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.NET-Blogs Archiv September 2011

.NET User Group Karlsruhe: PowerShell 3.. 2.. 1..

30.09.2011 13:41:00 | Alexander Zeitler

.NET Usergroup Karlsruhe Logo

Am 13.10.2011 um 18:00 Uhr findet das nächste Treffen der .NET Usergroup Karlsruhe (XING-Gruppe der .NET Usergroup Karlsruhe) statt.

Thema

PowerShell 3.. 2.. 1.. mit Thomas Krause

Details zum Thema

PowerShell - No slides, just demo/code

Basics, Entwickler-spezifisches und neues in Windows 8

PowerShell wird spaetestens mit Windows Server 8 ein zentraler Baustein
des Systems. Wir werfen einen Blick auf das, was mit PowerShell heute
fuer Administratoren und Entwickler moeglich und sinnvoll ist und
schauen uns an, was uns mit PowerShell vNext erwartet.

Über den Sprecher

Neben meinem Leben als Mainstream-Entwickler mit Mainstream-Programmiersprachen (ObjectPascal, C++, .NET/C#) war ich lange auch auf der 'dunklen Seite der Softwareentwicklung' unterwegs - Datenbankentwicklung (PL/SQL, T-SQL, SQL etc.). Mit der Zeit lenkte dies meine Aufmerksamkeit auf 'unsichtbare' Themen wie Backup, Troubleshooting, Konfiguration, Migration, Monitoring etc.

Teilnahme

Bitte meldet Euch wieder via XING an, die Location ist wieder DJK-Ost:

DJK-Ost
Friedrichstaler Allee 52
76131 Karlsruhe

Anfahrt: http://www.djk-ost.de/html/vereinsheim.html

DotNetKicks-DE Image

11. Treffen der .NET Usergroup Rhein-Neckar

30.09.2011 13:34:00 | Sascha Dittmann

.NET Usergroup Rhein-NeckarAm kommenden Mittwoch findet das 11. Treffen der .NET Usergroup Rhein-Neckar statt.
Auf dieses Treffen freue ich mich besonders, da ich diesmal nicht als Zuhörer, sondern als Sprecher, da sein werden.

Thema des Abends

Die Windows Azure Plattform - Eine Einführung für Entwickler

Details zum Thema

Die Windows Azure Plattform hatte ihren offiziellen Start vor ca. 1 3/4 Jahren (1. Feb. 2010) und wird seitdem stetig erweitert. Dennoch wissen bislang wenige Entwickler welche Möglichkeiten Windows Azure bietet.

Dieser Vortrag liefert einen Überblick über die Konzepte bzw. Dienste der Windows Azure Plattform, wie z.B. die Windows Azure Rollen, Azure Storage & SQL Azure, die Azure Management API sowie die Windows Azure AppFabric.
Kombiniert mit einigen Code Beispielen und Erfahrungen aus der Praxis, soll so der Einstieg in die Softwareentwicklung mit Windows Azure vereinfacht werden.

Ort / Zeit

Das Treffen findet am Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 18:30 Uhr in der Langgartenstraße 52, 67063 Ludwigshafen, in den Räumen des Landhaus Restaurants statt. Vor und neben dem Gebäude und in den umliegenden Straßen sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Weitere Informationen

SCRUMit Agenda online

30.09.2011 11:44:36 | Thomas Schissler

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Für unseren SCRUMit-Event bei der .net Developer Group Ulm ist nun die Agenda finalisiert. Wer also Interesse am Thema Scrum hat, sollte unbedingt mal auf unserer Seite vorbeischauen und sich über den Event informieren. Für schlappe 20,—€ bekommt man hochwertige Informationen von hochkarätigen Sprechern.

Veranstaltungsdaten:

Datum:

13. Oktober 2011, 9.00 – 17.00 Uhr

Ort:

89134 Blaustein, Oberer Wiesenweg 25

 

 

 

Agenda:

Uhrzeit

Thema:

Referent:

9:00 Uhr

Begrüßung

Thomas Schissler

Group-Leiter

9:15 Uhr

Scrum in a nutshell – Kurzeinführung in Scrum

Thomas Schissler

10:15 Uhr

Pause

 

10:30 Uhr

Building the new wave of Agile Tools using Scrum

Christian Binder

Technologieberater, Microsoft Deutschland GmbH

11:30 Uhr

Pause

 

11:45 Uhr

Gewachsene Architektur – kann das funktionieren?

Matthias Rink
Softwarearchitekt, artiso

Thomas Schissler

12: 45 Uhr

Pause

 

13:45 Uhr

Scrum im Unternehmenssystem

Uta Knapp

Unternehmensberaterin und Scrum-Trainerin, Scrum-Events

14:45 Uhr

Pause

 

15:00 Uhr

Scrum für Manager

Rolf Beck

Geschäftsführer, Carl Zeiss OIM GmbH

16:00 Uhr

Pause

 

16:30 Uhr

Fishbowl – Scrum Defects und deren Behandlung

Community

Ab 17:30 Uhr

Zeit für Networking

 

Hier noch die Links auf unserer Seite:

 

Agenda

Abstracts & Informationen zu den Referenten

Anmeldung zur Veranstaltung

WP-Tipp #021–Übersicht der wichtigsten Daten im Web

30.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: Sonstiges

Die letzte große Neuerung seit dem Relaunch des Portals www.windowsphone.de ist eine Übersicht über alle wichtigen Daten meines Windows Phones. Also nicht nur von meinem, sondern auch von Ihrem! Das hängt von der Live-ID ab und … ja, ok, das war ein Kalauer – zurück zum Thema! Zwinkerndes Smiley

Klickt man auf der Website auf den Menüpunkt “Mein Handy”, kommt man auf die gleichnamige Übersichtsseite. Hier findet man alle möglichen Daten, die für Sie “in the cloud” vom Handy synchronisiert und bereitgehalten werden. Das fängt an bei den letzten Standortdaten, geht über die bei Skydrive gesicherten Fotos bis hin zu einer Übersicht Ihres XBox-Gamertags und diverser Links zu Office-Online und Hotmail.

Werfen wir noch einen genaueren Blick auf die linke Seite. Unter der stilisierten Grafik eines Windows Phones finden Sie unter anderem auch den Link “Handy finden, anrufen oder löschen”. Sofern Sie die Funktion explizit auf Ihrem Windows Phone aktiviert haben, sehen Sie hier einen Kartenausschnitt mit den letzten gespeicherten Standortdaten des Handys. Das ist zum Beispiel ganz praktisch, wenn Sie es versehentlich in einer Kneipe oder Biergarten vergessen sollten. Klicken Sie auf den Link “Aktualisieren” wird versucht, ihr Handy zu lokalisieren und die aktuellen Standortdaten anschließend angezeigt. Ebenso können Sie Ihr Handy anrufen, es mit einem Passwort sperren (und gleichzeitig eine Nachricht bsp. eine Rückrufnummer anzeigen lassen) oder im Notfall auch alle Daten auf dem Windows Phone löschen lassen.

Diese Funktionen stellt Microsoft als eine Art Diebstahlschutz bereit. Zwar nicht präventiv, aber im Fall der Fälle können Sie das Handy so zumindest aufspüren, sperren oder – wenn der “Finder” sich trotz Sperr-Nachricht nicht melden sollte, wenigstens Ihre privaten Daten löschen.

Um das regelmäßige Speichern Ihrer GPS-Koordinaten zu erlauben, müssen Sie die Funktion zunächst auf Ihrem Windows Phone aktivieren. Gehen Sie dafür auf dem Handy in die Anwendung “Einstellungen” und wählen Sie dort auf der ersten Seite “System” den Punkt “Mein Handy finden”. Dort finden Sie dann zwei mögliche Optionen. Die wichtige ist hier die untere, welche die Übermittlung der Positionsdaten alle paar Stunden an den Dienst gestattet. Microsoft hat ausdrücklich erklärt, dass niemand außer Sie mit Ihrer Live-ID auf diese Standortdaten zugreifen kann und das auch immer nur die letzte erfolgreiche Übermittlung gespeichert wird – und nicht etwa ein komplettes Bewegungsprofil. Wer also keine übermäßige Paranoia verspürt und sich für den Ernstfall zusätzlich absichern möchte, kann diese Option gerne aktivieren und ab sofort im Web nachsehen, wo sich sein Handy im Augenblick befindet.

4-5.10.11 ist die Deutsche Partnerkonferenz – Ich bin dabei!

30.09.2011 07:32:00 | Lars Keller

Dieses Jahr findet die deutsche Partnerkonferenz (DPK) 2011 in Hamburg statt. Wie im letzten Jahr bin ich wieder vor Ort und werde meine Eindrücke berichten. Letztes Jahr war die DPK in Darmstadt und hatte mir gut gefallen. Ich bin gespannt wie es dieses Jahr wird.

Die Top Themen der DPK 2011 sind u.a. Windows Phone 7 & Lync 2010. (Ich vermisse Azure ;-)) Aber gerade Lync finde ich spannend, vielleicht gibt es Informationen zu der Strategie, was mit dem von Microsoft gekauftem Skype passiert. Natürlich bin ich auch sehr gespannt, ob es neue Informationen zu Windows 8 gibt!

Auf jeden Fall habe ich ein paar interessante Gespräche vor Ort geplant u.a. auch wieder ein Gespräch mit Ralph Haupter (Geschäftsführer Microsoft Deutschland). Dieses Jahr interessieren mich besonders Themen zu Private Cloud und System Center Lösungen.

Wer ist denn noch so alles vor Ort? Man sieht sich da…!

WP-Tipp #020 – Liste aller App-Käufe im Web-Marketplace

29.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages

Die letzten beiden Tage auf der BASTA! in Mainz waren spannend, lehrreich und unterhaltsam – aber auch ziemlich anstrengend: Zwei Tage hintereinander >19 Stunden auf den Beinen mit nur wenigen Stunden Schlaf dazwischen machen sich inzwischen bemerkbar. Daher gibt es heute eine etwas kürzere Version des “Tipp des Tages”.

Vor genau einer Woche habe ich während des Zune-Specials erklärt, wie man seine bisherigen App-Käufe in der Zune-Software einsehen kann. Seit vorgestern der neue Web-Marketplace gestartet ist, gibt es jedoch eine wesentlich bequemere und auch leistungsfähigere Möglichkeit!

Wenn wir unter www,windowsphone.de auf den Menüpunkt “Mein Handy” gehen, finden wir dort neben vielen weiteren Informationen auch den Unterpunkt “Konto”. Wenn wir diesen öffnen, finden wir auf der rechten Seite den “Einkaufsverlauf für Anwendungen”, eine Liste mit 20 Anwendungen pro Seite zum Durchblättern. Hier sehen Sie das Icon und den Namen der Anwendung, das Datum wann Sie sie gekauft haben, und ob es der Kauf einer Vollversion oder einer Testversion war. Leider wird auch hier nicht unterschieden, ob die Vollversion kostenlos war oder nicht. Jedoch können Sie nun ganz rechts auf den Link “Neu installieren” klicken! Nach dem Sie sich mit Ihrer Live-ID angemeldet haben wird die App automatisch auf Ihr Handy übertragen, ohne das Sie es erst per Kabel o.ä. mit dem PC verbinden müssen.

Alles in allem ist das zwar noch nicht optimal, aber dennoch eine deutliche Verbesserung zur Option innerhalb von Zune wie in Tipp #015 beschrieben.

WP-Tipp #019 – Mango-Update und neuer Web-Marketplace

28.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Während ich gestern einen spannenden Tag auf der BASTA! in Mainz verbracht habe, hat Microsoft eine ganze Palette an Neuerungen rund um das Windows Phone veröffentlicht. Die vielleicht wichtigste Neuigkeit: Das Update auf Windows Phone 7.5 (“Mango”) ist tatsächlich heute erschienen. Und zwar nicht nur in Amerika oder für ungebrandete Handys, sondern für weltweit alle Geräte bei allen Providern gleichzeitig! Nach dem leichten Chaos Anfang des Jahres sind das wirklich tolle Neuigkeiten und in den nächsten Tagen und Wochen sollte jeder eine Meldung erhalten, das ein Update zur Verfügung steht. Wie das Ganze möglichst problemlos funktioniert, habe ich in Tipp #016 erklärt!


Ebenfalls veröffentlicht wurde gestern auch der neue Web-Marketplace. Erst vergangene Woche habe ich noch in Tipp #012 geschrieben, dass man sich den Katalog aller Windows Phone Anwendungen ausschließlich mit der Zune-Software ansehen kann. Doch ab sofort steht unter der Adresse http://www.windowsphone.de eine Web-Version bereit, die den vollständigen Umfang der Zune-Software abbildet. Das geht sogar soweit, dass das Layout der Übersichtsseite an die Software angelehnt wurde.

Hier kann man nun bequem nach Anwendungen suchen oder in den zahlreichen bereitgestellten Kategorien stöbern. Klickt man auf eine App, erhält man eine Übersichtsseite mit allen wichtigen Informationen:

  • Name
  • Beschreibung
  • Screenshots
  • Bewertungen (lesen und auch eigene schreiben)
  • Preis
  • Autor (verlinkt, um alle Apps des gleichen Autors anzeigen zu lassen)
  • aktuelle Versionsnummer
  • Sprache
  • Downloadgröße
  • System-Voraussetzung (Windows Phone 7.0 oder 7.5)
  • von der Anwendung verwendete Funktionen (bsp. Kompass, GPS, Datenverbindung, …)

Außerdem kann man den Link per Knopfdruck auf Twitter oder Facebook teilen. Doch richtig spannend wird es, wenn man den Kaufen- oder Testen-Button drückt – sofern man mit der selben Live-ID eingelogt ist, die auch beim Windows Phone verwendet wird: Nach einer kurzen Abfrage erhält man nur noch eine Bestätigung im Browser. Wenige Augenblicke später wird die Anwendung automatisch auf dem Windows Phone installiert, ganz ohne Anschließen eines Kabels an den PC, einfach “over the air”. Probieren Sie es am besten gleich mal aus! Smiley

In den kommenden Tagen werde ich zunächst noch ein paar Neuerungen der Website vorstellen und im Anschluss daran werden wir nach und nach erkunden, was “Mango” für uns bereit hält.


Post scriptum: Ich bin übrigens heute und morgen auch noch auf der BASTA! in der Rheingoldhalle in Mainz. Wer ebenfalls dort ist kann sich ja mal melden für ein kurzes Treffen!

Windows Phone 7.5 Mango–it’s on the way

27.09.2011 18:34:00 | Patric Schouler

This morning, at roughly 10 a.m. Pacific time, Microsoft began rolling out the Mango update to phones around the world. Windows Phone 7.5 (aka Mango) has about 500 new features and is a major update for the Windows Phone platform.

Eric Hautala says

”I do want to emphasize that today is just the start. Our plan, as I’ll explain in a moment, is to ramp up delivery gradually—but make the update available to most existing customers within 4 weeks.

I’m sure you have lots of questions about the update process and especially when you’ll be able to install Windows Phone 7.5. Here’s our plan.”

More details see: Windows Phone 7.5 update begins

Windows 8 und die Zukunft von Silverlight

27.09.2011 17:30:00 | Stefan Lange

Der Nachfolger von Windows 7

Zunächst einmal wird auf Windows 8 alles laufen, was auch auf der Vorgängerversion läuft. Es gab ja einige Befürchtungen, dies könnte nicht so sein.

Neben vielen wirklich coolen Neuerungen wie Hyper-V auf dem Client, RemoteFX oder Windows To Go, ist die neue Oberfläche im Metro Design und die ihr zugrundeliegende Windows Runtime das innovative Highlight von Windows 8. Neben dem gewohnten Windows Desktop, der auch weiterhin zur Verfügung stehen wird, gibt es die neue Metro Oberfläche, die speziell auch Touch-Geräte unterstützt und teilweise schon vom Windows Phone bekannt ist.

Grundlegend neu ist die Windows Runtime, die die Programmierschnittstelle für Metro-Apps bereitstellt und technologisch neue Wege einschlägt.

Die Windows Runtime

Die schlicht Windows Runtime (WinRT) genannte Schnittstelle zum Betriebssystem ist ein ABI (Application Binary Interface) nach dem Vorbild von COM. Die WinRT ist in nativem Code mit C++ geschrieben und darauf ausgelegt, das UI „fast and fluid“ zu machen. Um sie zu programmieren, wurde C++ mit vielen neuen Features angereichert, die man aus .NET kennt: Properties, Exceptions, Delegates, Events, Generics, Lambda-Expression, u.a. Die dazugehörige Syntax ist praktisch identisch mit C++/CLI, nur wird eben kein managed, sondern nativer Code generiert. Die WinRT stellt ihre Funktionalität in Form von Komponenten, die Interfaces implementieren, zur Verfügung. Um aus verschiedenen Programmiersprachen heraus genutzt werden zu können, legt sie bestimmte Datentypen und Konventionen fest. Das ist ganz ähnlich wie die CLR in .NET funktioniert, aber die WinRT basiert nicht auf .NET. Sie verwendet insbesondere kein Garbage-Collection, sondern das aus COM bekannte Reference-Counting. Um die Programmierung zu vereinfachen wurde dazu in C++ ein neuer new-Operator eingeführt, der den Compiler veranlasst, die Aufrufe von AddRef und Release selbst zu generieren, wenn der Pointer auf ein so erzeugtes Objekt verwendet wird.

Die in COM verwendete IDL (Interface Definition Language) zur Beschreibung von Schnittstellen wird nicht eingesetzt. Stattdessen kommt ein moderneres Metadatenformat zum Einsatz, welches eine Weiterentwicklung des aus .NET bekannten Metaformats darstellt. Aufgrund dieser Windows Metadata (WinMD) kann die WinRT von beliebigen Sprachen aus anprogrammiert werden (im Gegensatz zu .NET, was nur von beliebigen managed Sprachen aus angesprochen werden kann). Zurzeit sind C++ und JavaScript die einzigen unmanaged Sprachen und C# und VB die einzigen managed Code Sprachen, die zur Verfügung gestellt werden.

Das Binden an eine konkrete Programmiersprache wird als „Projection“ bezeichnet, wohl um auszudrücken, dass es mehr ist als simples „Binding“. Da die WinRT sich über ihre Metadaten selbst beschreibt, ist die Projection in eine konkrete Sprache automatisiert und sehr effizient möglich. Sprachen wie C# können diese Metadaten praktisch direkt nutzen und benötigen daher die in COM notwendigen Interop-Assemblies nicht mehr.

Die Projection erlaubt außerdem eine tiefe Integration in die jeweilige Programmiersprache. So sind beispielsweise ca. 10 bis 15 Prozent der WinRT Funktionen asynchron, d.h. sie starten einen länger andauernden Vorgang und liefern gleichzeitig ein Interface auf ein Operation-Objekt zurück, über das man diesen Vorgang kontrollieren und am Ende dessen Ergebnis abfragen kann. Ruft man eine solche Funktion aus C# heraus aus, kann man direkt das neuen Schlüsselwort await aus dem async/await Pattern von C# 5 verwenden. Aus dem IAsyncOperation der WinRT wird ein Task<T> in C#. In JavaScript dagegen wird die gleiche WinRT-Funktion in ein entsprechendes Promise-Konstrukt umgewandelt.

Programmiermodell

Das folgende Schaubild ist eine der Kernfolien von Microsoft.

Es zeigt deutlich, dass die Metro Apps neben dem bisherigen Windows Desktop Apps liegen, sie also um etwas Neues ergänzen und nichts ersetzen.

Die von der WinRT angebotenen Klassen und Funktionen sehen Silverlight zum Verwechseln ähnlich und jeder Silverlight- bzw. WPF-Programmierer findet sich praktisch sofort zurecht. Zwar sind die Namespaces und viele Details etwas anders, aber die aus Silverlight bekannten Controls und Konzepte wie XAML, Resources, Styles, Templates, etc. werden alle nahezu identisch unterstützt. Auch das Resource-Format .resw ist praktisch das Gleiche wie .resx.

Die Konzepte der WinRT eignen sich hervorragend für alle Arten von Schnittstellen, stehen aber zunächst mal nur unter Windows 8 und nur für Metro Apps zur Verfügung.

C++/CX

C++/CX ist der Name des für die WinRT erweiterten C++. Stark vereinfacht kann man es so ausdrücken: C++ plus die coolen Sprachfeatures von C# mit Reference Counting anstatt Garbage Collection. Da C++/CX nativen Code erzeugt, kann man nun die unschlagbare Performance von C++ mit den modernen Sprachmitteln von C# nutzen. Ein gewaltiger Schritt für C++ als Basissprache moderner Betriebssysteme. Microsoft möchte, dass C++/CX in den ANSI-Standard einfließt. Zurzeit kann man C++/CX allerdings nur unter Windows 8 und nur für WinRT Metro Apps verwenden.

JavaScript

Auch für JavaScript ist die WinRT verfügbar. Dadurch sind mit HTML5 Browser-basierte Metro-Anwendungen möglich, die alle Features des Betriebssystems nutzen können. Ich sehe zwei große Vorteile dieses Ansatzes. Zum einen findet das riesige Heer von JavaScript-Programmierern nun einen einfachen Zugang zur Programmierung von Windows Apps. Ein kluger Schachzug von Microsoft, der auch von Microsofthassern nur schwer zu kritisieren ist. Zum anderen lässt sich dynamischer Content aus dem Web leichter in eine HTML5- als in eine XAML-basierte Metro App integrieren.

Bevor nun jemand wegen HTML5 auf falsche Gedanken kommt: Alle Metro Apps basieren auf der WinRT. HTML5 Apps werden zwar vom IE 10 gehostet, laufen aber ausschließlich auf Windows 8 Geräten und sind damit genauso proprietär wie eine XAML-basierte Metro App.

C#/VB

Als .NET Sprachen stehen zurzeit C# und VB zur Verfügung. Auch wenn das obige Schaubild den Eindruck erweckt, als würde C# irgendwie ohne .NET Framework laufen, gibt es genau wie bisher eine CLR, Garbage Collection, IL Code und ein .NET Framework. Tatsächlich ist auf Windows 8 auch nur ein .NET 4.5 Framework installiert, mit dem man wahlweise WinForms, ASP.NET, WPF, etc. Anwendungen erstellen kann oder alternativ auf Basis der WinRT Metro Apps. Eine Vermischung der beiden Welten innerhalb einer Anwendung ist nicht vorgesehen.

Ansonsten hat man das Gefühl, Silverlight oder WPF zu programmieren. XAML, Controls, Events, Styles, Templates, ResourceDictionaries, VisualStateManager, usw. sind bis ins Detail sofort vertraut. Natürlich gibt es etliche Unterschiede, beispielsweise bei den Touch-Events oder bei neuen Namensräumen, aber jeder Silverlight-Entwickler findet sich schnell zurecht.

Es ist auch möglich, mit C#/VB neue WinRT-kompatible Komponenten zu erstellen, wenn man sich an bestimmte Konventionen hält. So kann man beispielsweise nützliche Hilfsroutinen, sein ViewModel oder neue Controls in C# schreiben und diese dann in einer HTML5 App über JavaScript verwenden. So muss das auch sein. Ich bin absolut überzeugt, dass .NET die dominierende Technologie für WinRT Anwendungen werden wird, weil .NET einfach die produktivste Art ist, Software zu entwickeln, die bisher erfunden wurde.

Performance zählt

Eine der wichtigsten Neuerungen der WinRT sind drastische Verbesserungen der UI-Performance gemäß dem Metro-Paradigma „fast and fluid“. Am einfachsten lässt sich das anhand eines Beispiels verdeutlichen. In Silverlight beruhen Animationen letztlich darauf, dass man über eine Timeline gesteuert eine oder mehrere Dependency-Properties über einen Zeitraum hinweg verändert. Basierend auf diesen Änderungen rendert der UI-Thread die Oberfläche mehrmals pro Sekunde neu. Auf einem Intel Desktop-Prozessor ist dies kein Problem, wenn auch ein Blick in den Taskmanager zeigt, dass damit ein Prozessorkern oft zu 100% ausgelastet ist. Auf einem mobilen Gerät mit einem ARM Prozessor führt dies jedoch zu einem unlösbaren Problem. Die Animation wirkt entweder ruckelig oder benötigt bestenfalls einfach zu viel Energie und belastet damit die Batterie unangemessen. Dies war einer der Hauptgründe, warum Microsoft vor rund 3 Jahren Silverlight nicht auf Windows Mobile sinnvoll zum Laufen bekommen hat. Andererseits erwartet ein Anwender heutzutage, das beispielsweise ein zu löschendes Element aus einer Liste nicht einfach „wegpoppt“, sondern sich langsam ausblendet, während die dahinterliegenden Elemente nachrücken und die Lücke schließen. Grundsätzlich kein Problem für ein Silverlight FluidMoveBehavior, aber leider sind diese zu performancehungrig für mobile Geräte.

Die WinRT geht daher mit fest eingebauten Animationen für Standard-Controls einen neuen Weg. Für das obige Beispiel aktiviert man einfach die sog. Theme-Transition AddDelete aus der eingebauten Animations-Library. Etwas vereinfacht ausgedrückt rendert diese Animation alle beteiligten List-Items genau einmal und bewegt sie dann GPU-beschleunigt über das Display, ohne dass der Inhalt dabei neu berechnet werden müsste. Visuell macht dies keinerlei Unterschied, sieht geschmeidig aus und braucht nur einen Bruchteil der Energie. Die vorgefertigten Animationen sind vielfältig und lassen sich auch untereinander kombinieren. Wem das dennoch nicht ausreicht, kann die jetzt als „Dependent Animation“ bezeichneten bisherigen Animationen immer noch verwenden. Allerdings muss man sie explizit einschalten, damit einem auch bewusst wird, dass man hier Leistung verbrät.

Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, wie sehr die WinRT auf Geschwindigkeit, flüssiges UI und Energieeffizienz getrimmt ist. Der Verzicht auf Garbage-Collection in der WinRT erfolgte übrigens nicht aufgrund von Performanceüberlegungen. Zum einen wollte man auf Betriebssystemebene die vollständige Kontrolle über die Speicherverwaltung haben und zum anderen sollte die WinRT wirklich von jeder Programmiersprache aus genutzt werden können.

Weitere Programmiersprachen

C++, JavaScript, C# und VB sind zurzeit die einzigen verfügbaren Programmiersprachen für die Windows Runtime und man kann damit auch nur Metro Apps bauen. Da jedoch alle Entwickler, mit denen ich auf der BUILD gesprochen habe, völlig begeistert sind von der WinRT, vermute ich mal, dass in naher Zukunft diverse Programmiersprachen auf die WinRT aufgesetzt werden. Einfach so, weil es eine interessante Herausforderung ist und Entwickler gerne spannende neue Dinge machen. Außerdem lassen sich viele Sprachen vermutlich sogar leichter auf die WinRT aufsetzen als auf das .NET Framework.

Silverlight

Zur strategischen Zukunft von Silverlight wurde auf der BUILD nichts gesagt. Natürlich läuft Silverlight im Browser und Out-of-Browser auf dem Windows 8 Desktop. Das war aber sowieso klar, da schon immer jede neue Windows-Version die Software der Vorgängerversion ausführen konnte. Auch das Silverlight, Flash und sonstige PlugIns nicht innerhalb einer HTML5 Metro App laufen werden ist logisch. Metro Apps laufen in einer Sandbox und werden vor dem Verkauf über den Windows Marketplace von Microsoft verifiziert. Und zu diesem Konzept passen nun mal keine Browser-PlugIns, auch nicht Silverlight.

Nun ist Metro zwar technisch gesehen eine Weiterentwicklung von Konzepten aus Silverlight, deckt aber einen größtenteils anderen bzw. neuen Markt ab. Metro steht für eine neue UX auf Windows 8 Geräten und läuft weder auf Windows XP, Vista oder 7, noch auf dem Desktop weder im Browser noch Out-of-Browser, noch auf dem Mac. Damit ist es auch mittelfristig keine Alternative für Projekte, die man heute mit Silverlight machen würde. Silverlight hat sich von der aus heutiger Sicht nicht mehr realistischen „WPF/Everywhere“ Idee hin zu einer Browser-basierten Windows Desktop Technologie entwickelt. Durch die Einführung von PInvoke kann eine Full-Trust Silverlight 5 Anwendung sowohl im Browser als auch Out-of-Browser alles machen, was mit Win32 möglich ist. Das ist eine andere Richtung als die von Metro eingeschlagene. Metro erweitert Windows für neue Gerätetypen, ersetzt aber keine der bisherigen Desktop-Technologien.

Ich vermute, dass Microsoft selbst noch nicht so genau weiß bzw. entschieden hat, was nach Silverlight 5 kommen wird. Viele Firmen haben auf Silverlight gesetzt und auch LightSwitch basiert darauf. Daher bin ich sicher, dass Silverlight auch in den nächsten Jahren eine zunehmend wichtigere Rolle spielen wird. Für reine Web-Anwendungen mit maximaler Reichweite muss man ausschließlich auf HTML und JavaScript setzen, das war aber auch schon bei Einführung von Silverlight so und Silverlight war nie als Alternative zu HTML angedacht. In Szenarien, wo man jedoch die Wahl zwischen HTML oder Silverlight hat, ist und bleibt Silverlight fast immer die bessere Alternative.

Die tägliche Arbeit

Metro und die WinRT sind sowohl von der UX Seite als auch technologisch ein großer Schritt nach vorne. Die Zukunft wird sicherlich sehr spannend werden. Bis Windows 8 auf dem Markt ist und eine nennenswerte Verbreitung hat, wird allerdings noch eine ganze Weile vergehen. Wer also nächsten Monat ein neues Projekt startet und sich heute Gedanken über die Technologie macht, für den hat sich durch die BUILD nicht viel geändert. Er sollte Silverlight oder WPF für den Desktop verwenden, genau wie bisher. Zwei sehr positive Dinge für die unmittelbare Zukunft hat die BUILD allerdings schon gebracht: Zum einen weiß jetzt jeder Silverlight-Entwickler, dass er sein Know-how zur UI-Programmierung, XAML oder RIA Services auch langfristig mit Metro weiter nutzen kann. Zum anderen sind die von Microsoft durch eine unglückliche Präsentation von Windows 8 im Juni geschürten Befürchtungen, die .NET Entwicklung würde durch JavaScript ersetzt, endlich vom Tisch.

Ich vermute, dass die WinRT langfristig das Win32 API verdrängen wird, jedoch frühestens in der übernächsten Windows-Version. Vorher werden aber bestehende Systeme wie Windows Phone 8 die WinRT als Basis erhalten. Microsoft hat jedenfalls eine sehr durchdachte und innovative Grundlage für die nächsten Jahre geschaffen.

Wenn ich mir was wünschen könnte: Silverlight 6 im Metro Look mit einer WinRT als PlugIn für weitere non-Microsoft Plattformen. Dies wird aber wohl ein Wunsch bleiben.

WP-Tipp #018 – Auf die Kamera, fertig, los!

27.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: Multimedia

Jeder Moment ist einmalig. Wie schön wäre es da oft, ihn mit einem Foto oder Video einfach festzuhalten? Noch vor gut 8 Jahren habe ich mir eine Canon Digitalkamera gekauft: 4 Megapixel und eine 32 MB Compact-Flash Karte, das war damals für den Gelegenheitsknippser schon ganz schön viel!

Heute hat fast jedes Handy eine bessere Ausstattung, für private Fotografien kauft sich beinahe niemand mehr eine separate Kamera. Und im Gegensatz zum Fotoapparat hat man das Handy auch fast immer in der Hosentasche, kann es also – wenn so ein besonderer Moment kommt – schnell zücken und abdrücken. Doch das ging damals irgendwie einfacher: Man legt einen Schalter zum Einschalten um, drückt den Auslöser und fertig, in wenigen Sekunden hat man sein Foto gemacht. Haben Sie das mal mit einem modernen Handy probiert? Bis Sie da die Tastensperre entfernt, die Kamera-Anwendung gesucht und gestartet und schließlich das Foto durch Antippen des Bildschirms gemacht (und vermutlich verwackelt) haben, ist eine kleine Ewigkeit vergangen, der besondere Moment vermutlich schon wieder vorbei.

Nicht so mit dem Windows Phone: Es ist genau so spontan wie Ihre einzigartigen Momente! Im Gegensatz zu den meisten anderen Smartphones hat jedes Windows Phone eine separate Auslöser-Taste für die Kamera. Sie können die Kamera-App hier ganz einfach starten, indem Sie diese Taste für einen Moment gedrückt halten, selbst wenn das Telefon gesperrt und das Display ausgeschaltet ist! Einmal gestartet fokussiert die Kamera bei nur leicht gedrückter Taste das Bild erst einmal, erst wenn Sie dann die Taste ein wenig fester drücken wird das Foto schließlich gemacht.

Galerie

Nachdem das Foto gemacht wurde sehen Sie, wie das Foto sich selber aus dem Bildschirm schiebt damit Sie weitere Fotos machen können. Wenn Sie die bereits gemachten Schnappschüsse direkt von der Kamera-App aus betrachten möchten, schieben Sie mit dem Finger einfach den sichtbaren Rand des vorherigen Fotos in die Bildschirmmitte. Wenn das Handy vorher gesperrt war, sehen Sie hier natürlich nur die Bilder, die Sie gerade erst gemacht haben, ansonsten alle gespeicherten Fotos. Um durch die Bilder zu blättern können Sie das Foto weiter schieben und so die vorherigen sehen. Um eine schnelle Übersicht zu erhalten, machen Sie mit dem Finger eine schnelle Bewegung (Flick) und Sie sehen eine Art Filmstreifen mit den Bildern.

Mango

Mit dem Update auf Windows Phone 7.5 kommt die Möglichkeit dazu, eine bestimmte Stelle des Bildes zu fokussieren, in dem Sie sie auf dem Bildschirm kurz antippen. Ansonsten wird wie bisher auch versucht die Mitte scharf zu stellen. Außerdem gibt es hier die neue Funktion der Bildoptimierung, mit der Sie hinterher einige Einstellungen des Bildes automatisch anpassen lassen können wie Kontrast oder Helligkeit.

App-Empfehlung

VideoLogo_192x192Die in Windows Phone 7.5 hinzukommende Funktion der Bildoptimierung ist zwar ganz nett, bietet aber keinerlei Einstellmöglichkeiten. Wer gerne ein wenig mehr Kontrolle über die Einstellungen haben, ein paar besondere Effekte wie “Tilt-Shift” oder “HDR” anwenden oder das Foto sofort mit einem eigenen Rahmen online stellen möchte, der sollte sich einmal die App “Pictures Lab” näher ansehen. Ich habe inzwischen über ein Dutzend Apps auf dem Windows Phone getestet, doch vom Ergebnis / Resultat bleibt Pictures Lab bisher unerreicht. Und wie ich aus sicherer Quelle weiß, erscheint in den nächsten Tagen auch eine neue Version mit ganz neuen Funktionen speziell für Windows Phone 7.5 (“Mango”). Die Anwendung kostet 1,99€ mit einer kostenlosen Testversion. Den Link zum Installieren sowie ein Video und mehrere Screenshots finden sich auf der Seite des Entwicklers.

WP-Tipp #017 – Verspätungen ankündigen

26.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: Kalender

Wer sich zu einem geplanten Termin ein wenig verspäten wird, sollte wenigstens die Wartenden Freunde oder Kollegen darüber informieren. Das Windows Phone macht es einem hier besonders einfach:

Bei synchronisierten Besprechungsanfragen im Kalender, sei es über einen Exchange-Server oder über Hotmail, kann man mit nur einem einzigen Knopfdruck eine Benachrichtigung über die voraussichtliche Verspätung schreiben. Öffnen Sie hierfür einfach den entsprechenden Eintrag im Kalender und drücken Sie im Anwendungsmenü auf das Icon ganz rechts mit der rennenden Person (“Verspätung”). Windows Phone fragt Sie nun, ob Sie eine E-Mail an denjenigen schicken möchten, der Sie zu der Besprechung eingeladen hat, oder ob Sie an alle Teilnehmer eine E-Mail schreiben möchten. Es wird daraufhin eine neue E-Mail geöffnet, in der die Empfänger bereits eingetragen sind und außerdem noch der folgende Text:

"Komme etwas später, bin aber schon unterwegs. Bis gleich.

Unten drunter steht wie gewohnt noch Ihre Signatur, so dass Sie einfach auf den Senden-Button drücken, oder die Nachricht vorher noch anpassen können. So verlieren Sie nicht auch noch zusätzliche Zeit wenn Sie schon spät dran sind. Smiley


Wie? Wer sich wie in der Einleitung beschrieben seine Treffen mit den Kumpels als Besprechungsanfrage in den Kalender einträgt? Äh… oh, ich sehe gerade, ich habe ja noch einen Termin – muss dringend weg!

Slides von der NRW Conf 2011

26.09.2011 04:59:00 | Lars Keller

Ich war zum fünften Mal bei der NRW Conf als Sprecher dabei, darum kann ich behaupten, dass die Konferenz von Jahr zu Jahr besser wird, obwohl ich jedes Mal denke, da geht nichts mehr daran zu verbessern! :-)

Das Motto der diesjährigen NRW Conf war “Verkehr im Sinne von Wissens- und Know-How-Transfer”. Mit 29 Sprechern und 29 Sessions ist der Wissensaustausch auch gut gelungen. Der Themenmix hat mir dieses Jahr sehr gut gefallen!

Ich war mit der Session “Microsoft Kinect & MS Office? – Neue Wege der Benutzer Experience (UX)?” dabei und habe gezeigt, was man alles so mit der Kinect in MS Office anstellen kann. – Auf jeden Fall hat man verschiedene Lacher auf seiner Seite, wenn man die Entwicklung auf der Bühne vorführt! :-)

Slides zum Vortrag: Download

Ich freue mich schon auf die NRW Conf 2012!

Treffen der .NET Developer Group Braunschweig–Pragmatische Architekturen

26.09.2011 04:28:00 | Lars Keller

Die DNUG Braunschweig trifft sich am 29.09.2011 um 19:00 Uhr im Restaurant Zucker (Tagungsraum). Uns kommt der Microsoft MVP und bekannte Konferenzsprecher Oliver Sturm mit einem Vortrag über pragmatische Architekturen besuchen.

Anwendungsarchitekturen zu planen ist eine komplexe Aufgabe, die große Anforderungen an das Verständnis für die Technologie stellt. Oliver zeigt und erklärt die wichtigsten Punkte des Vorgangs, ein Architekturkonzept für eine mittelgroße verteilte .NET-Anwendung zu erstellen. Vom Datenzugriff über die Schichtentrennung bis zur UI muss jeder Teilbereich berücksichtigt werden, und dieser Talk fasst die Essenz der technischen Überlegungen und einer gesunden pragmatischen Philosophie zusammen. Oliver lässt Sie an seinen reichhaltigen Erfahrungen aus Beratung und Projektgeschäft teilhaben - Architekten, Programmierer und Inhaber anderer Berufsbezeichnungen sind gleichermaßen willkommen!

Bio:
Oliver Sturm ist ein Berater und Trainer für Themenbereiche der .NET Softwarearchitektur. Er ist ein Associate Consultant bei thinktecture, bekannt als Autor von Kursmaterial und Artikeln, ein Experte für Programmiersprachen und ein Microsoft C#-MVP, und für seine Erfahrung im Spezialbereich von DevExpress UI-Komponenten und Frameworks. Unter http://www.oliversturm.com finden Sie mehr Informationen!

Wie immer ist die Veranstaltung kostenlos! Weitere Informationen zur DNUG Braunschweig können hier gefunden werden: http://www.dotnet-braunschweig.de

Der OBA Day 2011 findet am 04.11.11 statt

26.09.2011 03:26:00 | Lars Keller

Zum dritten Mal veranstalten Mario Meir-Huber und ich den Office Business Applikation (OBA) Day 2011 (ehemals Office Community Day). An diesem Tag beschäftigen wir uns mit allen Themen rund um die MS Office Entwicklung. Themen sind VSTO, SharePoint und Office 365. Als Referenten sind dieses Mal dabei Thorsten Hans, Helmut Obertanner, Tom Wendel, Andreas Aschauer, Mario Meir-Huber und ich. :-)
Des Weiteren ist viel Zeit für das Netzwerken und den Erfahrungsaustausch gegeben.

Der OBA Day ist eine kostenlose Veranstaltung, damit wir Euch aber Catering, Snacks etc. bieten können, bitten wir die Teilnehmer um eine Spende. Wie hoch die Spende ist und ob Du spenden möchtest, bestimmt du dabei selber.

Termin: 04.11.2011
Ort: Microsoft Deutschland, Unterschleißheim
Anmeldung: http://oba-day.de/2011/08/29/registrierung/
Twitter-HashTag: #obaday11

Ich möchte mich auch noch ausdrücklich bei unseren bisherigen Sponsoren bedanken: CodeForce, H&D International Group und Microsoft Deutschland GmbH
Interesse den OBA Day als Sponsor zu unterstützen, dann melde Dich bitte bei mir.

Weitere Informationen zum OBA Day findet Ihr hier: http://www.oba-day.de

Intellisense für eigene JavaScript-Funktionen

23.09.2011 19:41:00 | Martin Hey

Seit Visual Studio 2008 gibt es die Möglichkeit, JavaScript-Funktionen so zu dokumentieren, dass auch die Intellisense in der Lage ist, Informationen anzuzeigen. Um so erstaunter bin ich jedes Mal, noch häufig auf Konstrukte wie diese hier zu stoßen:

// function that implements some magic
function DoSomething(parameter) {

}

Der Versuch ist ganz gut, aber es geht noch besser. Nachteil dieser Art der Dokumentation ist nämlich, dass Intellisense dann genau auch nur die Methodensignatur anzeigt, nicht aber nähere Informationen zur Methode.

Mit nur einer kleinen Umstellung kann man diese Unterstützung aktivieren:

function DoSomething(parameter) {
    /// <summary>
    /// function that implements some magic
    /// </summary>
    /// <param name="parameter">the dom element's id</param>

}

Was auffällt: Der Aufbau der Dokumentation ist dem was wir schon für C#-Funktionen kennen sehr ähnlich. Einziger Unterschied: In C# wird der Kommentar über die Methode geschrieben und hier in die Methode. Ab diesem Zeitpunkt ist Visual Studio in der Lage, die Informationen wie gewohnt auch schon während des Tippens anzuzeigen.

Wie schon beschrieben ähnelt der Aufbau sehr dem, was man schon von der Dokumentation in C# kennt - es sollte also keine zu große Einstiegshürden für Entwickler geben. Wer eine kurze Einführung braucht, dem sei der Blogpost von Bertrand Le Roy ans Herz gelegt.

WP-Tipp #016 – Das Windows Phone aktualisieren

23.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: Zune Special

Inzwischen hat es Microsoft offiziell bestätigt: Das lang ersehnte Update für Windows Phone auf Version 7.5, auch unter dem Codenamen Mango bekannt, soll in 1-2 Wochen mit der Auslieferung an die Kunden beginnen. Die drei großen, deutschen Provider T-Mobile, Vodafone und O2 haben bereits alle ihr “OK” gegeben. Die Telekom hat sogar schon für die kommende Woche das Mango-Update in Aussicht gestellt.

Der Ablauf

Steht ein Update für das eigene Handy zur Verfügung, erhält man eine Nachricht auf dem Display angezeigt. Anschließend verbindet man das Handy mit dem PC. Nachdem Zune automatisch gestartet ist, erhält man auch hier die Meldung, dass ein Update für das Handy zur Verfügung steht, und ob man dieses nun installieren möchte. Bedenken Sie, dass für das Update unter Umständen größere Datenmengen aus dem Internet heruntergeladen werden müssen. Eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung ist also empfehlenswert.

Die eigentliche Aktualisierung kann zwischen 15 und 60 Minuten dauern, sollte aber in den meisten Fällen in unter einer halben Stunde abgeschlossen werden. In dieser Zeit können Sie das Handy nicht verwenden, verschieben Sie das Update also lieber wenn Sie einen dringenden Anruf erwarten! Der Vorgang selber ist ebenfalls sicher: Zunächst werden alle benötigten Daten von den Microsoft-Servern heruntergeladen und anschließend überprüft, ob alle Dateien fehlerfrei sind. Da die Updateserver eine digitale Signatur tragen ist eine Manipulation von außen nahezu ausgeschlossen. Vor dem Aufspielen der Aktualisierung wird eine Komplettsicherung Ihres Handys durchgeführt und auf Ihrem PC gespeichert. Sollte also irgendetwas widererwarten schief gehen, können Sie diese Sicherung jederzeit wieder zurückspielen. Anschließend werden alle Updates auf das Handy kopiert und im Anschluss installiert. Währenddessen wird das Windows Phone mehrfach neustarten. Trennen Sie es auf keinen Fall vom PC oder schalten es ab.

Ist mehr als nur ein Update vorhanden, werden alle automatisch nacheinander installiert. Lassen Sie Ihr Windows Phone und Zune einfach machen.

Tipps und Tricks

  • Wenn Sie die Zeit für das Installieren der Aktualisieren minimieren wollen, löschen Sie vorher alle Musik-, Video- und Bilddateien vom Handy und spielen sie hinterher wieder auf. Das verringert die Zeit und den benötigten Speicherplatz für das Backup deutlich!
  • Durch das Installieren von Updates werden keine Daten gelöscht! Sie müssen also nicht befürchten, dass hinterher bisherige SMS, E-Mails oder andere Daten auf Ihrem Windows Phone verschwunden sind. Nach Beendigung des Updates können Sie also sofort wieder weiterarbeiten – nur mit einem noch besseren Smartphone! :-)
  • Wer das Backup von seinem Windows Phone an einen anderen Speicherort kopieren möchte, beispielsweise um seinen PC neu aufzusetzen, findet alle notwendigen Dateien in diesem Ordner:
    C:\Benutzer\{benutzername}\AppData\Local\Microsoft\Windows Phone Update\{Device GUID}\
    ”Device GUID” ist eine zufällige Liste aus Zahlen und Buchstaben, getrennt durch mehrere Bindestriche. Komprimieren Sie am besten diesen kompletten Ordner und kopieren Sie dann die Datei an den gewünschten Ort.
  • Da während dem Installieren des Updates eine Sicherung des Windows Phone durchgeführt wird, benötigen Sie auf Ihrer Systemfestplatte (in der Regel “C:”) mindestens so viel freien Speicherplatz wie auf Ihrem Smartphone belegt sind, eher etwas mehr. Ist nicht genügend Platz vorhanden, wird das Update mit einer Fehlermeldung abbrechen!
  • Wenn Sie ein Backup widerherstellen möchten, können Sie das in der Zune-Software unter “Einstellungen” – “Telefon” – “Aktualisierungen” machen. Ist auf dem PC ein altes Backup gespeichert, erscheint hier die zusätzliche Option diese Sicherung zurück zu spielen. Beachten Sie jedoch, dass alle Einstellungen, Dateien, SMS, E-Mail und Programme in den selben Zustand zum Zeitpunkt des Backups versetzt werden!
  • Sie sollten neue Aktualisierungen für Ihr Telefon immer zeitnah installieren. Das Risiko ist extrem gering, die Aktualisierung kostet nichts und alle ihre Programme und Dateien bleiben dabei erhalten. Durch einige Updates werden neue Funktionen bereitgestellt, andere kommen vom Gerätehersteller und liefern beispielsweise neue Treiber für einen besseren Empfang oder eine verbesserte Sprachqualität. Auch können von Zeit zu Zeit Sicherheitsupdates erscheinen, die bekanntgewordene Schwachstellen beseitigen sollen oder – wie Anfang des Jahres geschehen – kompromittierte Zertifikate des Browsers deaktiviert um Sie im Internet vor Betrügern zu schützen.

Trivia

Anders als bei Android hat Microsoft bisher kein OTA-Update vorgesehen, also das Einspielen von Aktualisierungen “Over the Air”, quasi über das Mobilfunknetz ohne Zuhilfenahme eines PCs. Stattdessen muss man zwingend zum Aktualisieren die Zune-Software verwenden, bzw. auf einem Mac den Windows Phone Connector.

Die Updates wurden in der Vergangenheit nicht für alle am selben Tag freigegeben. Vielmehr hängt die Verfügbarkeit von den jeweils lokalen Mobilfunkbetreibern ab, sofern man das Handy “gebrandet” von denen erworben hat. Lediglich im normalen Einzelhandel gekaufte Geräte, so genannte “Open Market”-Handys, erhalten Updates direkt von Microsoft bzw. den Geräteherstellern ohne das der Provider hierauf Einfluss nimmt. Nach dem Fiasko Anfang des Jahres beim s.g. NoDo-Update, bei dem sich die Auslieferung vereinzelt um Wochen und sogar Monate verzögerte weil viele Provider sich mit den Tests Zeit ließen, hört man in den letzten Tagen und Wochen immer wieder Meldungen von unterschiedlichen Providern, dass sie bereit wären. Microsoft hat also anscheinend dazu gelernt und versucht dieses mal das Update für alle beinahe zeitgleich zu veröffentlichen. Lassen wir uns überraschen!

WP-Tipp #015 – Wann habe ich welche App gekauft?

22.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: Zune SpecialIm Laufe der Zeit sammeln sich einige Apps auf dem Windows Phone an. Hin und wieder probiert man mal eine Testversion oder kostenlose App aus, oder gibt auch mal ein paar Euro für ein Programm aus. Doch eine vollständige Liste aller bisher gekauften Apps ist sehr gut in der Zune-Software versteckt und auf den ersten Blick nicht so leicht zu finden! Begeben wir uns also gemeinsam auf die Suche…

Wichtig ist zunächst, dass Sie sich mit Ihrem Live-Konto in Zune angemeldet haben, welches Sie auch auf Ihrem Windows Phone beim Installieren der App verwendet haben. Anschließend gehen wir auf den Menüpunkt “Einstellungen” und dort auf den Reiter “Konto”.

Hier finden wir nun alle möglichen Einstellungen, um unsere Kontakt und Zahlungsdaten zu ändern. Hier können außerdem die so genannten Microsoft Points erworben werden, eine Art Prepaid-Währung für den Marketplace. Aber Vorsicht: Derzeit können Sie nur Musik und Videos mit den Microsoft Points bezahlen, und das auch nur in der Zune-Software! Für den Kauf von Apps und beim Kaufen von Musik und Videos auf Ihrem Handy steht im Moment nur die Bezahlung per Kreditkarte zur Verfügung!

Kommen wir aber wieder zu unserem App-Verlauf zurück: Diesen finden wir nämlich jetzt auf der linken Seite als dritten Menüpunkt. Wählen wir ihn aus, erhalten wir auf der rechten Seite eine Übersicht aller im Marketplace erworbenen Musikstücke, Videos und – na endlich! – Windows Phone Apps!

Wenn Sie die Liste herunterscrollen und am Ende ankommen, sehen Sie vielleicht noch nicht alle Einträge. Die Zune-Software lädt aber im Hintergrund weitere Einträge. Warten Sie also einfach einen kurzen Moment, und Sie können weiter nach unten Scrollen, bis Sie am Ende angelangt sind – also bei Ihrem ersten Kauf / Download einer Windows Phone App. Innerhalb der Liste können Sie auch erkennen, ob es sich um den “Kauf” einer Testversion handelte, oder um den Kauf der Vollversion. Jedoch kann man bei letzterem leider nicht zwischen einer kostenlosen und einer kostenpflichten App unterscheiden. Auch wird weder der Preis angezeigt, noch kann man direkt zur App im Marketplace durch Doppelklick springen. Derzeit bleibt einem leider nichts anderes übrig, als nach dem hier angezeigten Namen im Marktplatz unter der Kategorie “Anwendungen” zu suchen.

Mango

Eine kurze Ergänzung zu den Microsoft Points: In Windows Phone 7.5 wurde der Spiele-Hub, also der Bereich in dem sich alle Spiele-Apps befinden, komplett erneuert. Unter anderem finden Sie hier nun auch eine animierte Version Ihres Avatars und einen Link direkt zum Marktplatz. Dort können Sie beispielsweise neue Kleidung oder andere Accessoires für den Avatar kaufen, wie Sie es vielleicht schon von der X-BOX gewohnt sind. Diese Einkäufe können ausschließlich über Microsoft Points abgewickelt werden.

Außerdem wurden zukünftig neue XBox-Live Spiele in Aussicht gestellt, in denen man zusätzliche Level, Items und anderes nachträglich dazu kaufen kann. Dies wird voraussichtlich ebenfalls mit den Microsoft Points möglich sein.

Update

Es gibt inzwischen auch die Möglichkeit, den Marketplace in einer Web-Version zu durchsuchen. Hier ist unter anderem auch eine vollständige Verkaufshistorie vorhanden mit einem Link zum sofortigen Neuinstallieren einer App. Nähere Informationen dazu findet Ihr in Tipp #020!

WP-Tipp #014 – Drahtlose Synchronisierung

21.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: Zune Special

Im Windows Phone Tipp #013 habe ich gestern die Vorzüge einer eingerichteten Verbindung zwischen dem Smartphone und der Zune-Software beschrieben. Dabei habe ich eine sehr nützliche Eigenschaft allerdings nicht erwähnt: Sie können Ihr Windows Phone auch mittels W-LAN mit Zune synchronisieren.

Voraussetzung hierfür ist ein eingerichtetes 802.11b- oder 802.11g-Drahtlosnetzwerk, eine sichtbare SSID und eine Verbindung ihres PCs mit dem Drahtlosnetzwerk. Letzteres ist automatisch dann der Fall, wenn der Rechner ebenfalls über einen W-LAN Adapter verbunden ist. Je nach Konfiguration reicht es bei den meisten W-LAN Routern aber auch aus, wenn der PC per Kabel angeschlossen ist.

Zunächst verbinden wir das Windows Phone mit dem PC über die Zune-Software. Anschließend gehen Sie in die Einstellungen von Zune, klicken dort auf die Option “Gerät” und wählen auf der linken Seite den Punkt “Drahtlose Synchronisierung einrichten”. Es startet ein Assistent, der die notwendigen Voraussetzungen überprüft und die Einrichtung ggf. mit Ihnen Schritt-für-Schritt durchgeht. Nachdem Sie den Assistenten mit einem Klick auf die Schaltfläche “Fertig” beendet haben, ist ihr Windows Phone für den drahtlosen Abgleich der Daten vorbereitet.

Wann geht es denn los??

Wer nach der Einrichtung darauf wartet, dass der Abgleich startet, wird womöglich enttäuscht sein: Es passiert erst einmal nichts!

Sie müssen nicht nur das W-LAN auf dem Windows Phone aktiviert haben, sondern auch das Handy mit dem Stromnetz verbinden. Doch auch dann geht es nicht sofort los: Erst 10 Minuten nach Anschluss des Smartphones an das Stromnetz versucht das Handy die Verbindung mit Zune herzustellen. Die Software muss hierfür nicht gestartet sein, allerdings muss der verknüpfte PC eingeschaltet und ihr Benutzerkonto angemeldet sein. Während dem Abgleich startet die Zune-Software automatisch und beginnt mit der Synchronisierung der Inhalte wie schon gestern beschrieben. Der Vorgang wird automatisch abgebrochen, sobald Sie das Ladekabel am Handy entfernen, die W-LAN Verbindung trennen oder wenn Sie im Marketplace oder Musik- / Bilder-Hub auf den Button “trennen” tippen.

WP7-Tipp #013 – Art der Verbindung auswählen

20.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: Zune-Special

Die meisten haben heutzutage einen W-LAN Router zu Hause. Da bietet es sich natürlich nicht nur an, mit dem Handy über die schnelle DSL-Leitung zu surfen, sondern auch die Daten per W-LAN mit dem PC zu synchronisieren. Die Option ist bei Zune allerdings ein wenig versteckt:

Zunächst einmal gilt es zu unterscheiden, zwischen einem verknüpften Telefon und einem “Gast”-Telefon. Erkennt die Zune-Software das erste mal ein per Kabel angeschlossenes Windows Phone, wird dieses zunächst als Gast eingerichtet. Dadurch kann man alle gewünschten Daten, wie Fotos und Musik, per Hand auf das Handy kopieren und umgekehrt. Das ist ganz praktisch, wenn man das Smartphone eines Freundes oder Kollegen anschließen möchte um beispielsweise die Fotos der letzten Party auszutauschen.

Wenn man einige Zusatzfunktionen nutzen möchte, muss man die Art der Verbindung zwischen PC und Handy verändern und beide miteinander verknüpfen. Die Zune-Software bietet das direkt auf der Übersichtsseite fürs Windows Phone per Knopfdruck an. War bisher ein anderer PC mit dem Handy verbunden, erscheint ein entsprechender Hinweis: Das Windows Phone kann nur eine “Heimatadresse” besitzen. Jeder “Zweitwohnsitz” muss also weiterhin als Gast verwendet werden.

Ist das Windows Phone nun mit dem PC verbunden, stehen uns direkt ein paar neue Möglichkeiten zur Verfügung. So können wir nun beispielsweise in den Einstellungen festlegen, welche Art von Multimedia-Inhalten automatisch zwischen Smartphone und PC abgeglichen werden sollen. Auch Podcasts werden jetzt automatisch synchronisiert und dabei alte Folgen ggf. vom Handy gelöscht und neue aufgespielt.

Ein Tipp von mir: Sichern Sie auf jeden Fall regelmäßig ihre Fotos auf einem PC! Sie können zwar ihr Windows Phone so einstellen, dass alle Bilder automatisch in einer privaten Galerie mit Skydrive gesichert werden, jedoch wird hier nur eine verkleinerte Version hochgeladen um die Datenmenge gering zu halten. Die Bilder in voller Auflösung, die Sie beispielsweise für die Bearbeitung am PC und zum Ausdrucken auf Fotopapier benötigen, sind weiterhin nur auf ihrem Handy gespeichert und müssen mit Zune erst auf den PC überspielt werden.

What’s new in WCF Web API Preview 5 – introducing the test client

19.09.2011 21:54:00 | Alexander Zeitler

This posting is the first posting in a series of blog posts to show you what has changed from WCF Web API Preview 4 to Preview 5.

If you’ve already been working with WCF Web API in Preview 4, you may have extensively used Fiddler to create your requests or inspect your responses.

If you’re working on your own machine, you may have Fiddler installed. But if you’re e.g. at  your customers site this may not be the case.

This is where the WCF Web API test client which has been introduced with Preview 5 comes pretty handy.

To enable the test client, you have to set the EnableTestClient-Property of the WebApiConfiguration to true:

public class MvcApplication : System.Web.HttpApplication {

	protected void Application_Start() {
		var config = new WebApiConfiguration();
		config.EnableTestClient = true;
		RouteTable.Routes.MapServiceRoute("contacts", config);
	}
}

To start the test client for our contacts list which is available at http://localhost:9208/contacts we simply add the /test fragment to the uri: http://localhost:9208/contacts/test:

WCF Web API test client

As you can see, the test client lists the Resources available under the specified uri.

When clicking on the uri, the Request form gets filled:

GET with the WCF Web API test client

When invoking the Api by clicking the “Send” button, we get our list of contacts:

XML Response in the WCF Web API test client

The test client also allows you to set the Accept-Header, e.g. application/json with sort of IntelliSense:

IntelliSense in WCF Web API test client

The result is corresponding:

application/json in the WCF Web API test client

If your Api allows other HTTP methods then the test client allows you to select them from the drop down (not supported methods are disabled):

wcfwebapitestclient5

As POST is enabled, we’ll POST a new Contact:

POSTing application/json with the WCF Web API test client

In this sense: Happy testing Winking smile

DotNetKicks-DE Image

Die BASTA! geht wieder auf Tour

19.09.2011 13:07:00 | Jörg Neumann

Zum zweiten Mal in diesem Jahr geht die BASTA! auf Tour.

Vom 21.-23. November geht es in Düsseldorf wieder um “Architecture & Good Practices”.

Architektur, WPF, WCF, Entity Framework, jQuery, ASP.NET...

Die BASTA! on Tour - Architecture & Good Practices ist das Tochterevent der BASTA! - der größten unabhängigen .NET-Konferenz im deutschsprachigen Raum. Drei Tage lang bietet Ihnen dieses große Trainingsevent insgesamt sechs Power Workshops, acht Sessions und ein Speaker Panel zu den Themen Architektur und Best Practices in der .NET-Entwicklung. Die BASTA! on Tour richtet sich an Softwarearchitekten, Projektleiter und Entwickler, die erstklassiges Know-how für geschäftskritische Projekte erhalten möchten… (mehr gibt’s hier)

Ich übernehme dabei wieder die Client-Themen:

Darüber hinaus bestreite ich einen ganztägigen Workshop über die WPF. Am dritten Tag gibt es diesmal zwei zusätzliche Workshops, in denen je einen Web und eine Desktop-Anwendung live entwickelt werden.

Vielleicht sieht man sich ja :)

WP7-Tipp #012 – Wozu die Zune-Software?

19.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone 7 Tipp des Tages: Zune-Special

Der Zune-Player hat von der Idee her sehr viel mit iTunes bei iOS-basierenden Geräten gemeinsam. Beides ist ursprünglich eine Software zum Abspielen und Verwalten von Musik gewesen, die sich mit dem jeweiligen Hardware-MP3-Player des Herstellers abgleichen kann. Dazu muss man wissen, das Microsoft tatsächlich einen eigenen MP3-Player unter dem Namen “Zune” herausgebracht hat als Konkurrenz zu Apples erfolgreicher iPod-Serie. Die Geräte haben es aber nie geschafft, den Sprung über den Teich zu machen und werden bis heute ausschließlich in den USA verkauft. Die Zune-Software jedoch gibt es schon seit längerem für alle, ist jedoch außerhalb von Amerika eher unbekannt.

Der Resourcenhunger der Software ist leider nicht weg zu diskutieren, worüber auch die zum Teil wirklich schön anzusehenden grafischen Effekte nicht hinwegtäuschen können. Zudem ist das Programm nicht immer sehr intuitiv zu benutzen, einige Funktionen sucht man immer wieder verzweifelt aufs neue. Da sie dennoch der Ankerpunkt für das Windows Phone auf dem Desktop ist, möchte ich diese Woche in einem Zune-Special der Täglichen Windows Phone Tipps die wichtigsten Funktionen und ein paar Tipps und Tricks vorstellen.

Musik

Eine der Hauptaufgaben ist sicherlich das Synchronisieren, also Abgleichen, von Liedern zwischen PC und dem Handy. Da das Windows Phone normalerweise nicht als Speichermedium vom PC erkannt wird, kann man seine Musiksammlung nur mit Hilfe der Zune-Software auf das Handy überspielen. Natürlich funktioniert auch der umgekehrte Weg: Musik, die wir unterwegs im Zune-Marketplace auf dem Handy gekauft haben, können wir mit Zune auch in unsere Musik-Bibliothek auf dem PC kopieren.

Hierfür klicken wir entweder einzelne Musikstücke oder ganze Alben in der Sammlung mit der rechten Maustaste an und wählen den Menüpunkt “Mit <Handyname> synchronisieren”. Für den eigentlichen Abgleich muss das Handy mit dem PC verbunden sein, entweder mittels Kabel oder per W-LAN. Alternativ können wir unsere ausgewählten Lieder auch links unten auf das Handy-Symbol ziehen und loslassen.

Podcasts

Eine Besonderheit der Musik stellen die so genannten Podcasts dar. Das sind Audioaufzeichnungen zu bestimmten Themen, manchmal auch als eine Art Radio bezeichnet. Solche Podcasts erscheinen zumeist in regelmäßigen Abständen und werden ähnlich wie Blog-Artikel über so genannte RSS-Feeds bereitgestellt. Diese so genannten Kanäle kann man mit Hilfe der Zune-Software abonnieren, was ein in der Regel automatisches Herunterladen neuer Inhalte nach deren Erscheinen bewirkt. Sie können mit dem Zune-Player diese Podcasts ebenfalls mit Ihrem Windows Phone synchronisieren. Alte Folgen werden dabei nach einer gewissen Zeit gelöscht um Speicherplatz zu sparen, neu erschienene Folgen werden hingegen auf das Handy kopiert ohne das Sie selber jedes mal daran denken müssten.

Videos

Was für unsere Musiksammlung gilt, trifft natürlich auch auf unsere Videos zu. Die Zune-Software kümmert sich beim Kopieren auf das Handy automatisch darum, dass die Videos in ein Format umgewandelt werden, dass das Handy auch abspielen kann. Aus diesem Grunde kann das Kopieren auch eine ganze Weile dauern. Fangen Sie deshalb besser nicht erst 5 Minuten bevor Sie das Taxi erwischen müssen mit dem Synchronisieren an!

Videos, die Sie mit Ihrer Handy-Kamera aufgezeichnet haben, können Sie umgekehrt auf Ihren PC kopieren. Um zwischen der Ansicht für ihre PC-Bibliothek und den Daten auf Ihrem Handy zu wechseln, klicken Sie links unten auf das Handy-Symbol (bzw. auf das PC-Symbol wenn Sie den Inhalt des Handys gerade betrachten).

Fotos

Das Kopieren von Fotos ist vermutlich die zweithäufigste Aufgabe nach dem Überspielen von Musik. Schließlich wollen Sie die zahlreichen Bilder, die Sie vielleicht im Urlaub gemacht haben, nicht immer nur auf dem Handy-Display betrachten. Gehen Sie einfach nach dem Verbinden des Handys mit dem PC auf das Symbol links unten, wählen Sie die Sammlungen aus und darin dann die Bilder. Auch diese können Sie analog zur Musik auf den PC überspielen, indem Sie sie entweder recht anklicken und die entsprechende Option auswählen, oder indem Sie die Bilder auf das PC-Icon links unten ziehen.

Marketplace

Die Zune-Software stellt im Moment noch die einzige Möglichkeit dar, auf dem PC einen Blick in den Marktplatz für Windows Phone Anwendungen zu schauen. Genau wie auf dem Handy können Sie hier nach Programmen suchen, sich die Bewertungen und auch die Screenshots ansehen. Sofern Sie sich mit Ihrer Live-ID angemeldet haben können Sie sogar die Anwendungen kaufen; nach einer gewissen Zeit tauchen diese dann auch automatisch auf Ihrem Windows Phone in der Programmliste auf.

Zusätzlich gibt es aber auch die Möglichkeit, den Musik-Marktplatz zu durchsuchen und hier einzelne Lieder oder ganze Alben zu erwerben. Auch das Kaufen / Mieten und Herunterladen von Videos und Filmen ist möglich. Im Gegensatz zum Marketplace des Windows Phone können Sie Musik und Videos jedoch nicht direkt mit Ihrer Kreditkarte bezahlen, sondern müssen so genannte Microsoft-Points kaufen; eine Art Prepaid-Währung.

Updates

Die schon sehr bald wieder wichtigste Funktion ist wohl das Aktualisieren Ihres Handys mit neuen Versionen des Betriebssystems. Derzeit bietet Microsoft für das Windows Phone keine so genannten OTA (Over-The-Air, zu Deutsch: “Über die Luft”) Updates bereit. Sie werden lediglich mit einer Nachricht auf Ihrem Handy informiert, wenn ein Update zur Verfügung steht. Um dieses Update jedoch zu installieren ist es notwendig, das Handy per Kabel mit dem PC zu verbinden und die Aktualisierung mit der Zune-Software durchzuführen.

Vor jedem Update wird automatisch ein vollständiges Backup Ihres Handys angelegt. Sollte also etwas schief gehen, oder das Update doch unerwartet Probleme verursachen, können Sie diese Sicherung ohne größere Schwierigkeiten wieder zurückspielen und so den Ausgangszustand wiederherstellen. Leider ist das Erstellen einer solchen vollständigen Sicherung unabhängig eines Updates bisher nicht vorgesehen.

Mac-Benutzer

Wer nicht mit einem Windows-PC arbeitet sondern mit einem Mac, der hat natürlich keine Möglichkeit die Zune-Software zu installieren. Hier hat Microsoft jedoch selber schon für eine Alternative gesorgt: Der Windows Phone 7 Connector for Mac. Diese kostenlose Software ermöglicht die Synchronisierung aller wichtigen Multimedia-Dateien direkt von bzw. in die iTunes-Bibliothek. Auch die Updates für das Handy können mit diesem Programm heruntergeladen und installiert werden.

Google und das Open Directory Project

19.09.2011 02:43:34 | Andre Kraemer

Es gibt wohl kaum jemanden, der es nicht macht: Sich selber googeln. Mag es nun sein um zu erfahren, was Google so alles über einen selbst weiß, oder einfach nur um herauszufinden an welcher Stelle die eigene Homepage bei der Suche nach dem eigenen Namen erscheint.

In letzter Zeit habe ich wieder ein wenig an meiner Homepage herumgeschraubt. Daher habe ich auch häufiger mal wieder nach mir selbst gegoogelt und wunderte mich – wie jedes Mal - darüber, wieso Google in der Zusammenfassung für meine Homepage anzeigt, dass ich ich mich in meinem Blog primär mit VB.NET beschäftigen würde:

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Auf die Antwort stieß ich in Googles Einführung in die Suchmaschinenoptimierung. Da ich kein Description Meta Tag angegeben hatte, schnappte sich Google einfach den Anfang der Kurzbeschreibung  der für meine Homepage im Open Directory Project hinterlegt ist.

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Den Zugriff auf das Open Directory kann man laut einem Eintrag in der Google Webmaster-Tools-Hilfe durch folgenden Meta-Eintrag verhindern:

<META NAME="ROBOTS" CONTENT="NOODP">

Außerdem ist natürlich ein passender Description Meta Tag hilfreich Smiley

Für meine Startseite habe ich folgenden Eintrag gewählt:

<meta name="description" 
content="André Krämer ist Softwarearchitekt mit den Schwerpunkten ASP.NET, 
Sharepoint, TFS und Silverlight. Er ist Infragistics MVP und leitet die 
DNUG Koblenz."/>

Der Eintrag ist 151 Zeichen lang. Somit hoffe ich, dass er in den Suchergebnissen komplett angezeigt und nicht gekürzt wird.

Das ganze wird gleich online gehen. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauern wird, bis Google den Eintrag entsprechend aktualisiert.

MAC-Adresse im Lab simulieren

16.09.2011 17:31:43 | Thomas Schissler

Wir hatten heute die Anforderung dass wir im Lab eine Software installieren mussten die über eine Lizenz freigeschaltet wird. Diese Lizenz is an die MAC-Adresse der Netzwerkkarte gebunden. Ziel war es nun, dass wir mit der selben Lizenz die Software auf mehreren Lab Environments betreiben können. Dabei ging es nicht darum die Lizenzprüfung auszuhebeln sondern mit der selben Konfiguration auf mehreren Labs zu testen. Was nicht funktioniert, ist dass man im Netz mehrere Netzwerkkarten mit der selben MAC Adresse hat. Aber für die virtuellen Maschinen gibt es da eine einfache Lösung. Man fügt einfach eine virtuelle Netzwerkkarte hinzu die nicht mit dem Netz verbunden ist.

Dazu müssen wir in der VM einen weiteren Netwerkadapter hinzufügen den wir einfach auf “Not connected” stellen und für den wir dann eine MAC-Adresse angeben können.

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15 ways to follow SharePoint Conference

16.09.2011 16:20:57 | Thorsten Hans

According to this Microsoft Feeds’s article on the build conference I’ll give you 15 ways how to stay up to date for the upcoming SharePoint Conference in Anaheim. I’ve looked for the currently most visible channels to get most of the available information about the event.

The live blogging idea will be very nice I guess.

 

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So I’ve you aren’t attending the SPC11 keep on track by using our social activities.

 

Technorati Tags: ,
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Neue Areas im TFs sind auf den Work Items nicht sofort sichtbar

16.09.2011 16:12:45 | Thomas Schissler

Heute hatte ich das Problem bei einem Kunden dass neu angelegte Areas nicht sofort auf den Work Items sichtbar waren. Was zuverlässig geholfen hat, war eine Recycle des Application Pools. Das ist aber natürlich auch keine Lösung. Im Web habe ich einige Threads zu diesem Problem gefunden, aber keine wirkliche Lösung. Deshalb möchte ich hier kurz beschreiben, welche Analysemöglichkeiten es hier gibt.

Zunächsteinmal habe ich folgende Zusammenhänge herausgefunden:

Wenn man in einem Client (Visual Studio, Excel, Project, Web Access etc.) eine Iteration anlegt, wird diese in der DB der Project Collection unter der Tabelle tbl_Nodes eingetragen. Dann wird eine Stored Procedure aufgerufen die eine Verarbeitung antriggert. Diese Verarbeitung wird vom Visual Studio Team Foundation Background Job Agent ausgeführt. Dieser schreibt dann einen neuen Eintrag in die Tabelle TreeNodes. Von dort werden die Items für die Work Items gelesen.

Damit ergeben sich folgende Schritte die ich empfehlen kann um das Problem zu untersuchen:

  1. Prüfen ob der Visual Studio Team Foundation Background Job Agent Dienst läuft und ob dieser mit dem Account ausgeführt wird mit dem auch der TFS installiert wurde.
  2. Prüfen ob die neuen Areas sowohl in tbl_Nodes als auch in TreeNodes eingetragen werden
  3. Für den Visual Studio Team Foundation Background Job Agent kann ein Tracing aktiviert werden. In diesem sollte ein entsprechender Eintrag für die Verarbeitung der Area stehen. Man kann einfach nach dem Namen der neuen Area suchen. Das Tracing aktiviert man in der Datei "C:\Program Files\Microsoft Team Foundation Server 2010\Application Tier\TFSJobAgent\TfsJobAgent.exe.config"
 1: ...
 2:  <system.diagnostics>
 3:  <trace autoflush="false" indentsize="4">
 4:  <!--To
enable tracing to file, simply uncomment listeners section and set trace switch(es)
below.
 5:  Directory
specified for TextWriterTraceListener output must exist, and job agent service account
must have write permissions. -->
 6:  <!--<listeners>
 7:  <add
name="myListener" 
 8:  type="System.Diagnostics.TextWriterTraceListener" 
 9:  initializeData="C:\Replace_Me_With_A_Directory_The_Service_Account_Can_Write_To\jobagent.log"
/>
 10:  <remove
name="Default" />
 11:  </listeners>-->
 12:  </trace>
 13:  <switches>
 14:  <!--
Trace Switches
 15:  Each
of the trace switches should be set to a value between 0 and 4, inclusive.
 16:  0:
No trace output
 17:  1-4:
Increasing levels of trace output; see Systems.Diagnostics.TraceLevel-->
 18:  <add name="API" value="0" />
 19:  <add name="Authentication" value="0" />
 20:  <add name="Authorization" value="0" />
 21:  <add name="Database" value="0" />
 22:  <add name="General" value="0" />
 23:  <add name="traceLevel" value="0" />
 24:  </switches> 
 25:  </system.diagnostics>
 26: ...
.csharpcode, .csharpcode pre { font-size: small; color: black; font-family: consolas, "Courier New", courier, monospace; background-color: #ffffff; /*white-space: pre;*/ } .csharpcode pre { margin: 0em; } .csharpcode .rem { color: #008000; } .csharpcode .kwrd { color: #0000ff; } .csharpcode .str { color: #006080; } .csharpcode .op { color: #0000c0; } .csharpcode .preproc { color: #cc6633; } .csharpcode .asp { background-color: #ffff00; } .csharpcode .html { color: #800000; } .csharpcode .attr { color: #ff0000; } .csharpcode .alt { background-color: #f4f4f4; width: 100%; margin: 0em; } .csharpcode .lnum { color: #606060; }

Die Zeilen 6-11 müssen einkommentiert und für das Log-File ein gültiger Pfad angegeben werden. Dann kann man die Trace-Levels auf einen Wert zwischen 1 und 4 für die einzelnen bereiche setzen. Ich hatte einfach mall alles auf 4 gesetzt. Natürlich nicht vergessen das nach der Fehleranalyse wieder zurückzusetzen.

Damit sollte sich der Fehler identifizieren und beheben lassen. Viel Erfolg!

WP7-Tipp #011 – Die Kontaktliste schneller durchsuchen

16.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: KontakteSind das wirklich schon über zwei Wochen? Unglaublich wie die Zeit vergeht!



Aber natürlich ist das kleine Musikvideo oben nicht nur zum Spaß da: Heute geht es im Windows Phone Tipp des Tages nämlich um die Jump-Liste!

Wer erst einmal ein paar hundert Kontakte in seinem Adressbuch und / oder Facebook-Konto hat, kennt das Problem sicher: Es dauert eine ganze Weile bis man den richtigen gefunden hat. Und alle kann man ja auch nicht als Favorit auf die Startseite pinnen. Für besonders schwierige Fälle gibt es eine Suchfunktion, die wir durch Antippen der Lupe erreichen. Doch für eine schnelle Navigation ist es oft zu mühsam den gewünschten Namen auf der Tastatur einzutippen; vielleicht sogar nur mit dem Daumen einer Hand.

Nicht unbedingt auf den ersten Blick als solche zu erkennen gibt es hierfür jedoch eine einfache Lösung: Die Sprunglisten, oder oft nur auf Englisch als Jumplist bezeichnet. Typisches Merkmal ist die Kategorisierung vieler Einträge durch oft farbige Trenner – bei der Kontaktliste ist es der jeweilige Anfangsbuchstabe. Tippen wir nun auf einen solchen Eintrag, beispielsweise direkt auf den ersten mit der Raute “#”, so öffnet sich eine Übersicht aller verfügbarer Sprungmarken innerhalb der Liste. Da unsere Kontaktliste sinnvollerweise alphabetisch sortiert ist, sehen wir hier alle Buchstaben von A bis Z. Wird ein Quadrat nicht farbig angezeigt, so gibt es unter dieser Kategorie keine Einträge.

Tippen wir eine solche Sprungmarke an, scrollt unsere Liste automatisch zu dem gewählten Punkt, so dass wir nun alle Einträge beispielsweise unter “G” sehen können.

Sortierung nach Vor- oder Nachname?

Ob die Einträge in der Kontaktliste übrigens nach dem Vornamen oder nach dem Familiennamen sortiert werden, lässt sich in den Einstellungen konfigurieren. Sie erreichen Sie aus der Kontaktliste heraus am einfachsten, wenn Sie den Finger ganz oben bei der Überschrift “Kontakte” drücken und halten und dann im erscheinenden Menü “Einstellungen” auswählen. Hier lässt sich unter anderem einstellen, ob die Kontakte nach ihrem Vornamen oder ihrem Nachnamen sortiert werden sollen. Auch ob zuerst der Vor- oder der Nachname in der Liste stehen soll kann hier festgelegt werden. Die Einstellungen finden sich natürlich auch unter dem gleichnamigen Menüpunkt in der Programmliste, dann hier mit dem Finger nach links wischen zum Bereich “Anwendungen” und dann hier den Eintrag “Kontakte” auswählen.

Mango

Unter Windows Phone 7.5 ist der Eintrag “Einstellungen” innerhalb der Kontaktliste nicht mehr als Kontextmenü in der Überschrift verfügbar. Stattdessen gibt es rechts unten wieder drei kleine Punkte, die das Anwendungsmenü öffnen mit einem entsprechenden Menüpunkt. Der Weg über die Einstellungen in der Anwendungsliste steht hier natürlich ebenso offen.

Ankündigung

Dann noch eine kleine Ankündigung: In der kommenden Woche gibt es ein Zune-Special! Da der Zune-Player bisher nur in den USA erhältlich ist, hat die gleichnamige Software bei uns eher ein Schattendasein geführt. Das hat mit dem Windows Phone allerdings ein Ende, denn der Zune-Player ist zur Schaltzentrale für die Synchronisierung, das Sichern und für Updates für das neue mobile Betriebssystem geworden. Grund genug also, einen genaueren Blick auf ihn zu werfen. Schönes Wochenende!

C++ Day mit Microsoft und Intel am 19.10 in München

15.09.2011 15:28:21 | Christian Binder

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Ich habe die Zeit in Produktgruppe genutzt, um dieses Event zu initiieren, da ich glaube, dass es für native Entwickler einige interessante Neuerungen gibt. Ganz besonders freut es mich, daß Jean-Pierre Duplessis, Architect im C++ Team kommt und mit Boris Jabes einige der neusten Entwicklungen vorstellen wird. Die Relevanz nativer Entwicklung für die Windows Plattform wurde in der Keynote auf der BUILD Konferenz in Anaheim nochmals unterstrichen. Ein Grund mehr, sich einen der 50 Plätze  zu sichern.

Wann  19. Oktober 2011 13:00-18:00 Uhr
Wo  MACE Restaurant in München

Die Teilnahme ist kostenlos aber es sind nur 50 Plätze verfügbar. Zur kostenlosen Anmeldung für den Münchner C++ Day 2011.

Hier einige der Sessions und natürlich wird es eine Q&A geben:

Keynote: Visual Studio 11 and Windows –  Powering the Next Wave of Innovation
Visual Studio C++ Program Manager Boris Jabes und Visual Studio Architect Jean-Pierre Duplessis stellen die neuesten Entwicklungen und Ausblicke für C++ in Visual Studio und auf der Microsoft-Plattform vor. Eine Session, die kein C++ Developer verpassen sollte.

Effective C++ Programming with Visual Studio 11 Ultimate
Programmer productivity in the era of agile development is no longer something we can count with lines of code. Visual Studio brings together a slew of lifecycle management tools—from architecture analysis to unit testing—that dramatically improve the productivity of C++ developers everywhere. Come learn how the next version Visual Studio will help you embrace agile methodologies like never before!

Unleash Parallel Performance with C++ in Visual Studio 11
Parallelism is everywhere. The upcoming version of Visual C++ enables native developers to remain the kings of performance across all form-factors. With new compiler technology, we will show how every developer can take advantage of multi-core CPUs. With C++ AMP, we bring the cheap & awesome power of GPUs to every C++ programmer. Finally, we bring it all together with enhancements to the debugging and profiling experiences across VS.

Graphics & Game development tools in Visual Studio 11
Visual Studio 11 brings the most significant set of improvements for developing graphics-intensive apps in over a decade. Whether you are just getting started with 2D/3D games or a self-proclaimed “Guru”, there's something for you in this talk. We will walkthrough a slew of new tools integrated into Visual Studio that will make your life better.

Sprecher von Microsoft und Intel

Bev Bachmayer

Bev Bachmayer
Senior Software Engineer
Software and Solutions Group at Intel GmbH

Bev Bachmayer has worked in diverse software engineering, performance engineering and engineering management positions in the US and Europe during her 28 years at Intel. Her key area of interest is performance analysis and optimization of software on new computer architectures. Additionally, Bev supports increasing the number of professional females entering computer science/engineering programs worldwide through multiple projects. Bev holds a Bachelor's degree in Computer Science from the University of Oregon and an MBA from Portland State University. She is a member of the IEEE, ACM and the European Professional Women's Association (EPWN).

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Jean-Pierre Duplessis
Architect, Microsoft Visual Studio
Microsoft Corporation

Jean-Pierre Duplessis is an architect for Microsoft Visual Studio. His mission is to simplify and integrate the functions needed to make Visual Studio a key tool in the service of a new generation of software. Before working on the last four versions of Visual Studio, he was instrumental in the creation of Windows XP. “JP” as he is nicknamed is originally from Canada where he was CEO for ten years for a software company called JPSoft before joining Microsoft.

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Boris Jabes
Senior Program Manager, Visual C++ Team, Microsoft Corporation

Boris Jabes is a senior program manager lead on the Visual C++ team where he is responsible for improving the IDE experience for C++ developers. Recently, he's been concentrating on making the IDE scale to multi-million line source bases. Before joining Microsoft, Boris obtained degrees from the University of Waterloo and Carnegie Mellon where he specialized in distributed systems and software engineering.

WP7-Tipp #010 – E-Mails am laufenden Band bearbeiten

15.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: E-Mail

Vielleicht ist dem einen oder anderen schon mal der Button “Auswählen” im Anwendungsmenü aufgefallen, wenn er sich im Posteingang befand. Einmal kurz angetippt und man bekommt vor jeden Eintrag in der Liste eine kleine Checkbox zum markieren. Anschließend kann man dann alle so markierten Einträge bequem mit einem Tippen auf den Papierkorb löschen oder auf das Ordnersymbol in einen Unterordner verschieben. Praktisch, oder?

Es geht aber sogar noch schneller: Wenn Sie innerhalb der Liste ganz links auf einen Eintrag tippen, dann erscheint automatisch die Auswahl mit den Checkboxen wie eben. Neben den beiden Icons zum Löschen und Verschieben gibt es aber auch noch weitere Optionen, die durch Antippen der drei Punkte rechts unten im Anwendungsmenü sichtbar werden, beispielsweise das Markieren als (un-)gelesen.

Einige Apps von unabhängigen Herstellern haben eine ähnliche Funktionalität auch in Ihre Programm integriert. So kann man beispielsweise im “Wonder Reader” auf den farbigen Balken links neben den Einträgen tippen, und erhält so ein Menü mit zusätzlichen Optionen wie beispielsweise “als gelesen markieren” oder “Senden an Instapaper”.

Slides und Demos für WCF Web API Round-Up und .NET Usergroup Leipzig

15.09.2011 00:07:00 | Alexander Zeitler

Die Slides und Demos zum WCF Web API Round-Up vom 05.09.2011 bei der Online-Usergroup bzw. zu meinem Vortrag bei der .NET Usergroup Leipzig am 09.09.2011 können hier zusammengefasst heruntergeladen werden.

WcfWebApi

Slides / Demos.

DotNetKicks-DE Image

WP7 App: MSDN Online auf dem Windows Phone

14.09.2011 17:25:20 | Kay Giza

Immer und überall auf dem Laufenden zum aktuellen Entwicklergeschehen bei Microsoft Deutschland bleiben Sie ab sofort mit der neuen Windows Phone 7-App von MSDN Online, die kostenfrei über den Windows Phone Marketplace erhältlich ist. Damit haben Sie jederzeit den Überblick über ... [... mehr in diesem Blogeintrag auf Giza-Blog.de]

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Windows Live Hotmail mit “Hacker-Markierung”

14.09.2011 13:23:00 | Gordon Breuer

hotmail-logo1

Wer Hotmail nicht nur über ein Mailprogramm wie Outlook verwendet, sondern hin und wieder einen Blick in die Weboberfläche wirft, kennt bereit einige Funktionen wie das Markieren einer Nachricht als “betrügerischer Phishingversuch”. Heute ist mir hingegen eine Funktion das erste Mal aufgefallen, die vermutlich noch nicht allzulange freigeschaltet ist. Vielleicht sogar schon ein erster Vorbote der Wave 5?

hacken

Auf jeden Fall kann man nun E-Mails auch gesondert markieren, die nur scheinbar von einem bekannten Kontakt stammen, in Wirklichkeit aber nicht von ihm selber geschrieben wurden.

Wie soll man so etwas unterscheiden können? Nun, ein bekannter Fall ist beispielsweise die E-Mail, dass man dringend Hilfe benötigt. Antwortet man auf diese E-Mail, erhält man eine weitere Mail mit dem sinngemäßen Inhalt, dass man gerade in <beliebiges fremdes Land einsetzen> im Urlaub ist, jedoch sein ganzes Geld verloren hat. Man wird doch gebeten, ein paar hundert Euro / Dollar per Western Union zu senden, damit man sich um das nötigste kümmern kann.

Da die Nachrichten von einem bekannten Konto kommen, sind sie kein Phishing im ursprünglichen Sinn, da hier ja gerade mit gefälschten oder verschleierten Absendern und Links gearbeitet wird. Was aber genau Microsoft mit meinem Hinweis auf den “Hack” unternimmt ist etwas unklar. Die E-Mail wird in den Spam-Ordner verschoben und es erscheint der folgende Hinweis:

screenshot_hackmeldung

Eine E-Mail mit einem entsprechenden Hinweis wurde zumindestens bisher nicht an die betroffene E-Mail Adresse verschickt, In wiefern sich die Option also von dem Markieren als Junk oder Phishing-Versuch unterscheidet wissen vermutlich nur die Entwickler.

WP7-Tipp #009 – Rund um die Anwendungen

14.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: Bedienung

Im gestrigen Tipp haben wir die Möglichkeit kennen gelernt, einen Kontakt als Kachel auf unseren Startbildschirm zu legen. Das ist aber natürlich nicht auf Kontakte beschränkt, sondern funktioniert auch mit anderen Apps und Spielen!

Als Favorit auf die Startseite bringen

Im Grunde ist es ganz einfach, wenn man denn erst einmal weiß, wie es geht. Zunächst suchen wir uns das Programm aus der Programmliste aus, welches wir mit eigener Kachel “pinnen”, also auf den Startbildschirm legen, wollen. Als kleiner Hinweis: Vom Hersteller als “Spiel” kategorisierte Programme findet man nur im so genannten “Spiele-Hub”, den man über die Kachel mit dem XBox-Live Logo erreicht.

Haben wir das gewünschte Programm gefunden, drücken und halten wir unseren Finger auf den entsprechenden Eintrag, bis ein Menü erscheint. Hier wählen wir den obersten Punkt “Auf Startseite”. Voilá, fertig! Um die Position zu verändern oder die Kachel wieder zu entfernen, drücken und halten wir wieder unseren Finger auf selbige, wie schon gestern für die Kontakte beschrieben.

Programme löschen

In dem Kontextmenü von eben waren allerdings auch noch zwei weitere Optionen: “Bewerten und Kritik schreiben” und “Deinstallieren”. Der letzte Punkt sollte eigentlich eindeutig sein: Das gewählte Programm wird mitsamt allen seinen Einstellungen und Dateien vom Telefon gelöscht. Sollte es sich um ein kostenpflichtiges Programm gehandelt haben, müssen Sie sich aber keine Sorgen machen: Der Marketplace hat den Kauf mit Ihrer Live-ID gespeichert, so dass Sie das Programm jederzeit ohne erneut bezahlen zu müssen installieren können.

Bewerten und Kritik schreiben

Viel interessanter ist da schon der andere Punkt. Wenn Sie diesen einmal antippen, kommen Sie automatisch auf die Detailseite der App im Marketplace. Hier können Sie nun eine einfache Bewertung mittels Sternen geben (1 Stern = ganz schlechte App, 5 Sterne = ausgezeichnete App) und wenn sie möchten auch noch eine kurze Rezension mit Ihrer Meinung schreiben. Dieses Feedback ist für die Entwickler der Apps ebenso wichtig wie für andere Benutzer! Der Entwickler sieht so schnell, welche Funktionen den Benutzern besonders gut gefallen oder was noch nicht reibungslos funktioniert und verbessert werden muss. Andere Benutzer können anhand der Bewertungen einer App schon vor der Installation oder dem Kauf sich ein erstes Bild machen. Seien Sie deshalb fair und schreiben Sie genau, was Ihnen gut und was Ihnen weniger gut gefallen hat, vor allem wenn Sie nur wenige Sterne für die App vergeben möchten.

Sie können diese Bewertung übrigens auch im Nachhinein ändern! Wenn also ihre Kritik ernst genommen wurde und ein späteres Update deutlich besser geworden ist, nehmen Sie sich einen kurzen Moment Zeit um Ihre vorherige Bewertung anzupassen.

Zusatzinformationen auf der Kachel

Einige Anwendungen zeigen Ihnen zusätzliche Informationen an, wenn Sie die App als Kachel auf den Startbildschirm setzen. So zeigt der Instant Messenger IM+ beispielsweise die Anzahl der Nachrichten an, die Sie seit dem letzten Programmstart erhalten haben, oder eine Wetter-App zeigt Ihnen als Symbol das aktuelle Wetter und die Temperatur an, ohne das Sie das Programm erst starten müssen. Sie haben damit eine gewisse Ähnlichkeit zu den “Widgets” auf anderen Smartphone-Plattformen.

Mango

Mit dem neuen Update hat sich auch hier wieder einiges getan, allerdings auf den ersten Blick nicht für den Benutzer sondern für die Entwickler. Hier ist es nun viel einfacher geworden, zusätzliche Informationen auf den Kacheln darzustellen. Das Windows Phone kann diese sogar automatisch animieren. Wir werden also in Zukunft deutlich mehr Apps zu sehen bekommen, die uns über ihre Kachel auf dem Startbildschirm zusätzliche Informationen anzeigen werden!

Profi Email-Account mit Microsoft Office 365? Entwickler und Office 365?

13.09.2011 16:44:35 | Kay Giza

Einige sagen, es ist eine Profi Mail-Box, andere sagen, es ist das Arbeiten von praktisch überall und auf fast jedem Gerät in gewohnter Umgebung. Stichworte sind E-Mail & Kalender, Office Web Apps, Websites & Zusammenarbeit, IM & Online-Besprechungen und garantierte Verfügbarkeit von 99,9 Prozent. Aber was hat es damit auf sich und warum sollte es mich als Entwickler interessieren? Die Rede ist von Microsoft Office 365 - damit stellt Microsoft vertraute Office-Tools für die Zusammenarbeit und Produktivität über die Cloud bereit. So können alle ganz einfach von nahezu überall zusammenarbeiten und auf E-Mails, Webkonferenzen, Dokumente und Kalender zugreifen. Ein kleines Beispiel: Microsoft Office 365 für Berufstätige und kleine Unternehmen ist ein Abonnementservice, der 5,25 Euro monatlich pro Benutzer kostet und Ihnen von praktisch überall und von fast jedem Gerät Zugang zu Ihren E-Mails, wichtigen Dokumenten, Kontakten und Kalendern ermöglicht. Wenn Sie bei sich im Unternehmen für die Cloud-Version von Microsoft Office entwickeln möchten, unterstützt Sie das kostenfrei erhältliche... [... mehr in diesem Blogeintrag auf Giza-Blog.de...]

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WP7-Tipp #008 – Kontakte im Schnellzugriff

13.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages: KontakteWissen Sie noch, was passiert ist, wenn man auf einem älteren Handy die Zifferntaste 1 länger gedrückt gehalten hat? Natürlich, die Mailbox wurde angerufen! Und bei der Ziffer 5? Also bei mir lag da früher die Servicenummer vom Vodafone MusicFinder, falls das überhaupt noch jemand kennt. Für alle anderen: Der Vorgänger von Shazam. Zwinkerndes Smiley

Kurzwahltasten waren eigentlich etwas praktisches. Häufig benutzte Rufnummern konnte man sich so immer leicht im Zugriff behalten ohne das man erst lange im Telefonbuch suchen musste. Schade, dass es heute keine Zifferntasten mehr gibt, oder?

Nein! Augen rollendes Smiley
Denn das Windows Phone hat etwas anderes, besseres…

Wir haben einen Startbildschirm, zu dem wir jederzeit über die mittlere Windowstaste zurück kehren können. Außerdem haben wir hier unsere schönen großen Kacheln, auf denen Platz für eine Menge Informationen ist. Wäre es nicht praktisch, wenn wir unsere wichtigen Kontakte einfach als weitere Kacheln dazu stellen könnten?

Genau das hat sich das Windows Phone Team wohl auch gedacht: Wer schon mal einen Kontakt sich hat anzeigen lassen, dem ist vielleicht bereits einmal die kleine Pin-Nadel im Anwendungsmenü links unten aufgefallen mit der Beschriftung “Merken”. Tippt man diesen Button an wird der aktuelle Kontakt einfach als weitere Kachel an das Ende des Startbildschirmes geschoben! Um ihn dort nun an die gewünschte Position zu verschieben, drücken wir mit dem Finger auf die Kachel und halten ihn einen Moment dort. Alle anderen Kacheln werden etwas kleiner und bewegen sich scheinbar lose in der Luft schwebend. Wir können nun unsere Kachel durch Ziehen an eine andere Position bringen, oder auch eine andere Kachel antippen und diese dann woanders hin ziehen. Wollen wir eine Kachel komplett vom Startbildschirm entfernen, drücken wir das kleine Symbol mit der durchgestrichenen Pin-Nadel rechts oben in der aktuellen Kachel. Um den Bearbeitungsmodus wieder zu beenden drücken wir einfach den Zurück-Button des Telefons.

Das funktioniert natürlich mit allen anderen Kacheln ebenfalls, probieren Sie es doch einfach mal aus!

Mango

Nach dem Update auf Windows Phone 7.5 ist die Möglichkeit, einzelne Kontakte auf die Startseite zu pinnen, deutlich nützlicher geworden. Hier hat man dann nicht bloß Zugriff auf den Kontakt, sondern sieht ggf. auch den zuletzt aktualisierten Status oder freigegebene Fotos der Person. Auch wenn wir eine ungelesene E-Mail oder Nachricht von dem gepinnten Kontakt haben, erscheint das als zusätzliche Meldung auf der Kachel.

Erstellung von Custom Checkin Policies für Team Foundation Server 2010

13.09.2011 00:30:13 | Thomas Schissler

Erstellen einer simplen Custom Checkin Policy

In diesem Beispiel wollen wir eine Custom Checkin Policy erstellen die prüft, ob beim Checkin ein Kommentar min einer bestimmten Mindestlänge angegeben wurde. Es gibt ja bereits mit den Powertools eine Policy die prüft, ob überhaupt ein Kommentar angegeben wurde, aber wir wollen auch zu einem gewissen Maße prüfen, ob der Kommentar auch sinnvoll ist indem wir eine Mindestlänge erwarten. Zur Erstellung dieser Policy gehen wir als folgendermaßen vor:

 

1.)      Wir erstellen ein neues ClassLibrary Projekt in Visual Studio

2.)      Wir fügen eine Referenz zur Microsoft.Teafoundation.VersionControl.Client.dll hinzu. Diese findet man unter ReferenceAssemblies im VS DIE Ordner, also z.B. C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 10.0\Common7\IDE\ReferenceAssemblies\v2.0\Microsoft.TeamFoundation.VersionControl.Client.dll

3.)      Wir leiten unsere Klasse von PolicyBase ab und lassen Stubs generieren. Der Zwischenstand sieht dann so aus:
clip_image002[4]

4.)      Wir setzen nun die Properties mit entsprechenden Werten, z.B.

public override string Description

        {

            get

            {

                return "Will check if the checkin comment is at least 10 letters long.";   

            }

        }

 

        public override bool Edit(IPolicyEditArgs policyEditArgs)

        {

            return true;

        }

 

        public override PolicyFailure[] Evaluate()

        {

            throw new NotImplementedException();

        }

 

        public override string Type

        {

            get

            {

                return "Changeset Comments Length Policy";

            }

        }

 

        public override string TypeDescription

        {

            get

            {

                return "This policy will require users to provide checkin comments of a minimum length.";

            }

        }

Wichtig sind hier vor allem Type und Type Description da diese bei der Auswahl der Policy angezeigt werden.

5.)      Nun wollen wir die Evaluate-Methode implementieren. Diese wird vor dem Checkin ausgeführt und liefert mögliche Verletzungen der Policy zurück. Nur wenn keine Verletzungen gemeldet werden, wird der Checkin ausgeführt. Da wir hier den Checkin Comment prüfen wollen, brauchen wir Zugriff auf das Changeset. Dazu brauchen wir zuerst ein Feld das den Checkin enthält:

 

private IPendingCheckin currentPendingCheckin;

 

6.)      Nun überschreiben wir die Initialize-Methode und setzen hier unser currentPendingCheckin:

 

public override void Initialize(IPendingCheckin pendingCheckin)

{

    base.Initialize(pendingCheckin);

 

    currentPendingCheckin = pendingCheckin;

}

                                                                                                                        

7.)      Anschließend implementieren wir unsere Validierungslogik in der Evaluate-Methode:

public override PolicyFailure[] Evaluate()

{

    var failures = new List<PolicyFailure>();

    if (currentPendingCheckin.PendingChanges.Comment.Length < 10)

    {

        failures.Add(new PolicyFailure("Checkin Comment is too short, at least 10 letters are required", this));

    }

    return failures.ToArray();

}

 

8.)      Dann folgt noch ein wichtiger Schritt, wir müssen die Klasse serialisierbar machen

[Serializable]

public class CheckinCommentLengthPolicy : PolicyBase

 

9.)      Nun kompilieren wir die Solution und kopieren die DLL in einen lokalen Ordner. Anschließend tragen wir in der Registry unter „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\VisualStudio\10.0\TeamFoundation\SourceControl\Checkin Policies“ einen neuen String Value ein dem wir den Pfad zu unserer Assembly übergeben. Der angegebene Pfad in der Registry ist dabei für x64 Systeme angegeben. Bei c86 Systemen lautet der passende Pfad „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\VisualStudio\10.0\TeamFoundation\SourceControl\Checkin Policies“.

clip_image004[4]

 

10.)   Nun starten wir Visual Studio neu und aktivieren die neue Checkin Policy. Dazu klicken wir im Team-Explorer mit der rechten Maustaste auf das Team-Projekt dann unter Team Project Settings / Source Control und dort wechseln wir dann auf den Reiter „Check-in Policy“. Über den Button Add können wir unsere Policy auswählen und hinzufügen.

clip_image006[4]

 

11.)   Nun können wir einen Eincheckvorgang vornehmen und wir werden sehen, wenn wir einen leere checkin Comment angeben oder einen zu kurzen, erhalten wir eine Meldung.


 

clip_image008[4]

 

Konfigurierbarkeit der Policy hinzufügen

Nun wollen wir die Anzahl der Mindestzeichen noch konfigurierbar machen. Dazu erweitern wir unsere Policy.

 

1.)   Zunächst fügen wir einen Winforms-Dialog hinzu der für die Eingabe des Wertes dient.
clip_image010[4]

2.)   Im Code definieren wir ein public field über das wir die Anzahl übergeben bzw. auslesen können.

public partial class CheckinCommentLengthConfigDialog : Form

{

    public int MinimumCommentLength;

 

    public CheckinCommentLengthConfigDialog()

    {

        InitializeComponent();

    }

 

    private void btnOK_Click(object sender, EventArgs e)

    {

        MinimumCommentLength = (int)this.numericUpDown1.Value;

    }

 

    private void CheckinCommentLengthConfigDialog_Load(object sender, EventArgs e)

    {

        this.numericUpDown1.Value = MinimumCommentLength;

    }

}

3.)   Im Code unserer Policy fügen wir ein private field hinzu in dem wir den Wert speichern können und verwenden diesen in unserer Evaluate Methode. Zusätzlich geben wir im Property CanEdit den Wert true zurück. Und wir implementieren die Edit-Methode so, dass hier unser Formular aufgerufen wird:

public override bool Edit(IPolicyEditArgs policyEditArgs)

{

    using (CheckinCommentLengthConfigDialog dialog = new CheckinCommentLengthConfigDialog())

    {

        dialog.MinimumCommentLength = minimumCommentLength;

        if (dialog.ShowDialog() == DialogResult.OK)

        {

            minimumCommentLength = dialog.MinimumCommentLength;

            return true;

        }

        return false;

    }

}

 

public override bool CanEdit

{

    get

    {

        return true;

    }

}

4.)   Nach dem Kompilieren können wir dann die DLL an den Ort kopieren den wir in der Registry eingetragen haben (bei mir c:\temp). Damit diese Date überschrieben werden kann, müssen wir Visual Studio beenden. Nun können wir für unsere Policy den Edit-Dialog aufrufen:

clip_image012[4]

 

Verbessertes Deployment der Policy

Nun wollen wir das Deployment unserer Policy nov vereinfachen. Aktuell wäre es so, dass auf jedem Rechner auf dem die Policy geprüft werden soll die DLL kopiert und der entsprechende Registry-Eintrag vorgenommen werden muss. Das ist natürlich nicht besonders elegant. Wir müssen die Policy zwar auf jedem Rechner installieren, da sonst die Policy immer als verletzt gilt, aber die Installation können wir durch den Einsatz von VSIX deutlich einfacher machen.

 

1.)   Zunächst müssen wir das Visual Studio SDK herunterladen und installieren. Der Download für die SP1-Version befindet sich unter http://www.microsoft.com/downloads/en/details.aspx?FamilyID=21307C23-F0FF-4EF2-A0A4-DCA54DDB1E21

2.)   Dann fügen wir ein neues Projekt zu unserer Solution hinzu und wählen die Vorlage VSIX Project

clip_image014[4]

 

3.)   Im Manifest des VSIX Projektes tragen wir nun die entsprechenden Werte ein und fügen unser Policy-Projekt als MEF Component im Bereich Content hinzu.

clip_image016[4]

 

4.)   Damit unser Eintrag in der Registry noch hinzugefügt wird, fügen wir noch eine Text-Datei mit dem Namen „Policies.pkgdef“ hinzu und schreiben dort folgenden Inhalt rein:

[$RootKey$\TeamFoundation\SourceControl\Checkin Policies]

"artisoCheckinPolicies"="$PackageFolder$\artisoCheckinPolicies.dll"

 

5.)   Wichtig ist noch, dass wir bei der pkgdef-Datei in den Eigenschaften „Include in VSIX“ auf True stellen.

clip_image018[4]

 

6.)   Nun kompilieren wir unsere Solution. Wenn alles fehlerfrei erstellt wird, bereinigen wir zunächst unsere manuellen Einstellungen, d.h. wir entfernen zunächst die Policy auf unserem Team-Projekt. Anschließen löschen wir die DLL und die Registry-Einträge die wir im ersten Teil angelegt haben. Dazu müssen wir zuvor Visual Studio wieder beenden. Nach dem Entfernen sollte die Policy in der Liste der verfügbaren Checkin Policies nicht mehr erscheinen. Aus dem Output unseres Setup-Projektes können wir nun die vsix-Datei starten und die Policy installieren.

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7.)   Danach sollte sich die Policy genauso aktivieren lassen wie zuvor.

SharePoint Conference in Anaheim, California

12.09.2011 22:18:04 | Thorsten Hans

Die SharePoint Conference 2011 wird dieses Jahr in Anaheim, Kalifornien stattfinden. Auch ich werde zusammen mit 2 weiteren Entwicklern der Data One Trupper in Anaheim vor Ort sein.

Während des Events werde ich an einer LiveBlogging Aktion teilnehmen. Ziel der Aktion ist es allen Teilnehmern einen Eindruck zu geben, was in den anderen Sessions so gezeigt wird. Im Hinblick auf deutsche Konferenzen ist dies eher schwer verständlich, schaut man sich jedoch die Agenda an, so sieht man relativ schnell, dass viele gute Sessions parallel laufen. Zwischenzeitlich laufen bis zu 16 Sessions parallel.

Die jeweiligen Posts von der #SPC11 werde ich in Englisch schreiben, da alle Teilnehmer der Aktion dies tun.

Aktuell ist die SPC11 noch nicht ausgebucht, daher sollte Ihr euch noch schnell anmelden und auch live teilnehmen. Ein Blick auf die Sessionliste gibt einem jeden 240 Argumente für den Chef… von daher

SPC2011_Ad_960x286

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WP7-Tipp #007 – Standard-Gesten

12.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Bedienung

Früher hatten Mobiltelefone noch Tasten. Fürs Wählen, zum Annehmen und Beenden von Anrufen, für Menüs, ja sogar Steuerkreuze oder kleine Joysticks für die Navigation. Doch die Zeiten sind schon lange vorbei für die meisten Hersteller. Oder welches Smartphone hat heute noch eine echte Zifferntastatur? Wenn überhaupt dann direkt eine vollständige QWERTZ-Tastatur (also eine Tastatur mit Tasten für jeden Buchstaben und die Zahlen) zum bequemeren Tippen längerer Texte. Und auch wenn einige Tasten von Microsoft vorgegeben werden beim Windows Phone (unter anderem eine Taste für das Auslösen der Kamera oder das Verändern der Lautstärke), so erfolgt auch hier ein Großteil der Bedienung über den Touchscreen, also den auf Berührung reagierenden Bildschirm.

Ich stelle heute die wichtigsten Gesten vor, da wir diese in zukünftigen Tipps immer wieder auch verwenden werden. Dennoch können einzelne Programme nur einen Teil hiervon selbst verwenden – oder auch komplett neue / eigene einführen. Die jeweiligen Apps geben hierüber aber in der Regel Auskunft.

Tippen (englisch: “Tap”)

WP7-Geste: Tippen

Das einfache Antippen eines Elementes ist mit dem Klicken der linken Maustaste vergleichbar. Es wird in der Regel verwendet um ein Element zu öffnen bzw. zu starten, wie beispielsweise eine Anwendung.

Doppeltippen (Englisch: “Double Tap”)

WP7-Geste: DoppeltippenWenn es ein Pendant zum Klicken mit der linken Maustaste gibt, dann natürlich auch für das Doppelklicken. Tippen Sie beispielsweise zweimal kurz auf ein Bild um es in mehreren Stufen zu verkleinern bzw. zu vergrößern.

Tippen und halten (Englisch: “Tap and hold”)

WP7-Geste: Tippen und halten

Es fehlt noch das Äquivalent zum Rechtsklick, das Antippen mit dem Finger und dann auf dem Bildschirm verharren. Wir haben von dieser Geste bereits einmal im Tipp #002 gesprochen. Sie öffnet in der Regel ein Menü mit seltener benötigten Funktionen zum aktuellen Element.

Ziehen (Englisch: “Pan”)

WP7-Geste: Ziehen

Wir berühren mit dem Finger den Bildschirm und ziehen ihn in eine Richtung ohne ihn wieder anzuheben. So kann man beispielsweise mit einer kontrollierten Geschwindigkeit längere Texte oder auch Listen scrollen. Auch um zusätzliche Seiten innerhalb einiger Elemente anzuzeigen, wird das Ziehen verwendet – beispielsweise zum Filtern der E-Mail Ansicht nach links oder rechts.

Streichen (Englisch: “Flick”)

WP7-Geste: Streichen

Ein direkter Verwandter vom Ziehen ist das Streichen. Hier wird der Finger jedoch nach dem Aufsetzen auf den Bildschirm schnell in eine Richtung geführt und dann angehoben. Der Inhalt wird von Ihnen quasi “angeschubst” und läuft auch nach dem Anheben des Fingers weiter in die vorgegebene Richtung und wird dabei immer langsamer, bis er schließlich stehen bleibt. Er ist daher besonders für das schnelle Scrollen innerhalb eines Textes oder einer Liste sinnvoll.

Finger zusammen und auseinander bewegen (Englisch: “Pinch and Stretch”)

WP7-Geste: Finger zusammen und auseinander bewegen

Zugegeben, diese vor allem vom iPhone bekannten Gesten verlieren etwas an Eleganz in der deutschen Übersetzung. Es geht hier darum, dass man den Bildschirm mit zwei Fingern gleichzeitig berührt, in der Regel mit Daumen und Zeigefinger, und diese beiden Finger dann entweder voneinander weg oder zueinander hin bewegt. Auf diese Weise kann beispielsweise eine Website im Internet Explorer, ein Kartenausschnitt oder ein Foto im Bilder-Hub vergrößert bzw. verkleinert werden.

Vorträge auf der NRW Conf 2011

09.09.2011 17:53:58 | Thomas Schissler

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Auf der diesjährigen NRW Conf in Wuppertal hatte ich am ersten Konferenztag einen ganztägigen Workshop zum Thema SCRUM und am zweiten Tag einen Vortrag zum Thema Agile Projektplanung mit Scrum und User Stories. Die Veranstaltung war wieder einmal super organisiert und sowohl der Workshop als auch der Vortrag waren sehr gut besucht.

Die Folien zum Vortrag können hier heruntergeladen werden:

>

SCRUM Community Event bei der .Net Developer-Group Ulm

09.09.2011 17:23:24 | Thomas Schissler

scrumit_g

Die .Net Developer-Group Ulm bietet am 13.10. die Möglichkeit sich 1 Tag lang rund um das Thema SCRUM zu informieren. Hochkarätige Sprecher werden ihre Erfahrung und ihr Wissen zu Scrum weitergeben. Die Themen sind dabei breit gefächert. Vom Einsteigervortrag über tiefgreifende Aspekte von Scrum für diejenigen die Scrum bereits nutzen bis hin zu Erfahrungsberichten decken wir ein breites Spektrum ab. Da ist für jeden etwas bdabei, egal ob Entwickler, Scrum-Master, Product Owner oder Entscheider, egal ob sie planen SCRUM einzuführen, sich nur mal informieren wollen oder SCRUM bereits einsetzen.

Für eine Verpflegungspauschale von nur 20,—€ bekommen sie geballte Informationen aus Expertenhand und können sich mit vielen Gleichgesinnten austauschen. Also nicht zögern, sondern am besten gleich anmelden, die Plätze sind limitiert.

Anmeldung unter: http://www.dotnet-ulm.de/Anmeldung.aspx

Weitere Informationen und die Agenda in Kürze.

WP7-Tipp #006 – Kontakt aus verschiedenen Quellen kombinieren

09.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages - Kontakte

Gestern haben wir Facebook als weiteres Konto zu unserem Windows Phone hinzugefügt. Außerdem haben Sie vielleicht noch Ihr GMail-Konto und den Exchange-Account der Firma im gleichen Menü mit eingerichtet. Doch so langsam wird es in ihren Kontakten etwas unübersichtlich: Viele Personen tauchen gleich mehrfach im Adressbuch auf. Je nachdem von wo die jeweiligen Informationen stammen, hat auch jeder Eintrag unterschiedliche Daten.

Natürlich gibt es auch hierfür eine Abhilfe. Sie können mehrere Einträge der selben Person aus unterschiedlichen Quellen einfach zusammenführen. Die Kontaktdaten bleiben dabei auf den jeweiligen Plattformen völlig unberührt, Sie müssen also keine Angst haben das auf einmal ihre internen Firmendaten bei Facebook veröffentlicht werden. Die zusammengeführten Kontakte sind so nur auf ihrem Telefon vorhanden.

Normalerweise macht das Windows Phone hier schon automatisch einen ganz passablen Job. Wenn der Vor- und Nachname eines Kontaktes aus unterschiedlichen Quellen übereinstimmt, geht das Handy davon aus, dass es sich um die gleiche Person handelt. Aber auch wenn sich die Schreibweise unterscheidet oder in ihrem privaten Adressbuch nur der Spitzname vermerkt ist, kann man diese Verknüpfung auch manuell herstellen.

Hierfür öffnen wir einfach den jeweiligen Kontakt und drücken im Anwendungsmenü das Icon mit den zwei verbundenen Kettengliedern. Es öffnet sich jetzt ein Menü, in dem man alle derzeit verknüpften Profile des aktiven Kontaktes sieht. Auch können weitere Profile hier hinzugefügt werden. Hat man alle Einträge hinzugefügt geht man durch Drücken der Zurücktaste wieder zum eigentlichen Kontakt zurück.

Ob hinter einem Eintrag mehr als nur eine Quelle / Konto steckt sieht man ebenfalls sehr schnell: Ganz oben auf der Detailseite eines Kontaktes steht unter seinem Namen der Name des Kontos, von dem die Daten kommen. Sind mehrere Einträge verknüpft stehen hier auch alle weiteren Kontonamen (bsp. “Windows Live, Facebook, GMail”). Auch über dem Kettensymbol im Anwendungsmenü steht eine Zahl, die die Anzahl der Verknüpfungen anzeigt. Möchte man nun einzelne Daten des Profiles ändern (Klick auf den Stift, rechts neben dem Ketten-Icon), fragt Windows Phone uns zunächst welches verknüpfte Profil wir genau ändern wollen.

Mango

An der grundsätzlichen Funktionsweise hat sich auch im neuesten Update hier nichts geändert. Jedoch wird die Möglichkeit der Verknüpfung mehrerer Konten hier um so wichtiger. Haben bei Facebook die meisten noch ihren richtigen Namen eingetragen, so stimmt das bei Twitter in den meisten Fällen nicht. Das der Twitter-Account @anheledir also zum Facebook-Account Gordon Breuer gehört, muss man Windows Phone zunächst über eine solche Verknüpfung mitteilen.

WP7-Tipp #005 – Facebook auf dem Windows Phone

08.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages - KontakteEine eigene App für das größte Social Network gibt es auf beinahe jedem modernen Handy. Doch das war den Machern des Windows Phone noch nicht genug. Zwar gibt es auch hier eine kostenlose App, aber Facebook – und noch einige Dienste mehr – sind hier auch fest integrierter Bestandteil. Man muss lediglich einmalig seinen Facebook-Account mit seiner Live-ID verbinden und schon hat man Zugriff auf eine ganze Reihe von neuen Funktionen.

Als erstes öffnen wir die Einstellungen aus der Programmliste und wählen dort den Punkt “E-Mail –Konten & andere”. Hier sieht man nun eine Liste aller bereits eingerichteten Konten. In der Regel steht hier schon ihr Windows Live Konto drin. Wir berühren kurz die oberste Option “Konto hinzufügen” und erhalten eine Auswahl aller unterstützter Dienste. An dieser Stelle können auch weitere E-Mail Konten eingerichtet werden, beispielsweise von Ihrer Arbeitsstelle. Gehen Sie auf den Punkt “Facebook” und geben Sie anschließend ihre Anmeldedaten wie auf der Website ein.

Ab sofort können jetzt Statusmeldungen oder auch Bilder direkt vom Handy aus auch auf Facebook veröffentlicht werden. In Ihren Kontakten sehen sie außerdem die letzten Statusmeldungen ihrer Facebook-Freunde.

Mango geht noch einen Schritt weiter

Mit dem Mango-Update kommen vor allem in diesem Bereich zahlreiche Neuerungen und Erweiterungen dazu. So kann man hier zusätzlich noch seinen Standort mitteilen (Check-In) oder die Personen auf Fotos vor dem Upload zusätzlich noch markieren. Ebenfalls neu sind die Verknüpfung des Kontos bei LinkedIn und auch Twitter. So wird das Windows Phone mit dem Mango-Update zur universellen Schnittstelle für zahlreiche soziale Netzwerke.

Externe Templates in KnockoutJS laden

07.09.2011 23:50:00 | Alexander Zeitler

Will man die Templates für KnockoutJS in externe Files auslagern, kann man das wie folgt tun:

<script id="addCustomerTemplate" type="text/html" src="templates/customer/add.html"></script>
<script id='displayCustomerTemplate' type='text/html' src="templates/customer/display.html"></script>

<script type="text/javascript">
	ensureTemplates();
	function ensureTemplates() {
		var totalTemplates = $('script[type="text/html"]').length;
		var readTemplates = 0;
		$('script[type="text/html"]').each(function (idx, val) {
			$.get($(val).attr('src'), function (tmpl) {
				$(val).text(tmpl);
				readTemplates++;
				if (readTemplates == totalTemplates) {
					ko.applyBindings(viewModel);
				}
			});
		});
	}

In den Templates selbst findet sich dann wieder normales HTML inkl. Color Coding und IntelliSense in VS.

Die Lösung basiert auf dem Posting von Ryan Niemeyer und dem Kommentar von “The Reverand”.

DotNetKicks-DE Image

HtmlHelper und Interfaces

07.09.2011 09:35:00 | Martin Hey

MVC-Views an ein Modell zu binden ist eigentlich ganz einfach: Man definiert eine Klasse, und typisiert die View mit Hilfe von @model. Das Ganze funktioniert super mit konkreten Typen und auch mit Interfaces:

@using EmployeeApplication.Models
@model Employee

Name:  @Html.DisplayFor(m => m.LastName), @Html.DisplayFor(m => m.FirstName)
Salary: @Html.DisplayFor(m => m.Salary)

Mein Beispiel ist recht einfach umrissen: Es gibt eine Klasse Employee, die einen Mitarbeiter eines Unternehmens definiert, mit typischen Eigenschaften wie Name und Jahresgehalt. Mit Hilfe der Html-Helper-Methode DisplayFor werden die Daten des jeweiligen Mitarbeiters angezeigt.

So weit alles recht unproblematisch.

Nicht immer möchte man auf konkrete Typen binden. Aus diesem Grund ändere ich mein Modell etwas um: Es wird das neue Interface IPerson definiert. Dieses definiert die Eigenschaften einer Person - also Vorname und Nachname. Davon abgeleitet wird nun noch das Interface IEmployee definiert, das IPerson um die Eigenschaft Jahresgehalt erweitert.

public interface IPerson
{
    int Id { get; set; }
    string LastName { get; set; }
    string FirstName { get; set; }
}

public interface IEmployee : IPerson
{
    double Salary { get; set; }
}

Die Klasse Employee implementiert nun dieses Interface und die View wird mit Hilfe des Interfaces IEmployee typisiert.

@model IEmployee

Name:  @Html.DisplayFor(m => m.LastName), @Html.DisplayFor(m => m.FirstName)
Salary: @Html.DisplayFor(m => m.Salary)

Was passiert? Die Eigenschaften, die IEmployee selbst definiert (Salary) können problemlos angezeigt werden. Aber es kommt zu einer Exception, wenn die Expressions aufgelöst werden sollen, die IPerson definiert (LastName und FirstName). Der Helper kann das Interface also nicht komplett auflösen.

 

Offenbar handelt es sich dabei aber um eine erwartete Implementierung des MVC-Frameworks. 

Wie lässt sich das Problem jetzt lösen, ohne wieder auf den konkreten Typ zu binden? Das MVC-Framework kann die Expression auflösen, wenn man als Hilfe das konkrete Interface angibt. In meinem Fall also IPerson.

@model IEmployee

Name:  
@Html.DisplayFor(m => ((IPerson)m).LastName), 
@Html.DisplayFor(m => ((IPerson)m).FirstName)

Salary: 
@Html.DisplayFor(m => m.Salary)

WP7-Tipp #004 – Signalstärke, Ladezustand der Batterie und andere Infos

07.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages - Bedienung

Bisher war man es gewohnt, einige Informationen ständig auf dem Handydisplay im Blick zu haben: Die aktuelle Signalstärke, W-Lan und Bluetooth-Status, Ladezustand der Batterie, … das alles findet man fast immer sichtbar, meistens am oberen Displayrand.

Wer das Windows Phone zum ersten Mal in der Hand hält, wird alle diese Informationen zunächst einmal vermissen: Außer der aktuellen Uhrzeit rechts oben steht dort gar nichts! Natürlich sind die Informationen auch hier abrufbar: Man muss lediglich kurz mit dem Finger auf die Uhrzeit oder woanders am oberen Rand tippen. Bei einigen Handymodellen von HTC funktioniert es besser, wenn man auf das HTC-Logo oben tippt und mit dem Finger ein Stück herunter streicht. In beiden Fällen wird für 10 Sekunden die Statusleiste eingeblendet, in der mit kleinen Symbolen der aktuelle Stand angezeigt wird. Die Daten werden, so sieht das zumindestens Microsoft, nicht ständig benötigt und lenken die Aufmerksamkeit des Benutzers nur unnötig ab. Ganz davon abgesehen, dass so eine Zeile mit technischen Infos auch nicht unbedingt schön aussieht. Zwinkerndes Smiley

Das Anzeigen der Statusleiste funktioniert fast überall. Lediglich in einigen Anwendungen, welche im Vollbildmodus laufen, kann man sich die Infos nicht anzeigen lassen. Erkennbar ist das unter anderem auch daran, dass hier die Uhrzeit ebenfalls nicht sichtbar ist. Beispielsweise kann man das im so genannten Bilder-Hub beobachten, aber auch Videos werden im Vollbild abgespielt sowie die meisten Spiele.

NRWConf 2011

06.09.2011 14:51:27 | Thorsten Hans

Am Freitag den 09. September 2011 ist es wieder soweit. Eine der größten und besten Konferenzen rund um das Thema .NET, die NRWConf,  geht in die nächste Runde.

Das OrgaTeam rund um Lenny, Kostja und den Düsseldorfer Jung haben auch in 2011 mal wieder einen perfekten Job geleisetet und die Neuauflage der NRWConf möglich gemacht. Viele bekannte Gesichter aus der deutschen .NET Community Treffen sich dieser Tage wieder in Wuppertal um über .NET zu reden. Auch ich werde dort sein und einen Vortrag zum Thema SharePoint 2010 halten.

SharePointDie NRWConf ist bereits komplett ausgebucht und verspricht daher analog zur Vergangenheit eine coole Konferenz zu werden. Weitere Infos zur Agenda und der Konferenz findet ihr hier.

 

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WP7-Tipp #003 – E-Mail Signatur anpassen

06.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages - E-Mail

Wer kennt sie nicht: Die E-Mails von Freunden, die nicht mit einem Gruß oder Namen enden, sondern mit den Worten “Gesendet von meinem iPhone.” Das tippt natürlich niemand selber ein, sondern fast jedes Mailprogramm – egal ob Handy oder PC – kann automatisch eine solche, so genannte “Signatur” bei jeder E-Mail einfügen.

Im geschäftlichen Umfeld ist das in der Regel die Firmenadresse und Telefonnummer, bei kostenlosen Mailanbietern wie GMX und Yahoo! sind es kleine Werbebotschaften. Und moderne Handys haben das natürlich ebenfalls. Nicht nur das iPhone, sondern auch das Windows Phone! Der Empfänger einer Mail mit einer solchen “Schlußformel” wird im günstigsten Fall nur annehmen, dass man nicht wusste wie man die Werbung abschaltet. Im schlimmsten Fall verdreht er die Augen und hält einen für einen eingebildeten Schnösel, der mit seinen teuren Spielzeugen angeben will. Erstauntes Smiley

Denjenigen, die letzteres bezweckt haben, kann ich leider nicht weiter helfen. Aber allen anderen schon! Wer die Signatur anpassen oder sogar komplett löschen möchte, kann das eigentlich ganz einfach machen – wenn man denn weiss, wo:

  1. Wir öffnen zunächst den Posteingang der gewünschten E-Mail Adresse.
  2. Im Anwendungsmenü (die drei Punkte rechts unten kurz antippen) finden wir den Punkt “Einstellungen”, den wir auswählen.
  3. In den sich öffnenden Einstellungen kann man nun unten die Signatur entweder verändern, oder durch Betätigen des Schalters auch komplett deaktivieren.

NoDo vs. Mango

In NoDo ist das Textfeld ziemlich klein für die Signatur. Man kann jedoch trotzdem die “Return”-Taste drücken um mehrere Zeilen einzugeben, auch wenn man diese dann an dieser Stelle nicht alle sieht.

Das Problem wurde im demnächst erscheinenden Update “Mango” behoben, hier gibt es eine große Textbox in der man genügend Platz hat.

WP7-Tipp #002 – Das Anwendungs- und Kontextmenü

05.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages - Bedienung

Auf der Startseite des Windows Phone findet man rechts oben einen kleinen, eingekreisten Pfeil der nach rechts zeigt. Schnell hat man herausgefunden, dass man dadurch die Liste sehen kann, in der (fast) alle Programme enthalten sind. Einfach!

Solche kleinen Icons tauchen in einigen Programmen auch ganz unten am Bildschirmrand auf. Doch leider ist hier ihre Funktion nicht immer sofort zu erkennen. Etwas unscheinbarer sind dagegen die drei Punkte, die dann ebenfalls rechts unten in der Ecke zu sehen sind. Sie deuten an, dass sich hier noch weitere Informationen verbergen. Tippt man diese drei Punkte kurz mit dem Finger an, wird das so genannte Anwendungsmenü sichtbar. Hier steht mindestens eine kurze Erklärung zu den Icons, manchmal auch noch weitere Menüpunkte für weniger oft benötigte Funktionen.

Sehr schnell übersehen kann man hingegen das Kontextmenü. Wir haben keine rechte Maustaste beim Handy; stattdessen muss man den Finger einfach einen Moment auf den Bildschirm gedrückt halten. Wenn die Anwendung hierüber zusätzliche Funktionen anbietet, erscheint daraufhin ein Menü mit den entsprechenden Einträgen.

Man kann das zum Beispiel in der Anrufliste ausprobieren: Wenn man hier mit dem Finger auf einen Eintrag tippt und ihn einen Moment gedrückt hält, erscheint ein Menü in dem man den aktuellen Eintrag (also den, auf dem unser Finger gerade war) löschen kann. In diesen Kontextmenüs sind oft versteckte Funktionen zu finden, auf die ich in den kommenden Tipps noch öfter zu sprechen kommen werde!

Update auf dotnet Kicks für Windows Phone 1.1

04.09.2011 13:29:32 | dotnet-kicks.de Blog

Die Reaktionen auf unsere DNK-App für das Windows Phone waren fast ausschließlich positiv. Vielen Dank noch mal dafür! Vielleicht kann der eine oder andere Benutzer auch noch eine Bewertung im Marketplace hinterlassen, das würde uns ebenfalls freuen. Smiley

Kritik wurde zumeist nur an dem Vibrations-Feedback verübt, das einige Anwender gestört hat. Wir haben also kurzfristig eine Option eingebaut, mit der man das VIbrations-Feedback nun selber ein- oder ausschalten kann.

Weitere Neuerungen sind auch ein- und ausschalten von Instapaper für die vereinfachte Darstellung der Artikel, so dass ihr nun selber entscheiden könnt ob der Dienst verwendet werden soll. Außerdem kann jetzt auch die anonyme Nutzerstatistik abgeschaltet werden, auch wenn es natürlich schön wäre wenn möglichst viele sie aktiviert ließen. Hierüber wird erfasst, wieviele verschiedene Installationen es von der App gibt, in welchem Land diese erfolgen, wieviele Benutzer von einer früheren Version auf die aktuelle aktualisiert haben, welche Fehler aufgetreten sind und noch ein paar andere Statistische Daten. Jedoch werden keine persönlichen Daten übermittelt oder welche Funktionen / Seiten in der App verwendet werden.

Außerdem gibt es noch ein paar kleine Fehlerkorrekturen, die in der ersten Version leider übersehen wurden. So kann man jetzt endlich, wenn man auf die Details eines Artikels gegangen ist, mit dem Finger nach links oder rechts wischen um innerhalb der Liste zu blättern. Hier gab es zuvor beim ersten Listeneintrag ein Problem.

Hier das Changelog im Detail:

02. September 2011 | Version 1.1
  • Bugfix: Fehlerhafte Einbindung des AdDuplex-Banners
  • Bugfix: Auf der Detailseite des ersten Artikels einer Liste funktionierte die “Flick”-Geste zum Blättern nicht
  • Das Vibrations-Feedback wurde verkürzt und ist jetzt standardmäßig deaktiviert
  • Benutzer von Windows Phone Mango erhalten einmalig einen Hinweis auf die Beta-Version der Mango-Version
  • Logo auf dem Live-Tile etwas verkleinert
  • Zusätzliche Optionen im Einstellungsmenü:
    • Vibrations-Feedback ein/aus
    • Instapaper ein/aus
    • Anonyme Statistiken ein/aus

WP7-Tipp #001 – Versionsunterschiede und Updates

02.09.2011 08:00:00 | Gordon Breuer

Windows Phone Tipp des Tages - SonstigesVorwort

Mir ist aufgefallen, dass viele “normale” Benutzer von Windows Phone 7 Geräten kaum eine Ahnung haben, was sie mit ihrem Handy alles anstellen können oder wie es vielleicht deutlich einfacher geht. Wir “Nerds” gehören ja eher zur technikaffinen Gruppe der Benutzer, spielen gerne mal mit verschiedenen Einstellungen herum und informieren uns direkt bei der Quelle, den Entwicklerkollegen.
Das alles ist für die meisten Otto-Normal-User natürlich nicht zuzumuten. Deshalb habe ich mich jetzt entschlossen, ein wenig Aufklärung zu betreiben und auf möglichst locker / unterhaltsame Art ohne zuviel Technik-Blabla die interessantesten und nützlichsten Funktionen des Windows Phone erklären, wenn alles gut läuft in einem täglichen Tipp hier im Blog. Smiley

Als das Windows Phone am 21. Oktober 2010 in Deutschland erschien, war es ein eher halbfertiges Produkt. Microsoft stand wegen der starken Konkurrenz unter enormen Zeitdruck und wollte das Handy auf jeden Fall für das Weihnachtsgeschäft veröffentlichen.
Das ist nun beinahe ein Jahr her, und seit dem hat sich viel getan, vor allem was die Bedienung und den Funktionsumfang angeht. Hier gibt es zwischen den unterschiedlichen Versionen deutliche Unterschiede. Das einzig Gute daran: Alle Besitzer eines Windows Phones erhalten die Updates auf die aktuelle Version ohne zusätzliche Kosten, unabhängig von Handymodell und Mobilfunkanbieter. Allerdings dauert es mitunter viele Wochen bis wirklich alle das Update installieren können.
Wenn man die verschiedenen Hauptversionen unterscheiden möchte, verwendet man meistens die so genannten Codenamen. Diese sind:
  • Pre-NoDo, die Version die bei Auslieferung 2010 installiert war
  • NoDo, erschien im Frühjahr 2011 und hat als prominenteste Funktion “Copy & Paste” hinzugefügt
  • Mango, ist bisher noch nicht erschienen. Allerdings haben viele Programmierer und auch Bastler bereits eine so genannte Testversion und berichten oft auch hiervon. Es soll für alle im September / Oktober 2011 erscheinen.
In den kommenden Tipps werde ich gegebenenfalls darauf eingehen, wenn sich in Mango etwas ändern wird.

Trivia

  • “NoDo” steht für “No Donut” und ist eine Anspielung auf das erste Update, welches für Android-Handys erschienen ist und “Donut” hieß.
  • “Mango” und auch alle künftigen Codenamen enden auf den Buchstaben “o”.

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