ist, einen Nachruf auf das Expression Studio zu schreiben. Ich bin aber der Meinung, wenn jemand so viele Erinnerungen an eine Software hat wie ich an Expression Studio, dann ist dies auch einen Nachruf wert. Es war vor einem halben Jahrzehnt im Jahr 2007, als unsere Beziehung begann. Damals fragte sich alle Welt, wo zum Teufel bloß FrontPage im neuen Office 2007 stecken mag. Dabei war die Antwort doch ganz einfach: FrontPage war eingestellt. Wer nun Webseiten gestalten wollte, musste halt auf Expression Web ausweichen, eine Anwendung in Expression Studio. Zumindest in meiner Erinnerung habe ich das aber erst nach dem Erscheinen von Office 2007 erfahren. Aber dann gab es Werbung satt (in diesem Zusammenhang meine ich das absolut nicht negativ). Nicht nur, dass Microsoft überall Veranstaltungen zu Expression Studio durchführte – zeitnah zum Erscheinen von Expression Studio führte Microsoft auch in Berlin im Kosmos eine erste Konferenz zu Expression Studio durch – XTOPIA genannt. Diese Konferenz habe ich noch sehr gut in Erinnerung – wenn auch nicht in vollständig guter Erinnerung. Es war die erste Konferenz, bei der ich als ATE tätig war. Na ja, da bekanntlich alles im Fluss ist und es ATEs auch nicht mehr gibt, hier noch eine kurze Definition des ATE: ATE ist die Abkürzung für “Ask the Experts”. Die ATEs sind bzw. waren Mitglieder der Community, die bei Veranstaltungen von Microsoft mit wirklich grässlichen roten Westen aus Plastikgewebe rumliefen, auf denen die Bezeichnung auf dem Rücken stand. Auf der ersten XTOPIA hatten wir einen ATE-Stand so ganz in der letzten Ecke des Kosmos, wo uns kaum jemand fand. Im Ergebnis standen wir am Stand fast die gesamten zwei Tage nur rum, aber das Mittagessen wurde kalt, da wir dort mit allerlei Fragen bestürmt wurden. Aber egal, irgendetwas geht immer schief und alles in allem hat es wirklich Spaß gemacht. Schade, dass es keine ATEs mehr gibt; mein letzter Einsatz war auf dem Launchevent zu Office 2010 in Neuss. Aber zurück zu Expression Studio. Expression Studio bestand aus vier Anwendungen, die die unterschiedlichen Aufgabenfelder beim Entwickeln von Webseiten und Webanwendungen umfassten. Mir hat der Funktionsumfang des Softwarepakets auch immer ausgereicht, wobei ich dazu sagen muss, dass ich die Webentwicklung auch nie wirklich ausgereizt habe. Sicher gibt es Hardcore-Entwickler, denen das Softwarepaket nicht ausgereicht hat, aber das dürften wirklich Ausnahmen sein. Wirklich reizvoll fand ich, dass die Entwickler und die Designer mit Werkzeugen arbeiten konnten, die auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten waren und dass sie die Arbeitsergebnisse der jeweils anderen Gruppe nahtlos in ihre eigene Arbeit integrieren konnten. Ein Jahr nach der Konferenz im Kosmos folgte noch eine Nachfolgekonferenz im Kongresszentrum der Berliner Messe. Die Location war deutlich zu groß gewählt, so dass sich die Besucher der Konferenz dort verliefen. Im Jahr danach veranstaltete Microsoft noch unter dem Namen XTOPIA mehrere regionale Events, inzwischen zur Version 4. [...]

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