.
Anmeldung | Registrieren | Hilfe

.NET-Blogs Archiv Juni 2012

Web.Config Transformation im Windows Azure Compute Emulator

29.06.2012 13:35:00 | Sascha Dittmann

move the worldDie Standardvorlagen für ASP.NET WebForms Projekte, sowie ASP.NET Web Rollen, werden mit einer Web.config Datei plus 2 Transformationsdateien ausgeliefert.
Wenn man diese allerdings im Windows Azure Compute Emulator betreibt, wird die Transformation offensichtlich nicht angewendet.

Die Ergebnisse von XML-Transformationen werden beim Kompiliervorgang im Ausgabeverzeichnis abgelegt.
Da der Windows Azure Compute Emulator allerdings direkt auf das Quellverzeichnis der Webapplikation zugreift, wird hierbei nur die original Web.config verwendet.

Um dies zu Ändern, geht man wie folgt vor:

 

Web.Config Dateien anpassen

Zu aller erst benötigt man eine Kopie der Web.config Datei.
Diese benennt man in Web.Original.config um.

Solution Explorer - Kopie der Web.Config

 

Anschließend muss das Web Projekt "abgekoppelt" werden
(Solution Explorer -> Context Menü des Projektes -> Unload Project), ...

Solution Explorer - Context Menü - Unload Project

... um die Projektdatei editieren zu können
(Solution Explorer -> Context Menü des Projektes -> Open *.csproj).

Solution Explorer - Context Menü - Open *.csproj

 

In der geöffneten Projektdatei, muss jetzt der Eintrag für die Web.Original.config gefunden ...

<Content Include="Web.Original.config"/>

 

... und wie folgt abgeändert werden:

<None Include="Web.Original.config">
  <DependentUpon>Web.config</DependentUpon>
</None>

 

Diese Änderung entfernt die Datei aus dem eigentlichen Build-Prozess und setzt sie in Abhängigkeit zur Web.config.

Solution Explorer - Web.Config - Nach den Änderungen

 

MSBuild Prozess anpassen

Danach muss noch der MSBuild Prozess erweitert werden.

Dazu fügt man am Ende der weiterhin geöffneten Projektdatei, und noch vor dem schließenden </Project> Tag, folgende MSBuild Anweisungen hinzu:

<Target Name="BeforeBuild">
  <MSBuild Condition=" '$(Configuration)' == 'Debug' " 
           Targets="TransformWebConfigTask" 
           Projects="$(MSBuildProjectFile)" />
  <MSBuild Condition=" '$(Configuration)' != 'Debug' " 
           Targets="CopyWebConfigTask" 
           Projects="$(MSBuildProjectFile)" />
</Target>
<Target Name="CopyWebConfigTask">
  <Copy SourceFiles="Web.Original.config" 
        DestinationFiles="Web.config" />
</Target>
<Target Name="TransformWebConfigTask">
  <TransformXml Source="Web.Original.config" 
                Transform="Web.$(Configuration).config" 
                Destination="Web.config" />
</Target>

 

Diese klinken sich vor dem eigentlichen Build Vorgang ein und führt, je nach aktiver Konfiguration, einen der folgenden Schritte aus:

  • Wenn die Debug Konfiguration aktiv ist, wird die Web.Original.config mit der aktiven (Debug) Transformationsdatei zu einer neuen Web.config transformiert.
  • Wenn eine andere Konfiguration aktiv ist, wird die Web.config mit dem Inhalt der Web.Original.config ersetzt, da diese beim Veröffentlichen bereits transformiert wird.

 

Source Control anpassen

Falls ein Source Control System, wie z.B. die Team Foundation Services oder der Team Foundation Server, im Einsatz ist, sollte man die Web.config aus dem Source Control ausschließen, da dies sich bei jedem Build Vorgang verändert.

Dazu kann man beim TFS die *.csproj.vspscc Datei wie folgt anpassen:

""
{
"FILE_VERSION" = "9237"
"ENLISTMENT_CHOICE" = "NEVER"
"PROJECT_FILE_RELATIVE_PATH" = ""
"NUMBER_OF_EXCLUDED_FILES" = "1"
"EXCLUDED_FILE0" = "Web.config"
"ORIGINAL_PROJECT_FILE_PATH" = ""
"NUMBER_OF_NESTED_PROJECTS" = "0"
"SOURCE_CONTROL_SETTINGS_PROVIDER" = "PROVIDER"
}

 

Beispielapplikation

Hierzu ein kleines Beispiel (Link zum Download befindet sich am Ende diese Blog Posts):

Dieses enthält in den Web.config Dateien einen <appSettings> Eintrag mit einem Test Wert der in der Default.aspx angezeigt wird.

Vor den o.g. Änderungen sieht die Webseite im Windows Azure Compute Emulator wie folgt aus:

Web Rolle - Vor den Änderungen

Nach den Änderungen werden im Compute Emulator und auch in der Cloud die Richtigen Werte angezeigt:

Web Rolle - Nach den Änderungen im Emulator

Web Rolle - Nach den Änderungen in der Cloud

 


Download Download der Beispielanwendung:
WATransformWebConfig.zip (14,49 kb)

Weitere Informationen

Verwendete Bildquellen:
© Klicker / PIXELIO

Treffen der DNUG Braunschweig - UI/UX-Grundlagen für Entwickler

27.06.2012 14:17:00 | Lars Keller

Die DNUG Braunschweig trifft sich am 04.07.2012 um 19:00 im Restaurant Zucker (Tagungsraum). Dieses Mal kommt uns Roland Weigelt mit einem Vortrag über den UI/UX Design besuchen.

Abstract:

Teil 1: UI/UX-Grundlagen für Entwickler Überall dort, wo entweder kein dedizierter UI/UX-Spezialist zur Verfügung steht oder aber dieser in Arbeit ertrinkt, ist es umso wichtiger dass auch Software-Entwickler ein gewisses Gespür für die Gestaltung von GUIs haben. Nun wird zwar niemand über Nacht zum Designer, aber der Schritt von "schlimm" nach "durchaus brauchbar" ist gar nicht so groß wie es vielleicht scheint.

Teil 2: UI Patterns - Kochrezepte für die Gestaltung von GUIs Bei "UI" und "Patterns" mag mancher an MVC (Model View Controller) oder MVVM (Model-View-ViewModel) denken, doch nicht nur in der technischen Umsetzung, sondern auch bei der Gestaltung von User Interfaces gibt es - im wahrsten Sinne des Wortes - Design Patterns. Quellen dafür gibt es einige, doch wie beim Kochen garantiert die bloße Kenntnis eines Rezepts nicht automatisch auch das Gelingen.

Kurz-Bio Roland Weigelt ist nach 15 Jahren als Software-Entwickler mit Schwerpunkt GUI nun Vollzeit konzeptionell als UI/UX-Spezialist tätig. In seiner Freizeit leitet er die Bonner .NET User Group "Bonn-to-Code.Net" und ist Co-Organisator der "dotnet Cologne", der größten deutschen .NET Community-Konferenz. Seit 2003 schreibt er ein Blog auf http://weblogs.asp.net/rweigelt

Wie immer ist die Veranstaltung kostenlos! Weitere Informationen zur DNUG Braunschweig können hier gefunden werden: http://www.dotnet-braunschweig.de

Windows 8 ik hör dir trapsen

20.06.2012 23:38:24 | Hendrik Loesch

Nachdem am Montag der „Slate“ – *hüstel* ich meinte natürlich „Surface“ – vorgestellt wurde, habe ich einen Shitstorm sonders gleichen erwartet. Seht es euch doch nur mal an: es ist schwarz, quadratisch und hat einen Touchscreen. Demnach ist es eindeutig vom IPad kopiert, denn wie wir ja alle wissen hat Microsoft keine eigenen Ideen und [...]

CRM in der Cloud: Microsoft baut Fuehrung beim Datenschutz weiter aus!

15.06.2012 15:57:46 | Kay Giza

Nach Office 365 ist nun Dynamics CRM Online der nächste Public Cloud Service, der allen Kunden ab dem 14.06.2012 die EU Standardvertragsklauseln (EU Model Clauses) anbietet. Damit baut Microsoft seine führende Rolle im Datenschutz weiter aus. Künftig können Dynamics CRM Online-Kunden die EU Standardvertragsklauseln in Kombination mit einer ebenfalls standardisierten Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung (ADV) zu ihrem Online-Services-Vertrag hinzufügen. Der Vorteil für Kunden liegt... [... mehr in diesem Beitrag auf Giza-Blog.de]

This post is powered by www.Giza-Blog.de | Giza-Blog.de: RSS Feed
© Copyright 2006-2013 Kay Giza. All rights reserved. Legal

Gartner: Microsoft im “Magischen Quadranten für ALM” als “Leader” positioniert

15.06.2012 12:57:12 | Christian Binder

Hier mal ein Post, warum es sich lohnt einen Blick auf Visual Studio ALM zu werfen. Ich arbeite seit 2006 an dem Thema und es freut mich umso mehr, dass die Evolution der Platform in dieser Weise wahrgenommen wird. Wer die älteren Versionen der Studie kennt, dem ist bekannt, dass dieses Ergebnis ein Resultat von kontinuierlicher Weiterentwicklung und durch das kontinuierliche Kunden Feedback nur zu erreichen war. Die Studie basiert auf VS ALM 2010 und reflektiert noch nicht die Neuerungen von VS ALM 2012 und da ist ja noch einiges dazu gekommen,wie z.B. eine kostenfreie TFS Express Version für kleinste Teams und Team Foundation Service, als SAS Lösung. Für VS ALM 2012 ist der RC jetzt verfügbar und hier gibt’s auch schon einige kurz Videos zu einigen Neuerungen.

Link zu vollständigen Studie und zusätzliche Infos hier.

* This graphic was published by Gartner, Inc. as part of a larger research document and should be evaluated in the context of the entire document. The Gartner document is available upon request from Microsoft.

*Gartner does not endorse any vendor, product or service depicted in its research publications, and does not advise technology users to select only those vendors with the highest ratings. Gartner research publications consist of the opinions of Gartner's research organization and should not be construed as statements of fact. Gartner disclaims all warranties, expressed or implied, with respect to this research, including any warranties of merchantability or fitness for a particular purpose.

asp.net 4.0 Themes Skin Problem - innerText / innerHtml will not be overridden

13.06.2012 15:24:00 | Andreas Mehl

There is a problem with the new Framework 4.0 in using Themes and Skin files.

The innerText / innerhtml will not be replaced by the one in the Skinfile.

The new effect is that the skinfile innertext will be added to the one in the markup file.

With the old framework 3.5 it works without any problems.

 

The Solution is to set the text in the skinfile as a property.

For example from:

<asp:Label runat="server" SkinID="skinid">newText</asp:Label>

to
<asp:Label runat="server" SkinID="skinid" Text="newText"></asp:Label>

 

but that is only a workarround until microsoft fixes the problem.

Flagged Enums und XAML-Syntax

13.06.2012 13:16:00 | Martin Hey

In meinem letzten Post habe ich mich mit den Besonderheiten der XAML-Syntax bei Nested Types auseinandergesetzt. Ähnlich gewöhnungsbedürftig ist die Syntax bei Flagged Enums.

Standard-Enum-Werte können mit Hilfe der Textrepräsentation recht einfach zugewiesen werden. Ein Beispiel dafür ist die Eigenschaft Visibility.

<TextBlock Text="Sampletext" Visibility="Collapsed" />

Hier sorgt der TypeConverter für Enums dafür, dass aus dem String "Collapsed"  der Wert System.Windows.Visibility.Collapsed generiert wird.

Etwas anders sieht das Ganze bei Flagged Enums aus. Als Beispiel soll ein UserControl dienen, an dem per DependencyProperty eingestellt werden kann, welche Eingabemethoden gültig sind. Da hier mehrere Werte möglich sind, wird das Ganze über ein Flagged Enum gelöst.

[Flags]
public enum InputDevices
{
    Mouse = 1,
    Keyboard = 2,
    Touch  = 4
}

Nun stellt sich aber die Frage, wie man diesen Wert in der Eigenschaft des UserControls setzt. Hat man nur einen Wert, so ist das Setzen genau so wie auch bei Standard-Enums recht simpel.

<Window x:Class="FlaggedEnumSample.MainWindow"
        xmlns="http://schemas.microsoft.com/winfx/2006/xaml/presentation"
        xmlns:x="http://schemas.microsoft.com/winfx/2006/xaml"
        xmlns:FlaggedEnumSample="clr-namespace:FlaggedEnumSample" 
        Title="MainWindow" Height="350" Width="525">
    <Grid>
        <FlaggedEnumSample:SampleControl AcceptedInputDevices="Keyboard" />
    </Grid>
</Window>

Hat man mehrere Werte, so wird es etwas komplizierter, da hier dann auch die Intellisense-Unterstützung nicht hilfreich ist.

Mein erster Ansatz war es, den Standard-XML-Serializer anzuschauen und die gleiche Syntax auch zu verwenden. Dieser trennt die Enumwerte mit einem Leerzeichen.

<BusinessObject AcceptedInputDevice="Keyboard Mouse" />

Aber der XAML-Serializer ist eben nicht der normale XML-Serializer. Daher kommt man mit dieser Syntax auch nicht weiter.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die korrekte Syntax für Flagged Enums ist kommagetrennt.

<Window x:Class="FlaggedEnumSample.MainWindow"
        xmlns="http://schemas.microsoft.com/winfx/2006/xaml/presentation"
        xmlns:x="http://schemas.microsoft.com/winfx/2006/xaml"
        xmlns:FlaggedEnumSample="clr-namespace:FlaggedEnumSample" 
        Title="MainWindow" Height="350" Width="525">
    <Grid>
        <FlaggedEnumSample:SampleControl AcceptedInputDevices="Keyboard,Mouse,Touch"  />
    </Grid>
</Window>

Der TypeConverter funktioniert eben anders als der XML-Serializer.

Englische Version Englische Version

Vergleich von IoC-Containern

11.06.2012 19:25:49 | Hendrik Loesch

Wie man recht deutlich an meinem Blog sieht ist bei mir arbeitstechnisch zur Zeit mal wieder Landunter. Einer der größten Brocken stellt dabei ein Silverlight-Projekt dar welches ich neben der regulären Arbeit übernommen habe. Dafür brauchte ich nun einen möglichst leistungsfähigen IoC-Container, was mich zu allerhand verschiedenen Seiten geführt hat, die hier nun einmal kurz [...]

Git Publishing für Windows Azure Web Sites einrichten

08.06.2012 16:34:00 | Sascha Dittmann

Windows Azure Git PublishingDie Windows Azure Web Sites Preview bietet derzeit verschiedene Möglichkeiten für Continuous Integration an.
Dieses automatische Veröffentlichen der Anwendung, kann z.B. mit den Team Foundation Services oder auch mit Git erfolgen.

In diesem Blog Post stelle ich die Einrichtung des Git Publishings für die Windows Azure Web Sites vor. 

Ähnlich wie es bereits AppHarbor und Heroku anbieten, ist es nun auch mit Windows Azure möglich, die Anwendung direkt aus dem Git Repository veröffentlichen zu können.

Für den Entwicklungsrechner wird hierbei der aktuelle Git Client, oder der seit kurzen erhältliche GitHub for Windows Cient, benötigt.

Anschließend kann mit wenigen Klicks die Web Site für das Git Publishing aktiviert werden.

 

Git Publishing aktivieren

Um das Git Publishing für eine Windows Azure Web Site zu aktivieren, klickt man innerhalb des Web Site Dashboards auf den Link "Set up Git publishing":

Windows Azure Web Site Dashboard

Falls bislang noch kein Benutzerkonto angelegt wurde, muss erst folgender Dialog ausgefüllt werden:

Windows Azure Web Site - Setup Git

Das war’s dann auch schon.
Das Git Publishing wurde aktiviert, und man wird auf den "Deployments" Bereich der Web Site weitergeleitet:

Windows Azure Web Site Deployments

 

Lokales Git Repository

Um ein lokales Verzeichnis an das Git Repository zu binden, startet man die Git Shell (PowerShell):

Windows Azure Web Site Deployments

Anschießend wechselt man in das gewünschte Verzeichnis und initialisiert dieses mit git init.
Danach kann man alle Dateien mit git add . dem Repository hinzufügen, sowie die Änderungen mit git commit –m "<Commit Message>" einchecken.

git init
git add .
git commit -m "initial commit"

 

Git Shell - Commit your local files

 

Remote Git Repository

Um die Verzeichnisse und Dateien der Web Site nach Windows Azure übertragen zu können, muss man zuerst die Verbindung zwischen dem Lokalen Git Repository und dem Remote Git Repository herstellen.
Dies geschieht mit dem git remote add azure <Git URL> Befehl.

Die Git URL findet man im Deployments Bereich der Windows Azure Web Site. 

Danach können die lokalen Änderungen mittels git push azure master in den Master-Branch des Remote Repositories übertragen werden.

git remote add azure https://.../sitename.git
git push azure master

 

Git Shell - Add Remote Repository and Push Changes

 

Historie der Veröffentlichungen

Im Windows Azure Management Portal können, nach erfolgreicher Übertragung, die einzelnen Veröffentlichungen eingesehen werden:

Windows Azure Web Site - Active Deployment

 

Detailansicht einer Veröffentlichung:

Windows Azure Web Site - Active Deployment Details

 

GitHub GUI

Wem das Kommandozeilentool nicht zusagt, der kann nach dem initialisieren oder klonen des Remote Repositories, die grafische Oberfläche des GitHub for Windows Cients nutzen.

Das gewünschte Lokale Repository kann einfach per Drag & Drop aus dem Windows Explorer in den GitHub Client gezogen werden:

GitHub for Windows GUI - Drag&Drop Area

Über den blauen Pfeil gelangt man dann in die Detailansicht ...

GitHub for Windows GUI - Added Repository

... und kann dort Änderungen bestätigen und anschließend veröffentlichen.

GitHub for Windows GUI - Commit

 


Weitere Informationen Weitere Informationen:

Erste Schritte mit der Windows Azure Web Sites Preview

07.06.2012 22:46:00 | Sascha Dittmann

Windows Azure Web SitesIm Rahmen des Meet Windows Azure Events in San Francisco, stellte Bill Staples, sowie Scott Guthrie, die neuen Windows Azure Web Sites vor.
Dieser Blog Post gibt einen kleinen Einblick in die Handhabung dieses neuen Dienstes. 

Teilnahme an der Preview

Um die Windows Azure Web Sites Dienste nutzen zu können, muss man sich zuerst unter https://account.windowsazure.com/PreviewFeatures für die Preview angemeldet haben:

Anmeldeseite Vorschaufeatures - Seitenkopf

Anmeldeseite Vorschaufeatures - Windows Azure Web Sites

Anlegen einer Web Site

Sobald man für die Preview freigeschaltet ist, kann man den neuen Dienst über die Preview des neuen Windows Azure Management Portals (http://manage.windowsazure.com/) erreichen.

Zum Erstellen einer neuen Windows Azure Web Site muss im linken Navigationsbereich "All Items" oder "Web Sites" ausgewählt werden.
Anschließend kann eine neue Web Site mit einem Klick auf "New", in der unteren Application Bar, angelegt werden:

Windows Azure Web Sites - Create a Web Site

Für die Erstellung der neuen Web Site stehen dabei drei Optionen zur Auswahl:

Quick Create

Mit Quick Create wird eine leere Web Site erstellt.
Hierzu muss nur ein Subdomainname für die URL angegeben werden:

Windows Azure Web Sites - Quick Create

 

Create with Database

Mit der "Create with Database" Option, kann eine Web Site inklusive einer verlinkten Datenbank erstellt werden:

Windows Azure Web Sites - Create with Database

Hierzu öffnet sich ein Wizard der durch den Erstellungsprozess leitet.

In Schritt 1 muss der Subdomainname für die zukünftige URL angegeben werden.
Außerdem kann hier bestimmt werden, ob eine bestehende Windows Azure Datenbank verlinkt oder eine Neue erstellt werden soll.
Auch die Wahl des Rechenzentrums (Region) wird hier abgefragt.
Windows Azure Web Sites - Create A New Web Site

In Schritt 2 wird der Name der Datenbank, die maximale Datenbankgröße, sowie die Datenbank Collation bestimmt.
Falls noch kein Windows Azure Datenbankserver erstellt wurde, kann die hier über die Option “New SQL Database Server” geschehen.

Windows Azure Web Sites - Database Settings

Falls ein neuer Datenbankserver erstellt werden soll, wird dies in Schritt 3, durch die Angabe des neuen Administratorkontos und Rechenzentrums (Region), erledigt:

Windows Azure Web Sites - Create a Database Server

Falls ein existierender Datenbankserver genutzt werden soll, kann dieser über das Dropdown Control ausgewählt werden. Außerdem wird ein Benutzerkonto (Benutzername und Passwort) benötigt.

Windows Azure Web Sites - Choose a Database Server

 

From Gallery

Mit der “From Gallery” Option kann eine Web Site, inklusive Open Source Applikationen nach Wahl, erstellt werden:

Windows Azure Web Sites Gallery

 

Nach Abschluss des Wizards, wird die Windows Azure Web Site im Hintergrund erstellt und ist über die Web Sites Übersicht erreichbar:

Windows Azure Web Sites Übersicht

 

Verwaltung der Web Site

Wenn man in der Web Sites Übersicht auf einer der existierenden Web Sites klickt, gelangt man in die Verwaltungsansicht dieser Web Site:

Windows Azure Web Site Dashboard

 

Skalierbarkeit

In der Scale Ansicht kann die Anzahl der Instanzen verändert werden.
Außerdem kann hier der Modus, in dem die Web Site betrieben wird, verändert werden.

  • Shared
    Die Web Site teilt sich die Ressourcen mit anderen Web Sites im Windows Azure Web Site Dienst
  • Reserved
    In diesem Modus wird die Web Site in eine dedizierte Virtuelle Maschine installiert.

Windows Azure Web Site Scale

 

Veröffentlichen der Web Site

Zum Veröffentlichen der Web Site stehen derzeit verschiedene Mechanismen zur Auswahl:

Windows Azure Web Site Publishing

Man kann entweder die Team Foundation Services Preview für das automatische Veröffentlichen nutzen, ...

Windows Azure Web Site - Authorize TFS connection

... oder auch Git, ...

Windows Azure Web Site - Setup Git

... oder sich die Publish Profile Datei herunterladen, um es in Visual Studio zu importieren, ...

Windows Azure Web Site - Visual Studio Import

... oder direkt mit Microsoft WebMatrix verbinden.

Windows Azure Web Site - Open In WebMatrix

Microsoft WebMatrix

Fazit

Die Windows Azure Web Sites stellen einen einfachen und dennoch kraftvollen Einstieg in die Windows Azure Plattform dar.

 


Weitere Informationen Weitere Informationen:

Microsoft kündigt neue Windows Azure Dienste an

06.06.2012 23:10:00 | Sascha Dittmann

Windows Azure LogoVor ca. 1 Stunde kündigte Microsoft bereits die ersten Neuerungen an, die während des Meet Windows Azure Events in San Francisco, vorgestellt werden sollen.
Neben den bisherigen Platform-as-a-Service (PaaS) Diensten, bietet Microsoft in Zukunft verbesserte Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Dienste, sowie ein neues Einsteigerprodukt, die Windows Azure Web Sites, an.

Unter den Stichwort "Hybrid Cloud" werden ab Morgen weitere Windows Azure Dienste als Preview zur Verfügung gestellt, die die Entwicklung Rechenzentrumsübergreifender Applikationen vereinfachen soll.

 

Persistente Virtuelle Maschinen

Die neuen virtuellen Maschinen bieten eine erhöhte Applikationsmobilität an.
Genauer gesagt können virtuellen Festplatten (VHDs) zwischen virtuellen Maschinen des eigenen Rechenzentrums und virtuellen Maschinen in der Cloud hin und her bewegt werden.

Die Migration der eigenen SQL- oder SharePoint Servern in die Cloud wird einfacher.
Es können benutzerdefinierte Windows Server, oder auch Linux Server, aufgesetzt werden.

Des weiteren wird eine Galerie mit bereits vorinstallieren virtuellen Maschinen angeboten, wie z.B.:

  • Windows Server
    • Windows Server 2008 R2
    • Windows Server 2008 R2 mit SQL Server 2012 Eval
    • Windows Server 2012 RC
  • Linux
    • OpenSUSE 12.1
    • CentOS-6.2
    • Ubuntu 12.04
    • SUSE Linux Enterprise Server 11 SP2

 

Windows Azure Virtual Network

Mit "Windows Azure Virtual Network" können eigene VPNs innerhalb von Windows Azure, aber auch als Erweiterung der eigenen Netzwerke, aufgesetzt werden.
Dabei kann die Netzwerktopologie, wie z.B. die IP-Adressräume, Routing Tabellen oder auch Sicherheitsrichtlinien, konfiguriert werden.
Zur Absicherung werden Industriestandards, wie das IPsec-Protokoll, eingesetzt.

 

Windows Azure Web Sites

Mit "Windows Azure Web Sites" können hochelastische Lösungen, auf Basis von .NET, Node.js oder auch PHP, gebaut werden.

Hierbei können Technologien, wie Visual Studio, Git, FTP, Visual Studio Team Foundation Services und Microsoft WebMatrix, für die Veröffentlichung genutzt werden.

Außerdem kann, mit wenigen Klicks, eine Open Source Applikationen, wie z.B. WordPress, Joomla!, DotNetNuke, Umbraco oder auch Drupal, bereitgestellt werden.
Hierbei können Daten in der Windows Azure SQL Database oder auch in MySQL gespeichert werden.

 

Windows Azure SDK Juni 2012

Das Windows Azure SDK Juni 2012 bietet neue Möglichkeiten um Code für die Windows Azure Dienste zu schreiben. Unterstützt werden dabei die Sprachen Java, PHP, .NET und Python.

Außerdem kommt das neue SDK mit 100% Kommandozeilenunterstützung für Windows und Mac.

 

Windows Azure Management Portal

Die Preview des neuen Windows Azure Management Portals beinhaltet u.a. eine neue, Szenario basierte Benutzeroberfläche, Echtzeit Überwachungsdiagramme und Diagnosedaten.

 

Verfügbarkeit in weiteren Ländern

Die Verfügbarkeit von Windows Azure wird auf 48 weitere Länder ausgedehnt, wie z.B. Russland, Süd Korea, Taiwan, Türkei, Ägypten, Süd Afrika und die Ukraine.

Somit steht in Zukunft Windows Azure in 89 Ländern mit 19 Währungen zur Verfügung.

 


Weitere Informationen Weitere Informationen:

Deutschland wird nicht Fussball-Europameister 2012!

04.06.2012 08:13:16 | Kay Giza

Deutschland wird nicht Fußball-Europameister 2012, weil ich meinen 2.000 Blogpost seit dem 15. Januar 2006 vergessen habe zu feiern oder a... [... mehr in diesem Blogposting auf Giza-Blog.de]

This post is powered by www.Giza-Blog.de | Giza-Blog.de: RSS Feed
© Copyright 2006-2013 Kay Giza. All rights reserved. Legal

Treffen der DNUG Braunschweig - SQL Server 2012 – News für Datenbankentwickler

03.06.2012 03:02:00 | Lars Keller

Die DNUG Braunschweig trifft sich am 11.06.2012 um 19:00 im Restaurant Zucker (Tagungsraum). Dieses Mal kommt uns der Microsoft MVP Constantin Kostja Klein mit einem Vortrag über den SQL Server 2012 besuchen.

Abstract:
Mit dem Release des SQL Server 2012 steht nun die nächste Major Version des Microsoft Datenbankservers zur Verfügung. Doch was sind die wichtigsten Neuerungen? Wo ergeben sich neue Lösungsszenarien und was ist insbesondere für Entwickler von Interesse? Diese Session soll einen kompakten Überblick über viele Neuerungen geben und dabei die Highlights für Entwickler besonders hervorheben.

Speakerinfo:
Constantin arbeitet als Anwendungsarchitekt und Entwickler bei der Freudenberg Forschungsdienste KG. Dort beschäftigt er sich hauptsächlich mit dem Design und der Entwicklung von Web-Informationssystemen und Datenbanken. Seit seinem Studium der Wirtschaftsinformatik gilt sein besonderes Interesse darüber hinaus allen aktuellen Themen im Microsoft .NET Umfeld, insbesondere aber dem Thema Softwarearchitektur. Er ist MCSD, MCITP Database Developer und MCPD Web + Enterprise Application Developer. 2010, 2011 und 2012 wurde er von Microsoft zum Most Valuable Professional (MVP) für SQL Server ernannt. Er engagiert sich zusätzlich im Vorstand des Just Community e.V. (http://www.justcommunity.de) und als Leiter der .NET User Group Frankfurt (http://www.dotnet-ug-frankfurt.de). Sein Blog finden Sie unter: http://kostjaklein.wordpress.com

Wie immer ist die Veranstaltung kostenlos! Weitere Informationen zur DNUG Braunschweig können hier gefunden werden: http://www.dotnet-braunschweig.de

Die “User Experience Woche” vom 2. – 6. Juli 2012

02.06.2012 01:23:32 | Roland Weigelt

Ich bin ja das ganze Jahr über immer wieder mal bei .NET User Groups mit dem Thema “User Interfaces / User Experience für Entwickler” zu Gast, aber in der ersten Juliwoche kommt es geballt – da bin ich von Montag bis Freitag jeden Abend in einer anderen Stadt:

  • 2. Juli Dresden
  • 3. Juli Leipzig
  • 4. Juli Braunschweig
  • 5. Juli Osnabrück
  • 6. Juli Hamburg

Genauere Infos gibt es auf meiner neuen Website ux4devs.de, auf der ich ab sofort alles Wissenswertes zu meinen Vorträgen und Workshops sammle.

Wer sich als Entwickler bei User Interfaces nicht nur für die Technik interessiert (um die es in den Vorträgen kaum gehen wird), sondern auch mal in die Bereiche visuelle Gestaltung und User Experience hineinschnuppern möchte, sollte auf jeden Fall vorbeischauen.

Die Veranstaltungen sind kostenlos, was nicht zuletzt durch die freundliche Unterstützung der INETA Deutschland möglich wurde.

Für mich persönlich wird es eine tolle Tour, auf der ich viele alte Bekannte treffen und sicherlich einige neue Kontakte kennenlernen werde.

Google Product Search wird zu Google Shopping und wird kostenpflichtig

01.06.2012 10:02:00 | Stephan Walcher

Normalerweise ist ein Namenswechsel eigentlich nichts Besonderes, aber im Fall der ehemaligen Google Product Search die in Zukunft Google Shopping heißen wird, hat die Namensänderung noch ganz andere schwere folgen. Google Shopping wird ein kostenpflichtiger Service. Google erklärt die Änderung mit einer Verbesserung im Service sowohl für Verkäufer wie auch Käufer: First, we are starting [...]

The post Google Product Search wird zu Google Shopping und wird kostenpflichtig appeared first on Prometeo.

Download: Windows 8 Release Preview | jetzt verfuegbar!

01.06.2012 08:12:44 | Kay Giza

Seit gestern, 31.05.2012, steht Windows 8 Release Preview (RP) als kostenfreier Download zur Verfügung. Windows 8 RP folgt auf die im Februar veröffentlichte Windows 8 Consumer Preview und stellt den letzten Entwicklungsschritt vor dem Produktionsstart (RTM) dar. Die Neuerungen und Verbesserungen im Überblick... [... mehr in diesem Blogeintrag auf Giza-Blog.de]

This post is powered by www.Giza-Blog.de | Giza-Blog.de: RSS Feed
© Copyright 2006-2013 Kay Giza. All rights reserved. Legal

Regeln | Impressum