Thomas Mentzel hat in seiner “Pattern of the week” Reihe einen guten Artikel über Antipatterns geschrieben.
Dem möchte ich ein paar weitere Dinge hinzufügen.
1. Methoden mit vielen Parametern sind zu vermeiden. Microsoft hat dieses Antipattern leider im .Net Framework einige male benutzt und so ist man schnell geneigt, diese Unsitte nachzumachen. Laut dem Buch "Clean Code" ( zum Beispiel bei Thalia erhältlich ) sollte die Parameteranzahl 3 nicht übersteigen. Was aber wenn man mehr braucht? Ein einfaches POCO ist hier die Lösung:
public class PutDescriptiveNameForParameterContainerHere
{
public string SomeString { get; set; }
publid double SomeAmount { get; set; }
public DateTime SomeDate { get; set; }
public Func<Entity, bool> SomeFilter { get; set; }
}
//...
void MyMethod(PutDescriptiveNameForParameterContainerHere descriptiveName)
{
//...
}
2. Kryptisch abgekürzte Variablen. Die Zeiten in denen Computer nur ein paar Kilobyte RAM hatten, sind lange vorbei! Man sollte vielmehr aussagekräftige Namen benutzen. Die Kollegen im Team werden es danken und auch man selber findet sich nach längerer Zeit noch im eigenen Code zurecht.
3. Überflüssige Kommentare vermeiden
// Addiert zwei Zahlen
public double AddNumbers(double numberOne, double numberTwo)
{
return numberOne + numberTwo;
}
4. Wenn Kommentare nötig sind, damit man den Code versteht, stimmt etwas nicht! Ausnahme sind Notizen zum Debugging, für die ToDo-Liste. Code sollte möglichst selbsterklärend sein (siehe Punkt2).